Juni 1550,
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die von Basel nicht vertheidigcn und haben über das Benehmen der letzter» ein Mißfallen; Gumpenberg seibei einigen der wichtigsten Orte bekannt und „verdient" und verstehe, daß wenn die Eidgenossen durch dievon Ba el in Spott oder Beschwerden geführt würden, sie dieses denen von Basel weniger schenken würdenals er. Die von Basel Hal en übrigens diesem Briefe keinen Glauben geschenkt, wohlwisscnd, daß dieEidgenossen nicht gesinnt seien, das Eurtisanenwerk wieder einzuführen. Dem fränkische» Adel. bei dein dervon' Gumpenberg laut des erster» Schreiben die von Basel auch schwer verklagt habe, wollen sie antwortenund ihm laut ihrer goldenen Bulle das Recht biete», in der Hoffnung, über gethanes Rechtbot und entgegendem kaiserlichen gemeinen Landfrieden werde sie niemand beunruhigen, und daß auch d.e Eidgenossensie bei... Recht handhaben werden. Gestützt auf das Angebrachte bitte man d.e Eidgenossen, sie wollen d.evon Basel für e.upfohlcn halten. Wie früher deren Sache als geme.ne.dgenössische zu ihren Händen nelnnen,sie vor den Plackereien der Cnrtisanen beschützen und den. fränkischen Adel und den. von Gu.npenberg ernstlichschreiben, daß diese die von Basel bei den. den Eidgenossen von. Papste vergünstigten Herkommen ruhigbleiben lasten und über angebotenes Recht nichts vornehmen.
' . a / _ S. »l Bcrn: Allgcm. -idgmösi, Abschiede S. Zi>5. - L, A. Schwyz: Abschiede, -
stj A. Mkibmg: BN dsts-m Abschied. - K, A, S°.°.iM,n Bei diesem Abschied. - st. A, Sch°ssh°..,°n - Beim Abschied v, ,1. August I°°°,L. A. Appenzell: Abschiede.
Bei». Abschied ,n der Zürcher Sammlung, ebenso in der Freiburger, aber nach den Abschieden von 1550.und bei». Solo.hurner Exemplar liegt ein Auszug aus früher.. Abschieden betreffend Verhandlungen wegender Curtisanen, offenbar eine Vorlage der Basier Gesandte... Es enthalt d-eser Auszug folgende Ab,ch.edc.artikcl: 1510. 5. Juli NF 15. December Iii; 1520. 9. Januar von v de» ersten Satz. 8. Februar I,2. October I»; 1524, 16. Februar I, 6. Juni I, 28. Inn. iu.
1550 1 Juli Bürgermeister und Rath zu Basel an Wilhelm von Grumbach und Wolf von Veltbcrg.Ritter. Hans Albrecht von'Rosenberg. Martin von Rottenhan. Valentin Fuchs. Oth Groß von Trackhouwund Andere von. Adel des fränkischen Kreises. In ihre», Schreiben vom 00. Marz. das am 26. Apr.angekommen sei. betreffend den Ambros von Gunzenberg, der sich eonsirm.rter Dompropst der St.ft Baselnenne, ihren Vetter, Schwager und guten Freund, sagen sie. daß sich d.e von Basel ohne Recht se.t e.n.genJahren die Don.propstei und andere Canonicate des Do.nstiftes Basel ane.gnen; d.ese se.en e.ne ka.,er.cheStiftung einzig den. Adel der deutschen Nation gewidmet. So habe ...an insbesondere dem von Gu.npenbergdie in der Obrigkeit derer von Basel gelegene Nutzung der Dompropstc. vorenthalte», wobei verlangtwurde, ihn. diese verabfolgen zu lassen, ansonst ...an auf weitere rechtliche Mittel denken müßte^ Von einerkaiserliche» Fundation wisse ...an nichts und ebensowenig davon daß etwas dem ge.ne.nen Adel entgegengehandelt worden wäre. Vor fünfundzwanzig Jahren habe ...an auf Absterbm des^ohm Frecheren
»°n Mersberg und Befort und Dompropst. die Dompropste, der mehreren ^t.ft Basel dem Andreas Wurzelvon Bochheim conferirt. und nach dessen Tod den. Sigmund von Pf.rt e.nem damals unverh-.rathetenAdeligen und Domherrn der benannten Stift geliehen. Das se. geschehen zufolge dem Herkommen derEidgenossenschaft, welchem gemäß man da Gewalt habe. Pfründen und Pralaturen. welche ... des PapstesMono, vaciren. zu conferiren und zu leihen und die rom.schen Prov.stonen. Grat.en, Proeesse. Executor.aeund was die Curtisanen aufbringen, nicht zu beachten schuld.g se. was ubr.gens ...cht aus eigener Gewalt,sondern in Folg.- päpstlicher Verwilligung geschehe. Dabei se. ".des en d.e Dompropste, ......er Adelspersonen
geliehen worden. Der von Gu.npenberg könne sich daher ...cht b-kag-n. daß .hm da ^'g- -..tz-genworden sei. Derselbe behauvte auch mit Unrecht, daß d.e von Basel d.e Nutzung der Propsw. auf .h cmGebiete genießen und den, von Psirt einen ..Scheidlohn" geben, dam.t er .hr Deckmantel se. Der von P .rtgenieße alles Einkommen und trage auch alle Beschwerden se.ner Vorgänger. Gemäß der Le.hung geHortenalle Nutzungen de... von Psirt; aber seitdem die Domherren .hre Residenz nach Fre.burg .m Bre.sga.. verlegthaben, sei es gepflogen worden, daß ...an die Einkünfte ... Oesterre.ch. der Markgraf,chaft und ander wojmen belassen habe, und diejenige... welche zu Basel geblieben se.en nur d.e das.gen E.nkunfte bez.eheuDas sei auch gegenüber de... Bischof von Wien, der nach Tturzels Tod d.e Dompropste, angefallen und