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Juli 1519-
Juli 154!).
verwendet. Muu nimmt das in den Abschied, um auf dem nächsten Tag zu entscheiden, ob man ihm Geldoder jedes Ort sein Wappen und Fenster geben wolle, k. Dabei ist angezogen worden, weil des Nachlaufenssolche Schenkungen eben viel ist, ob man nicht verfugen wolle, daß kein Bote auf Tagleistnngen solche
Bitten betreffend Privatpersonen vorbehalten wären Fenster für Kirchen, Rathhäuser, Gesellschafts- undSchützenhäuser, in den Abschied nehmen, sondern daß solche Bittsteller von Ort zu Ort kehren sollen, wodannjedes Ort nach seinen. Gefallen verfügen möge. I. Vor den acht Orten, welche die Vereinung mit demKönig von Frankreich angenommen haben, erscheinen die Gesandten des Letztern und tragen vor, der Königs" stets bemüht gewesen, die Vereinnng mit allen Orten aufzurichten. Das sei aber einigen nicht genehmM'esen. Unter diesen befinde sich namentlich auch Uri. Da die Zeit nahe, ... der stch d.e Botschaft der6'dgenossen nach Frankreich begeben müsse, so bitte der König, die genannten acht Orte ..lochten von jeden.Ort einen der Näthe auf Kosten des Königs nach Uri abordnen, um daselbst allen Fleiß anzuwenden, oaßstch die von Uri nicht söndern, sondern die Vereinnng auch eingehen. Auf das hat ...an denen von Urigeschrieben, die Obern der acht Orte haben mit ihnen etwas zu reden, wcßhalb ste auf St. Jaeobs TagJuli) eine Landsge.neinde halten möchten. Jedes Ort soll dann einen Nathsbo.en verordnen, ans St.Jacobs Abend zu Uri an der Herberge zu sein, um Tags darauf gemeinschastl.ch d.e von Ur. zu b.tten, stch'»ie früher von den andern nicht zu söndern, sondern mit diesen die Vereinnng zu beschließen. Hiebet aberblieben die Gesandten von Sch.vyz und Glarus bei ihrer Instruction, die sie nicht ermächtige, eine solcheBotschaft z.. senden, Mm. hat sie dann freundlich gebeten, ihre Obern anzugehen, ...it den übrigen Orten'bw Botschaft nach Uri zn verordnen; je ...ehr Orte die Vereinung eingehen, um so ehrenhafter sei es fürö>e Eidgenossenschaft. Wenn dann die von Uri die Vereinnng auch annehmen, so sollen dann me dah.n-geschickten Boten mit denjenigen Boten, welche die von Uri, als das neunte Ort, zu ihnen verordnen werden,stch vereinbaren, Boten von drei Orten nach Basel, drei Boten nach Schaffhausen und dre. nach denen ....
Wallis abznsenden. sie in. Namen aller zum höchsten zn bitten, sich nicht zn söndern. .... Früher ist
blossen worden, daß die Boten der acht Orte am 1. Angnst nach Frankreich verre.ten sollen. Dreses^l hat man ...... ..... einen Monat verlängert, ..... inzwischen wo möglich noch einige Orte oder Angewandte
b'e Vcreinung zu ziehen. Es soll also jedes Ort seinen Boten auf St. Verena ^ag, ^ .1. SeptemberNachts an der Herberge in Solothurn haben, um Tags darauf gemeinschastl.ch nach Frankre.ch zu verre.ten.
Schultheiß Bircher von Lncern bringt vor, vor eine... Jahr seien einige Gefangene ans den Fre.enAltern in die Stadt Lncern geführt worden, wo bezüglich der Gefangenschaft Kosten aufgelaufen se.en, vonseine Herren glauben, daß der Landvogt in den Freien Aemtern sie ihnen bezahlen solle Dar., er^"wrkt der genannte Landvogt, in. Mai vor einem Jahr, in der Zeit als einige Personen ans dem KretzhofZ" Schongan gefangen wurden, sei Einer aus de... Gebiet von Lncern, dessen Name . ... ...Mannt se, znBogt nach Vilmergen gekommen und habe verlangt, daß einige Personen ans se.ne Kosen gefangenb'n°..»..en werden sollen; das habe der Vogt gethan und auch bewilligt, d.e Gefangenen ans Kos en destreffenden „ach Lncern zn führen Der Vogt glaube daher, die geforderten Kosten ...cht bezahlen zu!'/bsse"; indessen werden die von Lncern den Betreffenden wohl herausfinden und die fraglichen Kosten von""n beziehen können «» Der Gesandte von Basel verlangt Antwort auf das Schreiben, welches seine Obern"lurzverschmer tagen" an unsere Herren" erlassen haben. Obwohl die Boten der VII Orte ungleiche^slrnctionen besitzen geben "sie doch gemeinsam den Bescheid- die von Basel mögen sich zu den VII Orten^Wn, daß sie an ihnen die geschwornen Bünde und den Landfrieden treulich halten und Alles thun