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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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August 1550.

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„Tratte", der Andere, die solche Früchte verkaufe», unterstellt sind. Das Alles hat man dein genanntenGesandten in den Abschied gegeben, mit der Bitte, dem Gubernator vorzustellen, daß er den Unfern feilen freienKauf zugehen und sie der betreffenden Beschwerden entheben möge. Im andern Falle würde man den Unfern auchverbieten, Vieh, Holz, Kohle und Anderes herabzuführen; ebenso würde man denen im Herzogthum Mailand,welche Güter auf eidgenössischem Gebiete haben, gleiche Beschwerden auflegen, wie es im umgekehrten Fallegeschehe, was aber nicht viel freundliche Nachbarschaft erzeugen möchte. Jeder Bote soll das heimbringenund auf dem nächsten Tag mit Vollmacht versehen sein, sowohl init Bezug aus die Capitel als über dieFrage, wie mau sich gegenüber dem Gubernator halten wolle, wenn er die erwähnten Belästigtingen derduftigen nicht aufheben würde. »»». Ein Gesandter derer von Luggarus bittet abermals, die von Bellenz^u vermögen, jenen den Durchpaß mit dem Salz durch die Stadt Bellenz frei und ungehindert zu gestatten.^ entgegnen die Voten von Uri, Schwpz und Nidwalden: als Bellenz sich an die genannten drei Orteubergeben habe, da habe man ihm vorher die Bestätigung aller Freiheiten und Privilegien, die es seit Altemgehabt, verheißen und dann dieselben wirklich bestätigt. Unter diese» sei nun auch begriffe», daß niemand^ulz durch die Stadt Bellenz führen dürfe; hievon können sie daher die von Bellenz nicht drängen. Wennüber die von Lnggarus ihre Forderung ohne Recht nicht fallen lassen wollen, werde man ihnen das Rechtba, wo es sich gebühre, nämlich vor den Obern von Bellenz, nicht hemmen; als vor Jahren die von Bellenz'vegen einer Fischenz eine Forderung gegen Luggarus hatten, haben jene letzteres auch vor den XII Orten^langen müssen. Nachdem man noch den Abschied von Lanis verhört hat, hat man den III Orten nochmalsbringend vorgestellt, wie die von Luggarus auch ihre Unterthaneu seien lind allenthalben Landesbrauch sei,büß ein Nachbar dem andern freien feilen Kauf zu- und vongehen lasse; sie mögen daher mit denen vonAllenz gütlich verschaffen, daß sie denen von Luggarus den Paß und Durchtrieb des Salzes gewähren,'vorüber man ans dem nächsten Tag Antwort erwarte. Anderseits hat man denen von Luggarus geschrieben,^uß sie bis auf weiter» Bescheid ihrer Obern denen von Bellenz den Durchpaß mit Korn, Vieh und andererKoufmannsschaft durch ihre Landschaft ungehindert gestatten sollen. Auf den nächsten Tag soll jeder Bote'veiter in der Sache zu handeln iustruirt werden, i». Der Herr von Lianconrt erinnert abermals an dasklangen des Königs von Frankreich, den Hauptmann Schärtlin als seilten Diener und Pensionär in der^'bgenossenschaft wohnen zu lassen. Da die Boten ohne Instruction sind, so bleiben sie bei der frühernAntwort ihrer Obern. Ammann zum Weissenbach bemerkt insbesondere, nachdem früher zu Tagen das Mehr^worden sei, den Schärtlin aus der Eidgenossenschast zu verweisen, so hätte mau erwartet, es würde diesem^"ttgethM. Hierauf antwortet der Gesandte von Basel, die dortigen Gesandten hätten nie berichtet und""ch in den Abschieden sei nicht ersichtlich gewesen, daß der Antrag auf Verweisung das Mehr erhalten habe;^ verlange aber die Sache in den Abschied. Es wird erkennt, jeder Bote soll die Sache heimbringen undnächstem Tag aus die Forderung des Kölligs Antwort geben. «. Ammann zum Weissenbach zieht^»iäß sei„xx Instruction an: I. Letztes Jahr sei der Zoll zu Lnggarus um 1060 Kronen verliehen worden,"b» sine Herren vermeint, daß der nach vordrigcm anfachen vergantet füllte worden sin", auch habe manglaubt, Schreiber Noll werde seines Amtes obliegen und sich nicht mit dem Zoll befassen; nun aber"Miehme man, daß er und seine Mithaften deir Zoll gehabt und nicht mehr als 400 Kronen für denselben^'^'chten. Seine Obern seien nun Willens, ihr Betreffniß von den 1060 Kronen zu fordern, und gewärtigen,'"elche Orte es ebenso halten wollen. 2. Franciscus Albrisch habe dem Niklaus Wirz, gewesenen Vogt zu"ägarus, Laminfleisch geschenkt. Als der Vogt der Sache nicht wohl traute und das Fleisch näher untersuchte,

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