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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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August 1550.

IV. (27. August). Anton Poccobello iviederholt seine früher (10. Juui und 29. Juli) angebrachte Klageund ist gewärtig, ob der Procurator uuu dein ergangenen Urtheil Genüge zu leisten im Falle sei, wobelzum Ueberfluß seinen Bestcllbrief und die früher gebrauchten Acten wieder darlege. Der Procurator eröffnet-Er verbleibe bei feiner frühern Antwort; doch um dein letzten Urtheile nachzukommen lege er einige, amder königlichen Kammer ihm zugeschickte Verträge vor; diese enthalten den Aufbruch und die Bezahlung ePoccobello und anderer italienischer Hauptleute, die der König von Navarra durch den Herrn von Ma»>im Jahre 1542 angenommen und dann der Köllig von Frankreich vor Parpieu (Pcrpignan) und im Pie>no>gebraucht habe. Durch dieselben zeige sich, daß Poccobello für die (vom") Monate Juli, beginnend a15. Tag, August, September und October (durchgestrichen: und December) bezahlt sei und namentlich aauch, daß er auf den beiden letzten Musterungen nur noch 269 Manu gehabt habe. Der Procurator 'hiemit dem Urtheil Genüge gethau zu haben, so daß der Kläger abgewiesen werden solle. Dieser bleibt ^seiner Behauptung, daß er für den halben Monat Juli und für den December nicht befriedigt worden sei umden (vom") ersten Monat nur 700 Kronen empfangen habe; der Procurator habe nicht nachgewiesen, eer für die fraglichen anderthalb Monate bezahlt worden sei. Er fordere auch Bezahlung für den ^denn er habe nicht geraden Wegs über Mailand kommen können, sondern den Abweg über Wallis ^müssen. Dabei erörtert er den Aufbruch und seilten Dienst, wie er Aufaugs Juli von Lauis ausgeMsei und was er im December in Piemont gethan habe. Die Richter erkennen, gestützt aus die vorgc egAuszüge, die lauter einen Monatvom andern" (?) melden: Der König soll dem Kläger für den Ata»December und alle seine Ansprachen 1000 Kronen bezahlen.

Abthcilung der angeführten Quelle 0.

V. (27. August). Hans Schiffli von Schwpz fordert wieder Ersatz des bei Bicocca erlittenen Schade -wie ihm dieser verheißen worden sei, und legt Kundschaften ein, die er des Weiter» aufgenommenDer Procurator entgegnet: Die Ansprache sei unbegründet; der König sei nicht gehalten, jedem seinen

deit er im Krieg erhalte, zu vergüten; er gebe jedem seinen Sold, womit er ihm Leib und Gut verg ^Kläger sei also abzuweisen. Nachdem sich gezeigt hat, daß die Sache den Morelet alltreffe, iveil dieserfragliche Zusage gethan haben soll, so hat Morelet über diese Angelegenheit nicht richten wollen.deßuahen, ohne den Handel auszutragen, den Kläger mit einem Schein wieder heim au seine Herreit gewu

Abthcilung der angeführten Quelle 0. Die Verhandlung hat kein speciclles Datum, sie befindetzwischen einer vom 27. und einer vom 28. August.

VI. (28. August). Nicola von Burg von Bellen; fordert abermals im Namen seines Bruders A ^selig den Sturmsold wegen Pavia, welche Stadt Jacob mit 700 Mann unter dem Herrn von St-einnehmen geholfen habe. Zu diesem Ende legt er seinen Bestellbrief von dem Herrn von

dreizehn Kundschaften, die er vermöge des frühem Urtheils zu Unterwalden und zu Comohabe, vor; aus diesen ergebe sich, daß Andern der Sturmsold auch bezahlt wordeil sei. Der Pn^üt ^wiederholt: Diese Forderung sei auf frühem Marchtagen nicht augebracht worden. Ueberhiu habe ^ ^Register des Herrn von St. Paul über diesen Zug nachgeschlagen, aber nicht gesunden, daß ^^^")Hauptmann des Sturms wegen bezahlt worden sei. Diese Hauptleute seieil wohl angethangewesen, Pavia zu belagern, aber nicht die Stadt zu stürmen; es zeige sich auch, daß der genannte 0