August 1550. 307
zu Frcibnrg nebst dcn Sechzig sei gestern über der Angelegenheit gesessen und es verlange» dieselben wiefrüher die von Bern möchten die Ausluge der Tcll fallen lassen und bei den. heitern Buchstaben des Burgrechts,den man früher, nicht in der Weise eines Vorwurfes, sondern in guter Meinung angezogen habe, verbleiben.Wie viel Gutes' und welche Freundschaft daraus folge, wenn dieses nicht geschehe, sei leicht zu ermessen.Brief und Siegel diesfalls zu errichten, bedünkc die von Frciburg unnöth.g, We.l das Bnrgrccht Heuer genugsei. Sic .vollen auch ihren vielfältigen Znsagen in Betreff des neugewonnenen Landes gcnugthun, w.e siedas früher als sich etwas „bögget" habe, mit der That erzeigt haben. Es se. n.e erhört worden, das;ein Ort der Eidgenossenschaft ein anderes getellct habe; dasselbe sei auch von den Herzogen m.t Bezug aufdie von Freiburg („sv") nie geschehen. Das Burgrecht in dem Artikel von dem Zoll und der Tcll besage,es sollen beide Thcile von der Teil frei sein. Wenn die von Bern hieran mcht kommen und von ihremVorhaben nicht abstehen wollen, so sei die Meinung derer von Frciburg. den betreffenden Artikel desBurgrechts durch unparteiische Leute erläutern zu lassen. Indessen verlangen sie, m.t denen von Bern ohneDazwischenkämst Anderer freundlich abzuko.nn.cn. und erbieten sich, in Betreff des neugewonnenen LandesLeib n»d Gut zu ihnen zu setze» ! sie betrachten dieses und ihr Land, wenn c.nes von beiden angegr.ffenwürde, als Ein Ding und ..gumpiseh (oder pun.pischy ze sin". Sie verlangen Antwort von („vor")gesessene.» Nath Es wird ihnen crwiedert. die von Bern glauben ...cht gefehlt und w.der das Burgrechtgehandelt zu haben, als dasselbe aufgerichtet worden sei. habe ...an das savop.sche Land '"cht besessen undsei daher dasselbe in dem Burgrecht nicht begriffe»! sie verlangen aber klare Antwort, ob d.e Memungderer von Freibnrg die sei. das; das savopische Land wie die alten Lande ..»Burgrecht enthalten sc... solle.Nach verlangten, und erhaltenen. Verdank eröffnen die Boten von Fre.burg .hre Obern w.ssen ».cht besserBrief und Siegel zu errichten, als wie das Burgrecht sei. und glauben auch, dasselbe gebe he.ter z». das;das neugewonnene Land und was ...an des Fernern bekommen möchte w.e das alte Land .... Burgrechtbegriffe./sein solle. Die von Bern erkläre... mit dieser Me.nung und Erwuterung Wohl zufr.eden zu se.n,'venu ihnen diesfalls unter de... Siegel der Stadt Frciburg e.ne sehnst.che Erkanntn.s; und Besche.n.gunggegeben werde, in diese». Falle wolle» sie auch die von Fre.burg m.t Bezug auf d.e Tell ruh.g lasse».Das wollen die von Frciburg an ihre Ober» bringen.
Diese Verhandlung ist in die Instruction von. 17. September 1550 für die Gesandten von Bern(St. A. Bern. Jnstruetionsbuch U. k. 07) für einen ferner» Tag zu Fr-.burg >n gle.cher A'.ge egenhe.t«ufgenommen. Dieselbe Verhandlung mit fast gleicher Redact.on .... St. A. Bern. Ra.hsbuch No. 512 undL1Z zweite Abtl.eiluna S 216 Nach dieser Quelle bringen d.e Boten von Fre.burg noch „e.nen andernartickel" wegen des PAorats zu Grandson vor. Es wird ihnen diesfalls geantwortet, d.e von Meßbachseien noch nicht aus Burgund zurück.
2 1550 18 September Gesandte von Bern, nämlich Hans Franz Nägeli. alt-Schultheisz. SulpitiusHaas P-sid-. MW» Till!---. -«»-» »°° ->.«-»> f.»«»""- >'
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