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October 1549.
vollziehen. 3. Auf die Einfrage des Landvogts, an wem er die Kosten beziehen solle, wird ihn, geschrieben,wenn es füglich, gutwillig und ohne Geschrei („an gschry") geschehen könne, so möge er einige Kosten auf dieLandleute verlegen; die Hauptkosten aber, und was nicht mit Willen ii, genannter Weise einzubringen sei,glaube man. sollen diejenigen abtragen, die ihm befohlen haben, Späher zu bestellet,, nämlich die XII Orte.4- In Betreff der Frage, ob der Zusatz zu vermindern oder ganz aufzuheben sei, da die Rüstungen, vondenen die Rede war, sich verlaufen Habel,, wird verfügt, es soll jedes Ort zwei von dein neuen Zusatz indas oberste Schloß thun; diese sollen dem Castellan und alle Castellane dem Commissar gehorsam sein, undsollen dieselben geschickte, nnvertrunkene Gesellen sein. Beinebens sollen die von Unterwalden sie mit SpeiseU"d Getränk versehen: das soll aber nur für die Roth gebraucht werde»; wenn aber daselbst Mangel wäre,("«bgieng"), sollen die übrigen zwei Orte auch Helsen „abtrag thun". 5. Auf die Frage des Commissars, ober alle Warnungen den Obern initthcilen solle, schreibt man ihm, was mcht Wichtiges se, soll er mit denKastellanen verhandeln; was ihn aber nöthig bedünke solle er anherberichten. 6. Da Don Fernand EinigenLauis), welche Güter in, Herzogthum haben, die Früchte verlegt, so frägt der Co.n.nissar oder Vogtv°" Lauis an, ob er den Mailändern, welche Güter in der Landschaft Lauis haben, nicht ebenfalls dieFrüchte verlegen solle. Man weist ihn an, bis auf weiter,, Bescheid gemeiner Eidgenossen dieses zu thun;deinebens soll man dieses auch nach Zürich und an andere Eidgenossen schreiben, damit ste steh auch entschließenkönnen. 7. Ein Bandit begehrt Geleit; Einige „unserer Eidgenossen" aber beglauben, er sei ein Morderund böser Mensch. Man befiehlt den, Vogt, seine Handlungen zu beobachten, auch zu erfahren, was ers'üher gethan habe, und die Obern diesfalls zu berichten; bis auf deren fernem Entschluß soll er ihm Geleit^ben. F. In Betreff des Kostens für die zehn Knechte, die aus Bollenz nach Bellenz geschickt worden und^°gen sind, wird den, Vogt geschrieben, daß ...an „sy" freundlich ansuche, da deßwegen nicht viele KostenBausen sind, „sollen sy rächt die Herren jetzmal Mb zalen". 9. Da an einigen Orten sich Mehrere freundlicherboten und auch so erzeigt haben, so wird denen von Uri aufgetragen, ihnen hiefur zu danken und ste für'hre Mühe und Arbeit zufrieden zu stellen, mit der Bitte, sie mögen in so freundlicher Weise verharren; die^bern werden dieses anerkennen und um sie verdienen. 10. Der Vogt (von Lauts) zeigt an, es seien zu^uis wenige Gewehre und kein Geld vorhanden. Man schreibt ihm, er soll ,n jeder Commune, ,„ welcher^d zu bekommen ist, im Namen der drei Orte zu leihen trachten; dann soll man die übrigen Orte befragen,'»°n sie heißen wolle, die Gewehre zu bezahlen, oder was ihnen gefällig sei. Von, Comnnssar zu^e..z ist eine Missive von. Vogt zu Luggarus anhergekommen, in Betreff des Mönchs der gehnrat e hat
""d des mit der neuen Seele behasteten Schulmeisters. Man erinnert stch, daß es auch sonst „, de" -1b Med7"'e» werde, daß auf de.n nächsten Tag hierüber verhandelt werden solle; die Boten bedünkt, man sollte solche
6"tte) verweisen und solche Secte ganz unterdrücken, e. Benedet Ghiringhelli hat sich mit Fertigung von BriefenD°n Fernand beschäftigt, das ihm jetzt abgeschlagen worden ist. „und er bericht begert , w.e das die°" Schwyz anziehen. Da die Boten der beiden andern Orte ohne Instruction stnd, fo wird das denschied genommen. ,1. Die Gesandten von Uri bringen vor, ihre Herren haben zu Tagen angetragen -''S? Mich tag.van uf zu legen und da.nit schloß bessere., lassen und, so es zun, nechsten komme, sy uns°uch nachlassen well.en" Das sei damals nicht angenommen worden, sondern stecken geblieben. Mannun aber jetzt „och für gut, daß die Gesandten an die Obern brächten, daß man die 1000 Franken,ber König jedem Ort für Bellenz giebt, in Einen Seckel thue, auch die gemeinen Tagwen, die man in^ drei Vogteien „funde", auch aufnehme und das Nöthige daraus baue und den Zusatz erhalte, damit