Juni 1550,
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habe der unfähige vermeinte Propst durch seinen Procurntor in Gegenwart Aller unverschämte Dmgevorbringen lassen und die Raths- und Stadtbeisitzer. nämlich Theodor Brand und den obersten Zunftmeffter.angerufen, ihn bei seinem empfangene» Lehen zu beschützen; sie wissen wohl, was der Rath .hm und erden.Rathe zugesagt und verschrieben habe; er seinerseits wolle Brief und Siegel halten; dessen get.östc er sichauch von ihnen - sie mögen daher de» von Gumpenbcrg dahin halten, daß er von den. T.tel und der Dom-propstci abstehe und ihn unbehindert lasse. Auf dieses haben die von Basel, »än.l.ch die genannten Beisitzer,öffentlich und ohne Scheu als Partes und Principalen, obwohl sie zuerst sich unter dem Scheu, von Ver-mittlern darnieder gesetzt hatten, bemerkt, er. Gumpenbcrg. habe nun das Anbringen des Don.propstcs gehört,wie sehr er die von Basel anrufe, ihn bei Brief und Siegel als den rechten Dompropsi zu handhaben; sieanerkennen ihn als solche» und wollen wider ihre Briese und Siegel ...cht handeln und gedenken, .hn dabc.zu schützen. Da der von Gumpenberg sonst reich sei. so bitten sie ihn ernstl.ch. von der Do.npropsteiabzustehen und ihren Do.npropst ruh.g zu lasse», dan.it ...an nicht zu Schr.tlcn veranlaßt werde d.e beidenTheilcn leid wären; dabei haben sie. für den Fall, daß er nicht abtreten würde, auf „e.n sacke oder klingen"gedroht. Auf das habe er. Gumpenberg, wieder geantwortet, das he.ße ...cht tagle.stcn, be, dem sie alsMittler sitzen würden, wenn sie ihm freventlich gebieten, abzustehen; wenn sie ..nfreundl.ch »nt .h». handelnwollten so hätte» sie ihn und seine Beiständer dahei.» lassen können und ...cht in solche Kosten bringensollen - 'er habe sich zu denen von Basel eines Besser» versehen und erwarte zur Ehre und zu». Guten fürsie einen bessern Abschied; diesen nehme er nicht an. Er werde von se.ne». erlangte» Recht ...cht abstehenund sich nicht abschrecke» lassen, sondern werde sich dessen an gebührende» Orten und Enden bed.cnen, Siesolle» das Recht dessen sie sich berühmen, neben dem sein.gen auflegen; zeige sich dann, daß sie cm besseresRecht hätten als er so .volle er die Rathstube nicht verlasse», ohne vorher se.ne Nechtsame vor ihren Auge»zu zerreißen, alle Kosten abzutragen und das Versprechen zu geben, ke.» Wort mehr zu verl.cre». Daß sieaber keine Gerechtigkeiten sehen lassen, sondern nur mit Drohworte., die Leute abwendig machen wollen. se.Weder ein rechtlicher noch ein evangelischer Weg. sondern lautere Gewalt. Darauf habe e.ner seiner Beisitzer,der das Beste dazu rede» wollte ...» sie. wenn möglich, auf e.nen andern Weg zu br.nge». gesagt, dasheiße nicht tagleiste... das sei kein rechter Weg. in dieser Weise komme ...an ...cht zusammen; von denrömischen Kaisern seien dcßwegen die Rechte gesetzt worden, daß ein The.l den andern höre und sich be.nühe.ihn zu verstehen, und dann jede Partei ihre Gerechtigkeiten auslege; wolle aber jeder nur nach seine... KopfHandel» so würde einer zu Straßburg denken, dasjenige sei recht, was c... anderer zu Basel ganz als unrechterfinden möchte, nnd käme ...an solcher Art nie zusammen. Die Beisitzer von Basel haben dann mit kurzentrotzigen Worten entgegnet, sie haben da nichts zu zeige» und aufzulegen; sie habe» d.e Do.npropstei unddie Canonicate ein dallnist" (»u» dalame?) so lange Zeit gel.ehe» und gedenken ..sy" dabe. zu handhaben;sie begehre» wiederholt. Gumpenberg möchte von seinen. Vorhabe» zurücktreten. Dabei haben sie sich gegenden benannte» Beisitzer des von Gumpenberg gewendet und gesagt, der Herr Doctor hätte ehrlich we.sl.chund verständlich vorder Sache geredet, wenn es an einem Ort geschehen wäre an dem d.e ka.serl.chenRechts-Doetoren und „dieselbig münz" etwas gelten würden; aber ... Ba,el ( by uns") gelte sie n.chts.weßhalb man es bei der gegebenen Antwort bleiben lasse. Nachdem er geHort hatte, daß d.e ta.,erl.chenRechte und alle Billigkeit und Ehrbarkeit als ungültige Münze betrachtet werde», se. er aufgeltanden undS»r Rathstube hinaus und in die Herberge gegangen. ...» die Hei,..reffe w.eder anzutreten d.e dann ohneResolution geschehen sei. Als er dann wieder in das freie Frankenland zu fernen l.eben Vettern. SchwägernHerren und guten Freunden gekommen sei. habe er pflichtgemäß d-.ffelben den ünnzen Her.zang erzähl undsie ..... Rath und Beistand gebeten, dan.it die kaiserliche Stff.ung d.e de... Adel deutscher Nat.o. zu Gutemgegründet worden sei. und der christliche Gottesdienst nicht so elend vert.lgt und unterdrückt, auch .hm. vonGumpenberg, das Seinige nicht gewaltsam wider erhaltenes Recht gcno.nmen werde ^.e genannten Herrend°s fränkischen Kreises haben dann nach langer Berathschlagnng belch offen sie wolle.. ..ebst .hm. vonGumpenberg an den Rath und die Stadt Basel schreiben und sie b.tten (p.etten . ..... der von .hm««gezeigten Ursachen wegen (folgt Wiederholung) von ihre... unbegründeten Handel abzustehen; was dann