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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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Juni 1550.

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nn das bischöfliche Siegel zu geben habe. Da nun der betreffende Termin im Jahre 1532 und wieder imJahre 1547 herangekommen sei, ohne daß der Abt die benannten Beträge entrichtet habe, so werde der Abtaufgefordert, dieselben an den Siegler des Bischofs zu bezahlen. In Folge dieser Aufforderung habe dannder Abt dem Bischof geschrieben, wie die betreffenden Pfarreien sehr in Abgang gekommen seien, so daßdas Gotteshaus St. Gallen hiedurch in großen Schaden versetzt worden sei. Wenn sie von Seite desBischofs nicht Schutz und Schirm haben, so möge der Bischof von seiner Forderung abstehen, oder dann»lögen der Bischof und der Abt sich zusammen verfügen und sich in Betreff dieses Vertrags und wegenanderer nöthiger Geschäfte unterreden und vereinbaren. Auf dieses habe der Bischof dem Abt geantwortetund nach langer Erörterung fein Verlangen um Bezahlung des genannten Ausstandes laut Vertrag wiederholt.Hierüber beschwere sich nun der Abt sehr und zwar in Anbetracht des Zwiespaltes in der Religion und weiler zum Unterhalt der Pfarrherren an genannten Orten jährlich große Summen an Korn, Wein, Haber undGeld darstrecke. Der Abt glaube daher, der Bischof sollte sich zu dieser Zeit gedulden bis man durch dieGnade Gottes wieder zur Einigkeit in der Religion komme, und habe deßhalb seine Schirmherren um Hülfeund Rath angesucht. Da nun dein Bischof der Zwiespalt in Betreff der Religion in der Obrigkeit desAbts, wodurch das Gotteshaus sehr in Abgang gekommen sei, bekannt sei, und der Abt, wie bemerkt, fürden Unterhalt der Pfarrer große Summen zu verwenden habe, so bitte man den Bischof, den Abt in Betreffdes fraglichen Ausstandes zu dieser Zeit ruhig zu lassen. Wenn man, wie man hoffe, durch die GnadeGottes in der Religion wieder einig werde, werde der Abt in Betreff des erwähnten Vertrages ohne Zweifelsich mit dem Bischof gütlich vereinbaren. Es siegelt der Landvogt zu Baden, Gilg Tschudi, des Rathszu Glarus. Stiftsarchiv St. Gallen: Acten-Abtheilung.

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Lauis. 1559, 25. Juni (Mittwoch). Jahrrechnung.

^ Staatsarchiv Liicer» - Lauis und LuggaruS Abschiede. Staatsarchiv Zürich! Ennctbirgische Abschiede I6,s—ibeo, f. ISS.

"dtSarchjv Bern ! Lauis und LuggaruS Abschiede i6tg—lSl5, S. l. KantonSarchiv Glarus ! Abschiede. Kantonsarchiv Basel: Abschiede Bd. SS.

KantonSarchiv Freidurg! Ennetbirgischc Jahrrechnungeu No. 10s. KantonSarchiv Solothurn: Abschiede Band LS.

Gesandte: Zürich. Hans Heinrich Sproß. Bern. Jacob Thorinann. Lncern. Leodegar Golder.^i. Ulrich Megnet. Schmilz. Jost Meltler. Unterwalden (Nidmalden). Kaspar von Uri. Zug.Caspar Zobrist. Glarus. Michael Störi. Basel. Onofrins Holzach. Freiburg. Sebastian Alt.^Kothurn. Ulrich Häni. Schaffhausen. Kaspar Stierli.

l». i. Der Seckelmeister übergiebt die Landstener von Lauis im Betrage von 7026 Pfund und 19 Spagnrli,Pfund zu 10 Kreuzer. 2. Die Commune Morco zahlt ihre Steuer mit 320 Pfund. 3. Die Commune^onvico entrichtet als Steuer 640 Pfund. 4. Die Commune Ponte giebt ihre Steuer mit 392 Pfund und^ Spagürli. 5. Zoll und Bank zu Mendris und Balcrna haben ergeben 100 Sonncnkronen. Der Zoll ist^der dem alten Zoller auf sechs Jahre für je 100 Sonnenkronen verliehen worden. 6. Der abtretendeLienhard Büeler von Schmilz, verrechnet für bezogene Bußen 260 Kronen und 3'/s Dicken; davongezogen der Drittheil für den Landvogt und die Amtleute bleiben noch den Obern 173 Kronen^ Dicken. Ferner hat der Landvogt eingenommen von Hauptmann Fleckenstcin 25 Kronen und von Miser""ei Turbino 33 Kronen; dagegen hat er ausgegeben 216 Kronen 1 Dicken 22 Kreuzer (Zürich: ß).

bleibt somit schuldig 15 Kronen, die er baar entrichtet. Mit seiner Rechnung ist man wohl zufrieden.' Franciscus Cribel, der Zoller zu Lauis, eröffnet, er habe die letzten zwei Jahre den Zoll zu Lauis je^ l 250 Sonnenkronen empfangen, wobei Krieg, Pest und Theurung vorbehalten worden sei. Da im letzten Jahre