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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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August 1550.

h'u. den gemeinen Schreiber und auch den Laudschreiber vou Sch.vyz für ihre Arbeit zu entschädigen, soll

jedes Ort auf den künftigen Tag seinem Boten 7 Kronen mitgeben, wovon dem Landschreiber zu Baden 25,

seinem Substituten 1, dem Laudschreiber zu Sch.vyz 0 und dem Ammaun von Beroldingcn und dem Ammaun

Dietrich Jnderhaldcu für Siegclgeld jedem 5 Kronen sollen gegeben werden. Der Herr von Wichen

bei Bourg en Bresse (Burgabreß") ist zu Bern wegen falscher Münzen und weil er Fuhrleuten, welche

Kaufmnnnsgüter aus der Eidgenossenschaft nach Lyon führen und bei dem Schloß Bourg en Bresse vorbei

"Uissen, mit Drohungen, sie zu erschießen, Geld abpreßte, im Gefänglich gehalten worden. Nachdem er nn»

wieder frei gelassen worden ist, beklagen sich die Fuhrleute, er stelle sich mit geladener Büchse vor sie hin

""d sage, die Gefangenschaft in Bern habe ihn 150 Kronen gekostet, das wolle er ivieder von ihnen haben

°ber »och einmal soviel oder er wolle sie erschießen, und zwinge so einzelnen Fuhrleuten 1 bis l'/2 bis

2 Kronen ab. Alan hat nun dem König von Frankreich und auch dem Herrn von Liancourl ernstlich

^schrieben, sie sollen mit dem Herrn von Wylen verschaffen, daß er unsere Fuhrleute sicher und frei passiren

'äffe. Daneben soll jeder Bote Instruction einholen, was man thun wolle, wenn dem gestellten Verlangen

"icht entsprochen würde. I»I». Zu Ende des Tages schreiben die von Bünden mit einer beigelegten Abschrift,

wie der Gubcrnntor des Herzogthums Mailand ans das Höchste bei Verlust des Korns und bei Strafe des

Henkens verboten habe, den Nnsrigen Korn oder anderes Getreide ans dem Herzogthum zuzuführen; beinebens

^iße es, der Gubernator beabsichtige etwas Unfreundliches gegen die Eidgenossen und die von Bünden

"orzunchmm. Man verdankt den Büudncrn dieses Schreiben und berichtet sie was man mit Ascanius

Tarsus geredet und gehandelt hat, und wie er auf de» nächsten Tag, den man ihnen meldet, Antwort geben

werde. «.«. Die Boten der VII Orte bestimmen auf hl. Kreuztag, das ist der 14. September, einen Tag

die Stadt Lucern. ,R«I. Leodegar von Hertenstein, des Raths zu Lucern, zeigt an, er habe einen Sohn im

deutsch«, Orden; da er nun bei den Ordensherren bewirkt (oder bewerbe?), daß sie seinem Sohne ihre Häuser

Gebiet von Bern zustellen wollen, so bitte er die Eidgenossen um eine Verwendung bei denen von Bern,

°aff sie seinem Sohne den Besitz benannter Häuser überlassen möchten. Heimzubringen. Es erscheint

^Mii.Tresch (Trösch) von Uri, Schaffner zu Müusterlingen, dankt zum besten für dieses Amt und eröffnet: 1. Es

^ 'hm versprochen worden, er werde gehalten werden, wie die frühern Schaffner gehalten worden seien.

habe Martin Wehrli von dem Zehnten zu Schlatt großen Nutzen bezogen; als er, Tresch, nach

- .. ncic. Knlden schuldig gewesen, die er bezahlt habe

nachunddie

- .... .

"Ui h.,be Martin Wehrli von dem Zehnten zu Schlatt groyen , ... ,

^Finsterlingen gekommen, sei das Gotteshaus über 000 Gulden schuldig gewesen, die er bezahlt habe,^"eben habe er über 2500 Gulden vorgeschlagen. Er bitte, ihn dessen genießen zu lassen und ihm ...Lüchte, die er dem Gotteshalls schulde, um ein billiges Geld anzuschlagen, ivie es auch gegenüber dem^vrikofer geschehen sei. 2. Die Frauen, welche herausgekommen, seien mit Bezug auf den Einzug und die^chnung nicht erfahren, verstehen auch nicht die Münze zu zählen und zu erkennen; er empfehle, daß manJacob Husammann, Anunann zu Nomanshorn, um einen bestimmten Lohn als Hof.neister anstelle, doch^ er außerhalb des Hauses sitze Man schreibt nun dem Laudvogt im Thurgau, er solle sich über die^Haltung des Tresch "kundigen und auf den nächste.. Tag hierüber berichten; auch soll jeder Bote seine^Ml veranlassen, bei den Vögten, die im Thurgau gewesen, Nachricht hierüber einzuziehen, und dann am'Men Tage mit Vollmacht erscheinen. Die vonPfeytt" (Faido) habe., eine.» Bauer ..... einenglichen Zi.,s eine Summe Geldes geliehen. Nun haben die Boten auf der letzten Jahrrechnuug zu LauisDrucksgemelter chilchen pflägern" den Zins gemindert, worüber jetzt Beschwerde geführt wird. Man'^'bt nun de... Laudvogt er solle mit dem Bauer ernstlich reden, daß er der Kirche den versprochenen