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März 1550.
100.
Waden. 1550, 17. März (Montag nach dein Sonntag Lätare zn Mittefasten).
Staatsarchiv Luccr»: Allg. Abschiede o 2, k. 20l. Staatsarchiv Zürich: Abschiede Band 18, 5 51.
Staatsarchiv Bern: Allgsm. eidgenösj. Abschiede NN, S. 179. Kantonsarchiv Glarus: Abschiede. Kalironsarchiv Basel: Abschiede Band ^Kantonsarchiv Arciburg: Badische Abschiede Bd. 15. Kantonsarchiv Solothnrn: Abschiede Bd. 29. Kantonsarchiv Schaffhausen: Abschied^
Landcsarchiv Appenzell: Abschiede.
Gesandte: Zürich. Hans Haab, alt - Bürgermeister; Johann Escher, Stadtschreiber. Bern.Hans Rudolf von Erlach; Jacob Thormann, Venner, des Raths. Lucern. Hans Vircher, alt-Schultheiß-Uri. Jacob a Pro. des Raths. Schwyz. Dietrich Jnderhalden, Ritter, Landammann. Nnterwalden.Hans Bünti, Landammann in Nidwalden. Zug. Stephan Zürcher, des Raths. Glarus. Paul Schuler,des Raths. Basel. Onofrion Holzach; Hans Jöichdenhammer, beide des Raths. Freiburg. H""^List, Seckelmeister und des Raths. Solothurn. Urs Sury, Schultheiß; Konrad Graf, des Raths-Schaffhausen. Hans Stierli, des Raths. Appenzell. Sebastian Törig, des Raths. — E. A. A-f. 09, d. Idiaom: Kathol. Abschiede 1541—1590.
tt. Es erscheint Vogt Troger von Uri und eröffnet, der Clericus von Coino habe einige Ansprache"an Hieronymus Moresin, welche vor dreißig Jahren, als sein Schwäher noch zu Bellenz gesessen, aufgelaufenseien; auch seien einige Urtheile von den Landvögten und voll den eidgenössischeil Rathsboten zu Laniserfolgt. Moresin habe dem Clericus Tröstung und Bürgschaft geben müssen, „was er ime hieoben mit rechtanbehalte, daß er dasselbig daunden inzuziechen müsse". Nun habe er das Recht hieoben nicht geübt u»dtreibe aber seine Bürgen und ,volle von ihnen bezahlt sein. Es gelange daher an die Boten die Bitte, ""Don Fernand, Statthalter des Herzogthums Mailand, zu schreiben, er wolle den Clericus vermögen, d"'Bürgen ruhig zu lassen und, falls er von seiner Anforderung nicht abstehen wolle, den Moresin zu such"'in den Gerichten, da dieser gesessen ist. In diesem Sinne wird dein Don Fernand geschrieben und s">"Antwort begehrt. Jeder Bote soll an seine Obern bringen, was man vornehmen wolle, wenn er sichnach dem alten Herkommen richten sollte. I». Dieser Tag ist hauptsächlich angesetzt worden wegen des Spanszwischen denen von Zürich und denen von Schwyz und Glarus in Betreff der Burg und Feste zu Wädensn"/sammt Leuten, Gerichten, Zwingen, Bännen, Hölzern, Feldern und allen andern Herrlichkeiten und Gerecht'^leiten zu Wädenswyl und Nichterswyl, welche die von Zürich dem Meister des St. Johann-Ordens u»ddem ritterlichen Orden abgekauft haben. Es sind diesfalls auf dem letzteil Tag zu Baden von den Bot"'der zehn Orte, als freundlichen Schiedleuten, gütliche Mittel aufgestellt und den Parteien in den Absch^gegeben mordeil; auch wurde mit den Commenthuren des Meisters und des Ordens geredet, ihnen ein Abschi^gegeben und sie gebeten, die genannte Herrschaft wieder zu ihren Händen zu zieheil und den Kails als niäMzu betrachten, damit die von Zürich, Schwyz und Glarus und jedermann daselbst bei ihren alten Herrlichkeit"'verbleiben und das Recht vermieden werde. Nachdem zu Anfang dieses Tages die Gesandten von Zt>"^diesen Handel angezogen hatten, haben die Boten der zehn Orte die Commenthuren und Gesandtenobersten Meisters, welche zu Baden gewesen sind, berufen und von ihnen Antwort begehrt. Diese legeneinen Brief vom Meister des St. Johanns-Ordens au die zehn Orte vor, in welchem dieser bei dem Berka"zu verbleibeil erklärt. Als man hierauf die Boten voll Zürich um Antwort in Betreff der vorgeschlagen"'