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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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April 1550. 265

ander lütm wegen gesucht. Hierin geschriben exxrssso, sock non ex noosssitats." Dieses Gesandten-verzeichniß stiinmt mit anderwärtigcn Quellen übcrein. Der Name des Basier Gesandten aus seinerInstruction, K. A. Basel: Abschiede Band 23. Die Freiburger Instruction, K. A. Freiburg: JnstructionsbuchNo. 0, k, 15 vorso, nennt nebst den Angezeigten auch Hans Stnder, Schultheis;.

Zu n. 1550. 10. April. Die Gesandten der zwölf Orte an Wallis. Sie seien von ihren ObernNack) Freiburg abgeordnet worden, um sich von daselbst an die Landsgemeinde zn bitten zu begeben undderselben die Aufträge ihrer Obern zu eröffnen. Sie haben indessen sich von Freibnrg nicht fortbegebenwollen, ohne vorher denen zu Wallis ihre Ankunft, welche am 14. April (nächsten Montag) erfolgen werde,anzuzeigen. Sie bitten, vorher die Landräthe nicht auseinandergehen zu lassen, sondern behufs Anhörungder Aufträge der Boten beisammen zu behalten, wofür man erkenntlich sein werde.

K. A. Freiburg: Missivenbuch No. 15, k. 17.

Zn v. Die Verantwortung von Sebastian Schärtlin von Burtenbach. Ritter, führt nach einer allgemeingehaltenen Einleitung Folgendes aus: 1. Seitdem der Kaiser und der römische König ..., Amt seien, habeor ihnen treu gedient lind habe nie wider sie gehandelt mit Ausnahme eines einzigen Mals, da er habehandeln müssen wie ei» verpflichteter Diener. Als nämlich die von Augsburg sich um ihn beworben haben,sei er ein Diener des römischen Königs und der Fürsten von Baiern gewesen. Aus diesen, Dienste sei ere>" Jahre (15)30 auf das Gesuch derer von Augsburg gnädig entlassen worden. Mit Wissen und Willenseiner Herren von Augsburg habe er dann in Sachsen. Hessen. Würtcmberg und bei gemeinen schmalkaldischenStänden Dienst gethan. Inzwischen aber habe er mit Wissen seiner Herrschaft den. Ka.ser, de», römischenKönige und dem Reich wider die Türken und Andere so ritterlich gedient, daß er m.t Freiheiten undritterlichen Gabe» begnadigt und geziert worden sei. Damals habe niemand daran gedacht, daß er wegenseines augsburgischen oder schmalkaldischen Dienstes dein Kaiser und römischen König mißfällig gewordenwäre. 2. Da habe der Kaiser im Jahre (15)46 eine» Reichstag nach Ncgcnsburg ausgeschrieben, inzwischen"bcr sich g,ge.i Schärtlins Obrigkeit bereits gerüstet. Dieser letzteren habe Schärtlin von Ehre und Pflichtwegen, zumal er von ihr lange'Jahre ein Dienstgeld bezogen habe, seine D.enste widmen müssen Wasunter solchen Verhältnissen zugetragen habe, sei also nicht ihn., sondern se.ner Herrschaft ZuzuschreibenNachdem die Kriegsfürsten aus de», Felde gezogen seien und auch Würte.nberg nebst den Oberlandischen ich»"t den. Ka.ser vertragen gehabt, habe sich die Stadt Augsburg, in der er m.t v.er Fähnchen gelegen e.,auch ergeben. Er wünschte nur. die Eidgenossen wüßten, was während der Verhandlungen über d.esenN-rtrag und zun, Behufe desselben durch Anton Fugger auf Geheiß des Herr.. Gannel.s (?) .... Namendes Kaisers nebst den dreizehn geheimen Rüthen zu Augsburg mit ihn., Schärtlin., verhandelt worden e.,"wu würde ihn bemitleiden. Einmal z. B. habe der Fugger auf Befehl der lästerlichen Ruthe zu .hm»-sagt, er solle eine Zeitlang in dasSchwpzerland" oder etwa daher...» steh begebeii i sen.e Sache werdebald wieder gut, Fugger selbst wolle, um Schärtlins Aussöhnung zu erwirken, 10,000 Gulden dargeben;w'e Abwesenheit werde nur dauern, bis die von Augsburg gehuldigt haben. Gerne hatte man ,hm alleseu'° Güter mit baarcn. Gelde bezahlt, wenn er sie ihnen nicht sonst anvertraut hatte Obwohl er überJahr und Tag zun. fleißigsten und glimpflichsten ..angesucht" und nicht gezwetfelt habe, daß d.c betreffendenZusagen in Erfüllung gehen, sei solches doch nicht erfolgt, sondern es se.en thm inzwischen und zur z.stgemachts anstands sich uf dri> n.anot crstrekt", unversehens seine ^uter, die ec zu Wurtemberg habe,"°"°>muen und ihn, von der Stadt Augsburg, trotz ihrer mündlichen und briefliche., Zusagen, nichts geleistetWorden, sondern es werde ihn. ..och eine Geldsumme, die .äugst Hütte entrichtet werden sollengalten. 3. Auf dieses sei er mit den. König von Frankreich inwptere" D.enst und Bestallunggewachsen^Da haben seine Mißgönnen ihn, nicht nur Hindernisse bereitet, sondern sich bemuht daß er vor Andern .^ Acht erklärt und aus den Landen der Eidgenossen vertrieben werde, D.e bezügliche Miss,ve des Kaisersdie Eidgenossen habe er. Schärtlin. gegenüber jedem Ort insbesondere verantwortet und wolle es hiebeibleiben lassen. Widerlege» müsse er nur »och die Stelle des kaiserliche» Achtbr.efes, welcher gcmäß er dnrch

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