45,2 November lbütl.
edlen Hans Albert von Mülinen, weiland Eommenthur zu Hitzkirch, der dessen genoß und bedürftig ß>,zugestellt. Die Boten von Bern entgegnen, sie Hütten sich dieses Anzugs, der Hinterrucks ihrer Obern geschehe,nicht versehen und letztere werden diese Verunglimpfung bedauern; diese komme jetzt in den Abschied, »icküaber die Vertheidigung derer von Bern. Was übrigens die Boten reden, das reden sie aus sich selbjt undverlangen den Vortrag abschriftlich. Die Gesandten des Landcoiumenthurs erwiedern, ste haben die vo»Bern nicht verunglimpft, sondern die Sache nur erzählt, wie sie sich zugetragen habe und wie sie es thu»mußten, znmal die von Bern in ihren Antworten damit schließen, daß sie es bei der dem LandcommenthMvon Friedingen gegebenen Antwort bleiben lassen und kein weiteres Ansuchen erwarten. Schließlich wird du>Gesandten von Bern eine Abschrift der Bewerbung der Gesandten des Landcommenthurs gegeben und du'Sache in den Abschied genommein Antwort auf dem nächsten Tag. v Vogt Wunderlich und Hauptnww'Fröhlich schreiben, ans Mittwoch nach St. Othmar (lö. November) Vormittags 9 Uhr sei der Herr twnLianeourt gestorben; solches haben sie dem König eilfertig geschrieben; die Sachen des letztern möge manempfohlen halten, f. Auf dem letzten Tag hat man in den Abschied genommen, wie der Gubernator de-Herzogthnms Mailand den ennetbirgischen Landschaften seilen Kauf abgeschlagen habe, und ob man letzteauch verbieten wolle, Vieh, Anken, Käse, Holz, Kohlen und Anderes ins Herzogthum zu führen. Nachdemdie Baten der XII Orte ihre Jnstruetionen eröffnet und ebenso die der III Bünde und man von de>ü>von Luggarus und Lauis vernommen hat, daß auf dieses Jahr der größere Theil von dem Vieh, Ank^Holz und Kohlen schon in das Herzogthum abgeführt worden sei, so daß für dieses Jahr mit Abschlag d>'-Kaufes den armen Leuten mehr Schaden als Nutzen bereitet werde, so hat man auf Heimbringen beschlosß'ddem Kaiser zu schreiben, wie der Gubernator den Nnsrigen den feilen Kalls abgeschlagen habe, wir ab^denselben gegenüber dem Herzogthnm gestatten, iveßhalb der Kaiser gebeten werde, den Gubernator zu vernwg^die Unsrigen Korn und anderes Getreide kaufen und es ihnen zuführen zu lassen. Da nicht alle Boten ß'ein solches Schreiben Vollmacht haben, so sollen diejenigen Orte, die hiezu nicht einwilligen und in du>Schreiben nicht begriffen sein wollen, ihre Meinung bis St. Niklaustag (6. December) dem Landvogt wBaden zuschreiben; wenn kein Ort etwas schreibt, so soll der Landvogt die Missive im Namen der XI> ^und der III Bünde an den Kaiser abgeheil lassen. 55. Da der Gubernator des Herzogthnms Mailaiw ^die Güter, welche die Unsrigen daselbst haben, Dellen und Schätzungen legt, so waltet die Meinung,könnte das im umgekehrten Falle auch gegen die Mailänder anwenden. Da aber nicht alle BotenInstruction haben, so wird die Sache heimgebracht, um am nächsten Tag darüber zu verhandeln. ^ 'dem letzten Tag ist heimgebracht worden, daß die Angehörigen der Eidgenossen ennet dem Gcbirg Z»nicht mehr herauskommen sollen. Man hat nun vor einigen Jahren eine Ordnung gemacht, wie sie hew'^kommen sollen; bei dieser will man verbleiben und den Landvögteu schreiben, daß sie entgegen d>^Verordnung niemand herauskommen lassen. I. Es wird angezogen, die alten Priester seien gestorbenjunge „mache" man wenig, und diejenigen, welche wirklich Priester werden, haben nichts studirt und g"^^was mittlerweile dem wahren alten christlichen Glauben großen Schaden bringen möchte. Früher haben"die Klöster und Gotteshäuser einige Junge auf den hohen Schulen gehabt, die da in der heiligen ^ ^ ^unterrichtet wurden. Es frage sich, ob man nun nicht die Aebte und Gotteshäuser St. Gallen,
Rheinau, Krcuzlingen, Fischingen, Wettingen, Muri und andere in den gemeinen Herrschaften heißendaß jedes zwei oder drei Junge auf die Hoheit Schulen schicke, damit mir auch gelehrte Leute erhielten^ ^da der Abt von St. Gallen eilt großes Einkommen hat, so iväre die Meinung, er sollte llKKl iM