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August 1550.
fürzufahren. Er habe seine Klage früher eröffnet und bleibe noch bei derselben; da diese Klage aber zwc>Artikel enthalte, nämlich die aus dem piemontesischen Krieg herrührende Forderung und die Ansprache wcgc»seiner und seines Vaters seligen Pension, so wolle er, gemäß dem Briefe der Eidgenossen dermalen nur de»ersten Artikel eröffnen, den zweiten auf gelegene Zeit sich vorbehaltend. 1. Im Jahre 1544 habe der KöwöFranz I. ihm besohlen, wenigstens 2000 der besten Kriegslcute, die er in seinem Lande habe, für den Die»des Königs zum Schutze des piemontesischen Landes aufzunehmen, und ihm versprochen, wenn er au)(„was er") über 2000 Mann nach Savoyen bringen möchte, daß diese gemustert, bezahlt und ins Pienw»geführt werden, oder aber solle jedem, der den Anwälten des Königs anzunehmen nicht gefällig wäre, en>eKrone gegeben werden, damit er wieder heimkehren könne. Als williger Diener des Königs habe dann t»''Graf in seinen und den umliegenden Landen 4000 Fußknechte aufgebracht, und dieselben mit großer Emsigkkin schneller Eile nach Cammerach befördert. Als sie dahin gekommen seien, haben des Königs AnwälteHälfte, ohne sie zu »Ulstern und ohne ihnen einen Pfenning zu geben, wieder nach Hause geschickt. Dadr»'sei der Graf um 2000 Kronen, die er diesen heimgeschickteil Knechten vorgeschossen habe, gekommen; eben?um 700 Harnische, mit denen er sie versehen habe, in der Hoffnung, sobald die Knechte geinusteit sc»' ^werden sie ihm jeden mit 4 Kronen, die er darum gegeben habe, vergüten. Diese 4700 (!) Kronen >»6Zins von sieben Jahren, von 5 von 100, wie er in der Eidgenossenschaft üblich sei, ertragen bis auf l>c»^6480 Kronen. Zum Beweis des Angebrachten legt der Graf einen Befehlsbrief des Königs vor, in dei» ^ihm 2000 Mann aufzubringen befohlen habe, und erbietet sich, einen Eid zu thun, daß ihm der ,
angezeigte Verheißung gelhan und bei Königsworten ihn aufgefordert habe, eine so große Zahl von Nknechten, als er aufbringen möge, nach Savoyen zu fertigen. 2. Der Gras fordere serner den Sold450 Mann, die er auf Befehl des Präsidenten von Savoyen nach dem Abzug der heimgeschickten 2000 ^nach Cammcrach beordert habe; der Präsident habe ihm zu verstehen gegeben, es sei das der Willc ^Königs, mit dem Beifügen, sobald sie nach Cammerach kommen, werden sie gemustert, bezahlt undGebirg zu den 2000 andern Knechten befördert. Das sei aber nicht geschehen, sondern sie seien ,heimgeschickt und jedem nur eine Krone gegeben worden; der Graf aber habe ihnen einen Monatsoldmüssen; das ertrage 1514 Kronen und 20 Tertsch, mit Inbegriff des Zinses für sieben Jahre 2044und 18 Soß. Er erbiete sich das Angebrachte mit Briefen und Leuten zu beweisen, und legt ein ^ ^ ^des Präsidenten von Cammerach vom 29. Januar 1543 „vor ostern" (Osterstyl) ein. 3. Er verlangt, ^ihm sein „stat", als obersten Feldhauptmann, auf ivälsch Colone!, für sieben Monate, währendKnechte im Dienst gewesen seien, bezahlt werde, nämlich für jeden Monat 1000 Franken, was »ach -dessen, was er daran erhalten habe, 6650 Franken, mit dem Zins 8977 Franken 10 Soß ertrage. ^ ^
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Spieße und Halbartcn, die er den Knechten, welche in beiden Malen von Cammerach wieder heiiMworden sind, gegeben habe, 180 Kronen, mit dem Interesse 243 Kronen. 5. Für die 2000 Knechü,
ins Pieniont gezogen sind, fordere er den Sold für 4 Monat, nebst dem Schlachtsold, gemäß ein
Vertrag, nach Abzug der 7300 Kronen, die man in Folge des Ausspruchs des Herrn von Ängnni ^ AP'
habe. Das betrage 53,747 Franken, mit dem Zins von sieben Jahren 72,549 ^ranken 18 ^ress
den Macherlohn der Haupt- und Schadlosbriefe, die er den Zinsherren, Bürgen und d»'
des Geldes, das er dieses Dienstes wegen aufnehmen mußte; auch wegen der Aenderung der z^ste»/
theils jährlich, theils alle zwei oder drei Jahre geschah; serner für die Bürgen zu ledigen »n „ickdie mit Ausnahme des Geldes erfolgt seien, und für Geschenke, die er geben mußte, <500