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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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Juni 1550.

sich nach Fischingcn begeben und daselbst einige Kundschaften eingenommen und hierüber Folgendes berichtet!Die Kundschaften haben eidlich angegeben, als Andres Egli nach Fischingcn gekommen sei, habe er nichtsmitgebracht, als schlechte Kleider wie ein armer Schüler; man wisse auch nicht, daß ihm während der Zeitseiner Verwaltung erbsweise etwas zugefallen sei, denn sein Vater sei erst später gestorben. Einmal sei erab einem Tag von Baden gekommen und habe vorgegeben, die Eidgenossen habeir ihm des GotteshausesHof Ditschwrst im Toggenburg geschenkt gemäß eines Abschiedes; hierauf habe er den Hof feilgeboten undden Bauer Uli, der auf demselben saß, mit Weib und Kindern davon verstoßen, obwohl derselbe de»>Gotteshaus fleißig gezinset hatte und nichts am Zins schuldig geblieben war, und Brauch, Recht und duÖffnung des Gotteshauses vermögen, daß welcher einen Hof in Ehren habe und gehörig zinse, sein Lebe»lang vom Abt da belassen werden soll, wenn auch ein Anderer mehr Zins gäbe oder dem Abt sonst lieberwäre. Diesen Hof habe dann Egli seines Vaters Bruders Sohn, Heini Egli, um 600 Gulden verkauft.Ferner habe Egli, oder an seiner Statt sein Sohn Ulrich, des Gotteshauses Gut Tobel, auch unter de>»Vorgeben, als sei es ihm von den Eidgenossen geschenkt worden, mit Peter Fürer in der Halden um des»'»Gut Halden vertauscht. Auf diesem Gute haben 100 Gulden Hauptgut oder 5 Gulden Zins gelastet, duder Vogt übernommen habe; es sei aber diesfalls einglicher" Tausch gemacht worden. Das Gelt Todehabe dann der Peter dem Hans Senn, genannt Holzsteiner, um 250 Gulden verkauft, die Halden aberbenütze Egli oder sein Sohn fort; der Tausch möge deßwegen erfolgt sein, weil Egli besorgte, wenn er dasTobel verkaufe, werde der Herr von Fischingen dasselbe ziehen. Des Wcitern habe Andres Egli ges»^'das dem Kloster Fischingen gehörende Gut Au sei ihm auch von den Eidgenossen geschenkt worden; das»' 'habe er dann dem Schwarzhans Speck, der früher Kellner zu Fischingen gewesen und das Gut bei vierMJahren als Lehen benutzt und dabei das Kirchlein versehen habe, da das Gut ein Meßmergut war, »'"400 Gulden verkauft; 300 Gulden seien bezahlt worden; 100 Gulden werden jetzt noch verzinset; das ^würde aber, wie es heiße, 500 Gulden oder mehr gelten. Das dem Gotteshaus nahe und wohlGut Bül sei von Abt Stoll und dein Convent dem ledigen (unehelichen) Sohne des Abts, Stoffel,ge>""^oder zu Erblehen verliehen morden, doch mit der Bedingung, daß Stoffel Stoll den Vül selbst besitzen f»Als nnn der Abt Stoll aus dein Gotteshaus nach Laufen kam und sein Sohn zu Zürich wohnte, gl»"Andres Egli, das Gut Bül gemäß Brief und Siegel wieder zu Händen des Gotteshauses ziehen zu

solle»,

Gulde»uelst

und erwirkte hiebet soviel, daß der Abt oder dessen Sohn oder beide ihm, Egli, den Bül um 30gegeben haben; dieses Gut aber, das dann Eglis Sohn benutzt habe, sei wohl 200 Gulden oderwerth, denn auf demselben können 5 Kühe gcsömmert und gewintert werden. Endlich habe Egli als Sch»"^und Namens des Gotteshauses dem Heini Schmid, genannt Karrenheini, Haus, Hof und Baumgarü'»120 Gulden abgekauft, und der Karrenheini habe dann diese Liegenschaft dem Schorp, damaligemdes Gotteshauses, zu Händen des letztern vor Gericht gefertigt und Schorp es in dieser Weise empf»»^ ,,

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Später habe Schorp das genannte Haus aus dem Vermögen des Gotteshauses verbessert. Als auchdieses Haus kaufen wollte und Heinrich Stücheli, genannt Niggel, zu Fischingen zu ihm sagte, warum erHaus wolle, ob man nicht Platz genug im Kloster habe, habe Egli geantwortet, er wolle es für daskaufen, damit, wenn etiva ein Knecht krank würde, derselbe dahin verlegt werden könne. Aus dieser > ^habe der alte Niggel den Kauf geschehen lassen, während er sonst Willens gewesen sei, selbst zu kaufe» ^den Kauf zu ziehen, Jetzt aber besitze mit Gunst des Andres Egli dessen Sohn Ulrich die Liegeusch" ^die seinige. Biederleute verwundern sich sehr, wie Andres Egli solche köstliche Güter, die dein Gottes