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Januar 1550.
Gesandte» abermals vor dem Bischof, dem Landeshauptman», den Rathen und Ausgeschossenen erschienenund eröffneten, wenn man ihrer weiter bedürfe, so .vollen sie allen Fleiß anwenden, um der Landschaft zulluter Ruhe zu verhelfen; andernfalls seien sie veranlaßt, sich zu beurlauben und wieder heimzurciten. Eswird ihnen ermiedert, durch die Gnade Gottes und die Bemühung der Boten sei die Empörung gestillt"""den, und man hoffe, das Übrige selbst verhandeln zu können, so daß man der Gesandten weiter nicht^dörfe, mit große». Dank an die Obern derselben und die Gesandten selbst; man möge die Landschaft Wallisferner für empfohlen halten. Die Gesandten machen aufmerksam, daß man einander nicht solche. Art überlaufen'ubge, mas der Landschaft zum großen Nachtheil und dem Herkommen in der Eidgenossenschaft nicht gemäßs^> andernfalls würden die Eidgenossen sich veranlaßt sehen, ein Einsehen zu thun, wozu sie laut den Bündenwichtig mären. Was sich rechtlich oder sonst in dieser Angelegenheit zutrage, solle man den Obern derberichten; diese werden jeder Zeit pflichtgemäß zur Hand sein; Denjenigen, welche den Orten solches^reiben, solle man dieses nicht verargen, da dieses den Blinden gemäß sei. I». Heimreiten haben dann7 Boten z.. Martinach die Gesandten von Zug angetroffen, die auch nach Sitten wollten, aber dann auf7' Bericht, daß der Handel gestillt worden sei, mit den andern wieder heimgekehrt sind. Daneben wissen^ Boten, mie in. GeHein, angezeigt wurde, die Unruhe sei nicht gestillt, vielmehr gedenken die AusrührigenGemalt meiter zu schreiten und unversehens aufzubrechen, so daß vielleicht ihre Nachbarn veranlaßt werden,Landschaft einzuziehen, wodurch dieser und gemeiner Eidgenossenschaft großer Nachtheil entspringen'"°chte; mie auch Einige sich offen geäußert haben, sie wollen jetzt heimziehen, aber bald mit der Matze wiederDas soll ...an heimbringen, und wenn sonst kein Tag angesetzt ist, so soll ...an einen solchen^i"..nen und ein Einsehen thun, wie ».an durch Boten oder Schriften de... Besorgten zuvorkommen möge.
. Die Namen der Berne- Gesandte., aus ihrer Instruction. St. A. Bern - Jnstruetionsbuch U l, 29 undd-"> Nalhsbuch; die der Freiburger aus de». Schreiben von Fre.burg an sie von, 16. ^anuar, K. A. Fre.burg:Müschenbach N°. l4. f. 185 vorso, und dortiges Rathsbuch No. 67 vom 30. Januar- d.e der Solothurner
dortigem Rathsbuch No. 4«, S. 35, von. 31. Januar 1550.
Wir gebe» zur Ergänzung noch folgende Acten:
1550. 11. Januar. Frciburg an Solothurn. Ein Germer, der ans dem Wallis gekommen sei. habe""!Migt. wie d.e fünf ober., Zehnten der Landschaft Wallis in großer Volkszahl m.t e.uer Matze aufgebrochen""d an. letzten Dienstag (7. Januar?) das Haus des Petcrmaun am Heingarten durchgelaufen und am Mittwochg°gm Sitte., vorgerückt seien, m.t de... Vorhaben, noch Andere daselbst zu besuchen. ">.d Herr,che da e..."»ordentliches und ungestümes Wesen, dessen Ursache er ...cht kenne, ^n die Sache für Wallis rnid die^dgenossenschaf. bedenklich sein könne, so habe Freiburg eine Botschaft bestimmt, d.e...orgen nach den. Wall,leiten werde, und berichte an Solothurn. mit der Bitte. Mi.theilung an Lucern zu machen, dam.t dieses
Mit den übrigen >^Or^ ^ ,, ...... ...
^ Auf ein dieser Angelegenheit wegen von Solothurn erhaltenes Schreiben antwortet Lueern an. 13^Ja..uar:Aufruhr, der im Wallis entstanden sein soll, sei denen von Lneern .n Treuen le.d: s.e danken Solothurn"r d.e diesfällige Ke.n.tnißgabe und bitten, ihren Boten »u Wallis eiligst zn schreiben, sie sollen auch.».7'"en von Lueer» handeln in gleicher Weise, wie sie von Solothurn zu handeln beauftragt e.ew WasW weiter vernehmen, solle» sie stets berichte». Wenn die von Lncern für fruchtbar erachten, chre Botschaftzu schicken, so werden sie diesfalls weder Kosten noch Mühe sparen. D.e Mststven von Fre.burg und
solothurn liabc man wör^eb Uri, Sch.vi)Z. Unterivaldeu und Zug ni.tgethc.lt.
».ve ,vvr ^ / ,a, A, A. So.ot.Mn: Lucerner Schreiben Band s, Ibso-iseo.
SN
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