Mai 1550,
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Auf den. genannten Tag ist ebenfalls von Vogt Ritter, auch von Vogt Schorn» aus der Nivier undAndern daselbst angezogen worden, wie Einige in den genannten Landschaften gebeten haben, ihnen zubewilligen, Allinenden, die nicht viel werth und für den geineinen Mann ohne Bedeutung seien, einzuschlagen""d theils für den Dienst einiger Gotteshäuser oder an Privatpersonen zu verkaufen. Die auf Bartholom«hineingehenden Boten sollen die Sache besichtigen und ihren Befund an die Obern bringen. Dabei zeigen°ber die Gesandten von Unterwalde.. an, ihre Obern seien der Meinung, der Zeit keine Allmenden einschlagenW lassen, weßhalb sie in den gefaßten Beschluß nicht einwilligen. Jene Allmende aber, welche der LandvogtBolleuz auf Geheiß der auf der letzten Jahrrechnung zu Bellenz gewesenen Voten ausgemarchet hat, damitbi- Nachbarn von Largario („Large") mit derselben ihre Pfründe verbessern und einen Priester behaltenkb'""-", hat man nach Eröffnung der Instructionen zu Händen der genannte.. Pfründe einzuschlagen bewilligt.
Ebenso ist dein Ambras von Bantho von Clara eine rauhe „Gand" unter der K.rche oder dem Klosterunserer lieben Frau einzuschlagen vergönnt worden, da dieses niemand schädlich und die ganze Communed°"'it zufrieden ist «R In Betreff des auf de», letzten Tage geschehenen Anzugs von Vogt N.ttcr wegen^ Priesters Augustin Bri.no, der wegen Übelthaten aus de... Lande gewiesen ist und dessen hinterlassenesnicht hinreicht, seine Schulden zu tilgen, wird de... benannten Landvogt geschrieben, er habe volle Gewalt,"°ch s-'ne... Ermessen zu Handel... e. Landvogt Ritter hat früher angebracht, wie der Priester Albert^ürgisa von den Nachbarn auf die Pfrund zu Sc.uione gewählt worden sc., das Lehen aber ...cht ... der^Wichen Zeit empfangen habe und dann durch das Capitel der Pfrund und die Nachbarn der Er.vählung^lustig erklärt, dann aber letztere von den Obern den Nachbarn wieder zugestellt und de... Priester die^"'"d verliehen worden sei, der Vogt aber nicht gemäß früher... Gebrauch ..... Besiegelung der Wahl^gangen werde. Es wird den. Vogt geschrieben, er soll znfolge Befehls der Obern („nuser.n") den Nachbarn^ Semione und den. genannten Priester anzeigen, es sei die Meinung der Obern („unser"), daß sie dieZählung und das Lehen wie von Alten, her empfangen und den. Landvogt seinen gebührenden Autheil^g°" der Besiegelung verabfolgen lassen sollen, k. Auf die Klage derer vou Rivier gegen die von Bellenz"der das Fische derselben wird de». Co.nmissar geschrieben, er solle die Bellenzer abmahnen, m.t der Anzeige,^ ».an im Falle des Ungehorsams weiteres Einsehen zu thun im Falle sc... werde. K. Aus die andere^"3° derer von Rivier, daß sie ..... Sachen, die dortselbst aufgelaufen sind, vor andere Ger.chte citirt"^en, schuht den. Landvogt, er soll sie vor kein anderes Gericht vorladen lassen, sondern wer etwashnen zu fordern habe, soll sie vor de». Richter, da sie gesessen sind, besuchen. Auf der frühemLeistung haben sich die von Nivier ebenfalls beklagt und durch ihren Landvogt, Melch.or Schorno von^wyz. vortragen lassen, wie einige Geistliche beabsichtigen, ihnen einen Mcar zu Bellenz oder sonst an°""'» Orte außerhalb der Landschaft Nivier zu erwähle», was ihnen ungelegen wäre. Es wird deßnahcn7" Landvogt zu Rivier geschrieben, er solle ihnen anzeigen, sie mögen nach ihren. Gefallen einen in der^rschaft Nivier erwählen, es sei der Propst zu Ablentsch oder einen andern Tauglichen, aber nicht einen^ Bö-lenz; wenn sie aber einen wählen würden, der den Obern nicht gefällig wäre, so wolle man Gewalt"be», denselben wieder von de... Vicariat zu verstoßen. Der Fähnrich von Böllen; verantwortet sich aufan der letzten Tagsatzung von Vogt Ritter gegen ihn vorgebrachten Klagen. Es w.rd erkennt, er sollAntwort schriftlich einreichen, damit dieselbe den Obern hinterbracht werden könne. Daneben wird den.^ Ritter geschrieben, er solle den Obern jene Personen anzeigen, welche geredet haben, daß der Fähnrich"e in de.. III Orten habe denen er jährlich Gaben oder Pensionen zuhalte, damit sie ihn. Rücken halten,