März 1550.
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weißen Salzes verhindern, und bitten, ihnen hierin für ihr Bedürfniß bcholfe» zu sein. Man hat aufd'eses die Boten von Uri, Schwyz und Nidwalden angegangen, mit den Ihrigen zn Bellenz zu reden, daßsie denen zu Lnggarus das Salz unverhindert zukommen lassen. Für den Fall, daß sie da» nicht thuns°llten, soll jeder Bote die Sache an seine Obern bringen, zu bedenken, was weiter geschehen soll. «>. Unterd"> VII Orten wird wieder die Frage des Bnndschwörens angezogen. Die Instructionen lauten ungleich;°"'ige Orte wollen nur schwören, wenn von allen gleich, wie von Alters her, geschworen werde. Die Sachewird daher wieder in den Abschied genommen, um auf dem nächsten Tag zu antworten. 5. Vogt PfendlerGlarns, Rudolf Stapfer, Wirth zum Hirschen in Bremgarten, und der Aeppisser werden in Betreff derZehrungskosten, welche wegen des Aeppisser^s Todtschlag entstanden sind, gegen einander verhört. Es zeigtsi^ daß Aeppisser des Landvogts Zehrung bezahlt hat, daß der Landvogt ihm eine Krone für „stn" Zehrnng""d drei Kronen dem Nachrichter zugesandt habe. Man hat daher den Vogt Pfendler in Betreff dieser^"spräche ledig erkennt und dabei erläutert, wenn etwas „amtshalb" aufgelaufen sei, so soll das der jetzige^"dvogt in den (Freien) Aemtern im Namen der Obern bezahlen, x. Es erschei .it der Vater von J.tinge»,Karthäuser-Orden« und beklagt sich, er habe einen Weiher nahe bei Stammheim; in demselben „flötzen undnun die von Stammheim ihren Hanf, was den Fischen nachtheilig sei; als aber der Landvogt in.^urgau denen von Stammheim solches verboten habe, beglaubten die von Zürich, der Landvogt habe da"lchts zu verbieten; der Vater von Jttingen bittet daher, mit denen von Stammheim zu verschaffe», daß sie. Hanf nicht mehr in dem genannten Weiher rötzen sollen. Nachdem man auch den Landvogt einvernommenb°"e, was er in der Sache gethan habe und wie ihn, begegnet worden sei, eröffnen die Gesandten von^"ch, ihre Ober» beglauben, der genannte Weiher liege zu». Theil in ihren Gerichten und es stehen die^b°te ihnen zu; mit den. Untersuch der Sache sei der Seckelmeister von Cham beauftragt worden; da^°ll'e jetzt einige Zeit in Bänden gewesen sei, so sei die March noch nicht Untergängen worden. Es wird"UN erkennt, die von Zürich sollen ihre Botschaft beförderlich hinausschlcken, Mit dem ^a.uvogt Uli ^hu.ga.iMärchen zu untergehen, und in welcher Obrigkeit der Weiher ganz oder theil.veise gelegen ist, da soll^lbe das Rötzen des Hanfs in de... Weiher abstellen und verbieten, damit die Fische ...cht verdettü werden?"rde inzwischen je»,and wider das Verbot da rötzen, den soll der Landvogt bestrafen .. Pedret delvon Cugnasco eröffnet, die Frau Balsarina del Masa regio habe ihn. gar schandliche bose Motte«?ben, ntzer die er erzürnt worden sei und sie mit einem Stücken geschlagen abe, m Folge essen ,.e^°rben sei. Es sei dann dieses von den eidgenössische.. Nathsboten als ein unehrlicher ^odbchlag betrachtetI^n. Da sie ...... aber ihn mit Worten gereizt, und er sich mit der Verwandtschaft abgefui^en habe, so
er, ih„ z.. lettre... Es verwendet sich auch die Gemeinde Cugnasco freundlich f.ir .hn ..... Begnadigung;
^ der Landvogt von Lnggarus, Niklaus Wirz, zeigt an, daß nach glaubwür .gen Beuchten d.e betreffende7"" ein gar böses Maul' gehabt habe, der Thäter aber als ein frommer l.eber Gesell gerühmt .verde,!^h°lb er auch bitte, ihn, das Beste zu thun. Bei... Abgang diesfälliger Jnstruct.on w.rd diese AngelegenheitAbschied genommen, ..... ans dem nächsten Tag zu antworten, i. Vom letzüm ^ag hat man in
;°^e des Anzugs des Amnmnns von Schwpz die Angelegenheit in Betreff er zehn 5-oldtage heimgebracht,eröffne.. die Boten von Lucer.., Freiburg und Solothurn, ihre Obern haben ihre Hauptlen.e^zug auf diese zehn Tage abgewiesen. Der Gesandte von Uri zeigt an, daß se.ne Herren mit dengölten des Königs ..der rechnöten stau wellent"; wolle ...an aber gemeinschaftlich rechten, ,° wollen sie sich' ^ iremum, doch wolle er die Meinung der übrigen Orte heimbringen. Der Gesandle von Untermal den