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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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Februar 1540.

der Stadt Bremm gelegen, sei er wegen Geschäften der Königin Maria zum Kaiser geritten. Während dieserZeit habe der Kaiser einige Summen Geldes, die ihm (Spät) und seinem Gehülfen gehörte», in das Lagergeschickt. Ebenfalls in dieser Zeit habe der Kurfürst von Sachsen den einen Hausen angegriffen und in dieFlucht geschlagen; doch sei dieser Hanfe von den andern Haufen wieder entschüttet worden, so daß man aufEin Mal gewonnen und verloren habe. Bei diesem Vorgange haben die Knechte geplündert und sei in solchemTrüppel" das Geld verloren gegangen. Nachdem nun sein Gehülfe gestorben sei, habe der Kaiser von ihm.Spät, für dieses Geld quittirt sein wollen. Weil er aber das Geld nicht erhalten habe, so habe er auchnicht quittiren wollenund deßhalb in ungnad uit erfunden"; denn der Kaiser klage wegen dieses Geldesnicht auf ihn, noch schreibe er diesfalls an die Eidgenossen. 3. Er werde verunglimpft, als sollte er dem jungen Kur-fürsten von Sachsen und Andern geschrieben haben und etwas Empörung und Unruhe anrichten wollen. Hierübersage er Folgendes: Als er bei dein Papst und dem heiligen Collegium in Rom gewesen, wobei er wohl empfangen undzu dienen angenommen worden sei, und sich mit dem Papst dritthalb Stunden lang unterredet habe, da habe er unterAnderin bemerkt, daß über den Papst in Deutschland gesagt werde, er wolle die deutsche Nation mit Feuerund Schwert ausreuten. Auf dieses habe der Papst und das heilige Collegium ihm befohlen, auch Briefund Siegel gegeben, daß er den Papst bei allen Fürsten und Potentaten verantworte, was er dann auchgethan habe. Deßhalb habe er dem jungen Kurfürsten von Sachsen und Andernby Hans Nicasius Lanntzen"solches geschrieben; Anderes werde sich nicht erfinden. Er bitte daher dringend, ihn nicht zu verweisen,sondern ihn als einen Diener des Papstes seinen Pfenning in der Eidgenossenschaft verzehren zu lassen; erwerde alle Practiken und Händel, die den Obern zuwider sein möchten, sorgfältig meiden. Wenn künftig derKönig von Frankreich Kriegsvolk nöthig hätte, so wüßte er 4000 Pferde in dessen Dienst zu bringen.Wird in den Abschied genommen. »»». Der Landschreiber zu Luggarus eröffnet, Peter del Fasano soll eingar böses Weib getödtet haben. Es haben nun der Consul und die ganze Commune von Cugnasco ge-schrieben und bitten, ihn zu libcriren. Da man keine Instruction hat, wird der Gegenstand in den Abschiedgenommen und jedem Boten eine Abschrift des genannten Briefes zugestellt. Antwort auf nächstem Tag. i».Die Boten von Freiburg ziehen an, Walter Heid selig habe sich so oft verbürget und verschrieben, daß seineErben verlangt haben, allen Ansprechern (Geltschuldncrn") auf einen Tag zu verkünden, wofür der SonntagMittefasten (31. März) angesetzt worden sei. Ihnen sei befohlen, dieses anzuzeigen, damit jedes Ort dieSeinigen berichte, und allfällige Ansprecher gegen Walter Heid selig oder dessen Erben auf genannten Rechts-tag zu Freiburg erscheinen können. «». Behufs Erwählung eines Abts zu Muri hat der Convent die Aebtevon St. Gallen, Einsiedeln, Rheinau und Engelberg auf den 11. März nach Muri beschrieben, um folgendenTags bei der Wahl behülflich zu sein. Es sollen daher die VII Orte durch ihre Nathsbotschaften ebendaselbstsich vertreten lassen, p. Hans Vogler aus dem Rheinthal bittet abermals, ihm als Gast zu vergönnenin das Nheinthal, als sein Vaterland, ein- und auszumandeln; er begehrt nicht, sich daselbst zu setzen, undwolle sich so halten, daß den Obern keine Klage zukommen solle. Man ist auch berichtet, daß vor Kurzemseine Frau gestorben sei, und die im Nheinthal ihn wohl leiden mögen. Es eröffnet auch Amman» Jmfeldvon Unterwalden, seine Kinder und des genannten Voglers Kinder seien einander nahe verwandt; er bittedaher freundlich, das Beste zu thun, damit die Sache seinen Kindern nicht zum Vorwurf gemacht werde.Weil ohne Instruction nimmt man die Angelegenheit in den Abschied, um auf nächstem Tag Antwort zugeben, «z. Gesandte des Kaisers und der Gräfin von Varrax verlangen Antwort auf ihr früheres Anbringenbetreffend den Herrn von Nolle. Es weisen insbesondere die Abgeordneten der Gräfin auf die große Schande,