Januar 1549.
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Concil durch Anleitung des heilige» Geistes mit biblischer Schrift christlich erkennt und beschlossen werde,das Werde man gehorsam annehmen und sich von der heiligen Kirche Christi nicht söndern. Mittlerweilewolle man, gemäß der den Eidgenossen gegebenen Erklärung, bei dein angenommenen Glauben verbleiben,sei aber nichts desto weniger geneigt, dein Bischof und Landen -und Leuten seiner Stift freundlichen Dienst zuerweisen. Was die von Lauffen anbelange, so habe sich der Bischof mit denselben im Jahre 1532 geeinigt,wie es bis ans ein gemeines christliches Coneil gehalten werden solle! man zweifle nun nicht, daß der Bischofdieses beobachten werde. - K. A.Basci: Acten bischöfliche Handlung.
Beigefügt befindet sich ein Auszug eines 14. Artikels einer Vereinbarung oder eines Abschieds vom12. Juni 1532, wie es bis zu einem Concil mit Bezug auf Lauffen gehalten werden soll, ohne nähereBezeichnung.
Die späte Antwort erklärt sich aus der inzwischen erfolgten Correspondenz zwischen Basel, Bern undZürich; siehe 22. Januar, Basel an Zürich und Bern, K. A. Basel-Stadt, Missivcnbuch 1547—50, S. 313,345; 23. Januar, Zürich an Basel; 28. Januar, Bern an Basel; 22. Februar, Bern an Zürich; 20. März,Zürich an Basel. K. A. Basel-Stadt: Acten bischöfliche Handlung. Siehe ferner de» Abschied vom 22. bis25. Februar ff.
1549, 11. Mai. Der Bischof von Basel an den Rath zu Basel. Ihre Antwort, welche „der tagen"auf den Vortrag seiner Gesandten, betreffend die Deklaration oder Erläuterungsschrift wegen der streitigen Religion,die mich gcmeinlich Interim genannt werde, eingelangt sei, habe er verstanden. Seine Meinung sei nie gewesen,dem Verständniß zwischen denen von Basel und dem Bischof entgegen zu handeln. Sie sei lediger Dingenin Folge der kaiserlichen Aufforderung ergangen, damit diesfalls keine Vorwürfe erfolgen können.
K. A. Basel-Stadt: Acten bischöfliche Handlung.
StttNS. 154!), 25. Januar (St. Pauls Tag, d. h. Pauli Belehrung).
Laiidesarcliiu Dchwyz: Abschiede.
Tag der Orte: Uri, Schmilz, Nidmaldeu.
»». Dieser Tag ist beschrieben wordeil weil Einer, genannt Anton Brassy, der von Livinen herstammenund laiige Zeit zu Mailand gedient haben soll, vor Kurzem zu Bellenz beim weißen Kreuz gesagt hat, Einervon Bellenz habe sich dem Don Fernand erboten, ihm Bellenz zu überantworten, wenn er wolle. Dieseswerde geschehen; Don Fernand werde eine Zahl Büchsenschützen über den Laugensee heraufschicken; derbetreffende Bellenzer habe viele Freunde in der Stadt Bellenz; die öffnen ihm die Thore, ob er eine, zwei,drei, vier oder fünf Stunden Nachts hinkomme. Das hat der Commissar vernommen, hat aber denBetreffenden nicht mehr betreten können, und daher die Sache denen von Uri berichtet, für den Fall, daßjener dort getroffen würde, daß man Gründlicheres über die Sache erfahre. Inzwischen ist Anton Brassynach Erstfeld („Orsfeld") gekommen und hat theilweise das Gleiche dem Fähnrich Zberg mitgetheilt.Hierauf hat der Fähnrich gefragt, was das für ein Bellenzer sein möge, der sich in angegebener Weise demDon Fernand erboteil habe. Brassy hat dann, wie es heißt, dem Fähnrich geantwortet, er solle rathen, weres märe, und jener habe dann den Miser Peter Martir geratheu; worauf Brassy antwortete, ja, der sei es.Brassy ist dann wieder entwicheil und hierauf zu Unterwalden ergriffen worden, wodann dieser Tag beschriebeilwinde, sich zu unterrede», was in dieser Sache zu thuu sei. Nachdem die Bolen den genannten Anton
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