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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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Mai 1550. 295

denen von Freiburg geschrieben hat. zu sagen aufgetragen habe. Seinen Vortrag übcrgicbt er schriftlich.2> (Verwendung für Hauptmann Schärtlin zu Ertheilung günstiger Instruction auf nächste Tagleistung).

^ Kt. A. Freiburg: Nathsbuch No. 67.

Weitere Verhandlung fehlt ini Nathsbuch.

2. I. 1550, 9. Juni. Vor den Rath zu Bern bringt ein Bote von Genf. Johann Philippin, Antwort

wegen des gefangenen Didato und berichtet weitläufig, wie er zu Genf arretirt worden,da den im (?)

nachgjagt (?) und er venklich inglegt worden". Tann sei der Gesandte des Königs auch dahin gekommen

>'"d habe verlangt, ihn nicht ledig zu lassen, sondern wohl zu verwahren. Der Handel sei dann so lange

angestanden, bis Didato begehrt habe, ihn frei zu lassen, weil kein- Klage vorliege. D.e von Genf hätten

dann den Liancourt berichtet, wenn er nicht klage, so werden sie den Didato frei lassen. Dann habe der

König zwei Mal verlangt, er solle ihn. übergeben werden, was die von Genf ...cht thun wollten. Zuletzt

habe der König . . . (undeutliche Stelle) . . . gedroht. Hierüber haben sie sich verwundert und ihn.

geantwortet, sie versehen sich dessen nicht, sondern erwarten von dem König alles Gute, haben i-nes auch

"icht um ihn verdient. Der Gesandte verlangt, die von Bern möchten den Lianeourt bitten, in Anbetracht

ihres billige.. Erbietens von seiner Forderung abzustehen. Der Rath beschließt, d.e Abnu-sende.. z.. beschreiben

u»d berichtet an den Franzosen, man wolle am Donstag die Sache berathen. II. (12. ^un>). ^or dem

Rath wird der mit Repressalien drohende Brief des Königs von Frankreich und d.e Instruction der Genfer

°°rlcsen und beschlossen, an den König und an Liancourt zu schreiben, der König möge von se.nen. Vorhaben

abstehen, in Betracht, daß die von Genf (sy") ihm mit de». Paß auch dienen konnex,r° der Genfer«

antwort und burgrecht melden, fride» mit(?)den. küng. doch wellend m. h. >n.t ,r putschet .vpter (?) versuchen

u»d antwort". Nach Genf soll eine Botschaft abgehe», sie dringend zu ermahnen, den Didato,,.»e" aush.n-

zugeben, in Bedenken, wenn er auch jetzt nicht fürfahre, er doch später ihnen »ußdienen mochte,schaden

bringen, inen einmal die rellmuna reaeben, überantworten, wider zu inen nemen .

o wen einmar me recynung zegroc», ^ ^ ^ ^nd s.s. zw-u-Abth-il.,ng s. so und »s.

Das weitläufige Schreiben des Raths von Bern an den König von Frankreich vom 12. JuniMalsch Missivenbuch 0 k. 268 vor«» - besagt, die Genfer haben angeboten, über D.dato kurzes und gutesRecht walten zu lassen, wenn sie hierum angerufen werden, wollen aber jenen nicht ausliefern.

3. I. 1550, 27.Juni. Vor de». Rathe zu Genf eröffnen Gesandte von Bern, nämlich Hans FranzNägeli und Hans Steiger, anbelangend die Angelegenheit des Königs gegen Didato. nach dargebrachterEmpfehlung ihre Jnstrnctionen. Diese enthalte» verschiedene schone Erörterungen, um den Rath zu bewegen,dm Didato de». König zn überlasse... Insbesondere wird auch ange ührt w.e d.e Antworten derer von?mf den, geheimen Rathe (omwoil privd) des Königs mitgetheilt worden seien und der König entschloffensn- bei längerer Weigerung Repressalien zu ergreifen. Die Obern der Gesandten haben d.e von Genfaufmerksam machen .vollen, damit sie wissen, was ihnen bevorstehe- es se.en dieses Maßregeln be. denen,wmn st- ausgeführt werden, auf Recht oder Unrecht nicht geachtet werde; man möge d^er bedenken wasdas Bessere sei. Hiebet legen die Gesandten ein Doppel eines Briefes von. Kon.g vor Der Rath beschließt,d°" Gesandten gute Gesellschaft zu leisten, ihnen Dank zu sagen ""d '..e den. d.e Sache se. vor denGroßen Rath gelangt; ohne denselben könne ...an nicht wohl eine (e.n apl.che) Antwort etthe.le», man verdedenselben aber in Bälde besammcln. Am gleichen Tage nach dem E en versam.»elt sich der Na h wegenderselben Angelegenheit außerordentlich. Die beide» Gesandten von Bern legen (wieder) ihre ^nstr-ucti°nenv°r und melden, wie früher, wie der König denen von Bern geschrieben habe Als dam. über Ertheilung""°r Antwort an die Gesandten geredet wird, ist man der Meinung, es sollewse so gehalten werden, daß

in guter Freundschaft bleiben könnte, und wird dann beschlossen, die ^ache reiflich zu berathen. dieAntwort geheim zu halten und auf den Sonntag die Zweihundert zu be,ammeln. 1>. (28. ^uni). DerA-tth. außerordentlich versammelt, beschließt, auf die Forderung der Gesandten von Ben. zu antworten, man

den Didato übergeben, jedoch nur ..... ihn über seine Rechnung zu verhören; dann soll er. n..t de»°uf ihn. lastenden Beschuldigungen und Beweisen zurückgestellt werden, dam.t er ... Genf, gemäß de». Erlaß.