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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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September 1549.

Zu I». Vor dem Ruthe zu Freiburg bitten am 4. September Beat Feer (von Lucern?) und SchultheißSury von Solothurn im Namen der zehn Orte freundlich, dem Andreas Lombard und Uli Schaller Stadtund Land wieder zu erlauben. Die Sache wird vor den weitern Gewalt gewiesen.

Kantonsarchiv Frcibnrg: Nathsbuch No. 67.

70.

Maden. 1549, 4. September.

Staatsarchiv Lncern: Allgem. Absch. 0 f. 117. Staatsarchiv Zürich: Abschiede Band 17, t. 412.

Staatsarchiv Bern: Allgemeine eidgenössische Abschiede S. 119. 5.'a»desarchiv Schwyz: Abschiede. KantonSarchiv Glarnö: Abschiede.Kantonsarchiv Basel: Abschiede Bd.22. zi'antvnSarchiv Freibnrg: Badische Abschiede Bd. 15. KantonSarchiv Solothurn: Abschiede Bd. 26.

KantonSarchiv Schaffhausen: Abschiede. 5.'andeSarchiv Appenzell: Abschiede.

Gesandte: Zürich. Johann Haab, Burgermeister; Johann Escher, Stadtschreiber. Bern. SulpitiusHaller, Seckelmeister; Glado Mai, des Raths. Lucern. Wendel Sonnenberg, des Raths. Uri. JacobArnold, Landammann. Schwyz. Gorius Fürös, Seckelmeister und des Raths. Untermalden. Heinrichzum Weissenbach, Landammann in Obwalden. Zug. Stephan Zürcher, des Raths, von Mentzingen. Glarus-Dionpsius Bussi, alt-Landammann. Basel. Onosrion Holzach, des Raths. Freiburg. Martin Sesinger,Bürgermeister und des Raths. Solothurn. Urs Schivaller, des Raths. Schaffhausen. Hans Schalte»-brand, des Raths. Appenzell. Sebastian Törig, des Raths. E. A. A. 1.98.6. Idickom: Kathoi-Abschiede 15411590.

l». Es erscheint Thoman Tryt, Bürger zu Chur, jetzt wohnhaft zu Como im Herzogthum Mailand, underöffnet: Er und sein Vetter, Anton Tryt, und ihre Genossen haben seit Jahren große Summen wälschu'oder lombardischer Tücher, Sammet genannt, in die Eidgenossenschaft geführt und verkauft, wie dieses auchgegenüber Frankreich, Österreich und andern Landen der Fall sei. In diesen Landen werde ihnen »»"freies verschriebenes Geleit gegeben und zugestellt. Damit sie nun für ihre Waaren, die sie jeweilen in derEidgenossenschast liegen haben oder dahin führen, desto sicherer seien, bitten sie, es wollen ihnen auchEidgenossen ein freies sicheres verschriebenes Geleit geben und zustellen. Sie versprechen, keine Wafst'bBüchsen, Harnische oder Anderes, das der Eidgenossenschaft schädlich sein möchte, zu führen, sonderngeleitlich zu halten und Geleit, Zoll und Anderes, das die Kauflentc von ihren Waaren zu entrichten habe»,zu bezahlen. Der Landvogt zu Baden, Gilg Tschudi von Glarus, berichtet, daß die Tryt nur willstTücher und mitunter Sammet und Seide führen, daß ferner des genannten Thoman Tryt Vater, Engelh»^Tryt, stets ein guter Freund der Eidgenossen gewesen, bald nach der Marignaner oder Mailänder Schladnach Bünden gezogen und daselbst Burger geworden sei, und das Geschlecht Tryt sich gegen die Eidgenosl«»'stets wohl gehalten habe und gute Waare führe; auch hat man in letzten Jahren den Welsern und Herwart:»'in Augsburg für ihre Kaufmannswanren in gleicher Weise verschriebenes Geleit gegeben und zugestellt. ^aber die Boten jetzt keine Instruction haben, so hat man das in den Abschied genommen. Antwort »"dem nächsten Tag. I». Auf dein Tag zu Baden auf Mathiä (24. resp. 25. Februar) hat Ammann Vog^aus dein Nheinthal, der jetzt in Zürich wohnt, mit seine!: Freunden und Kindern vorgestellt, er habeeinigei? Jahren wegen gewisser Verhältnisse das Nheinthal verschwören müssen. Er bitte aber mit Nückll ^auf seine Kinder, denen das an der Ehre schädlich sein möchte, ihn? zu gestatten, das Rheinthal als Gast zn bes»^und zu durchwandeln; er wolle sich gegen jedermann freundlich und ehrlich halten. Seil? Ansuche» '