Januar 1549.
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die Niedern gericht und Höf in der landgrafschaft Thurgöw gelegen, die in das landgericht gehören sind;Was strafen gefielen, daß die dem landgericht zngehörten, vorbehalten den von Fromvenfeld ir teil, den sy anden bussen, so in irem geeicht gefallen, haben". 1. Frauenfeld; dahin gehören Kurzdorf, Felwen, Gerlikenund einige Höfe mehr; Horgenbach ist auch dahin „gebrucht" worden, steht aber jetzt im Streit, weil derAmtmann von Au („Ouw") meint, es gehöre zum Gericht dieses Gotteshauses. 2. Die Höfe am Dut-wylerberg mit Eschlikon, Münchwyl, Heiterschen („Hariterschen") und andere Höfe da herum, die in EinGericht gezogen wurden. 3. Emmishofcn. 4. Wyler-Hugelshofen. 5. Die Höfe Veschhusen (?). 6. DerHof Tenbrunnen. 7. Der Hof Bonau. 8. Einige Höfe am Ottenberg. 9. Der Hof auf dem Weingarten.1V. Der Hof Niederhofen. 11. Riedt bei Sulgen. 12. Kriessibuch. 13. Büttenhard, der Hof bei Lustorf.14. Der Hof Ochsenhart. 15. Eine Hofstatt zu Bernang, die Einer von Constanz hat. 16. „Fridelschen,onch ein Dörfli." 17. Altenburg, zwei oder drei Höfe. 18. Auf dem Riet, Höfe in Mürstetten, Keilspell (?).
K. A. Frciburg: Zosfinger Abschiede N. itü, bei diesem Abschied.
Zu I 5. Von dem citirten Abschied von 1486, 9. Januar, ist in der gedruckten AbschiedesammlungBand III. 1. S. 227 der betreffende Art. in allzuknrz gegeben. Die auf S. 213, 215 und 221 voraus-gehenden Notizen dürften durch einen vollständigen Text in etwas ergänzt werden: „Heimbringen Gächufswegen, so in der Eidgnossen land gsäsfen und lange zyt der Eidgnosseu knecht in krieg zu laufen nfgewiglotund damit der Eidgnossen pot veracht, und die gsellen hinweg gezogen, ir Herren gepot onch nit gehalten,darum er zu worten gstosfen, ist sin antwurt gewesen, im sölichs zu verzichen, dann er das verpot nit alswyt verstanden und nit mer tun well. Uf solichs ist jetz zu Luzern uf dem tage anbracht, wie er aberetlich gsellen ufgwiglot, mit im zu ziehen zu Herzog Maximilian, und das ansahen nnder Herrn apt vonSt. Gallen lüt, Appcnzäll und im Thurgöw ufzewiglen, und nachdem vor etlichen tagen von der Eidgenossenboten geordnot und angsächen ist, wie man die nfwigler halten und strafen, fülle jeglich fort?) darum wyterratschlagen und was man mit ritter Gächuf, ald Herr oder statt von sant Gallen oder iren zugwandten,ouch denen im Thurgöw darum schryben, daß verkonnnen werd und die knecht blyben, uf den tag zuvolziechen."
Einen Abschied vom 21. März 1486 zeigt der angeführte Band der gedruckten Abschiede nicht.
Zu II. Diesen Abschnitt enthalten specicll die Archive: St. A. Luccrn: Allg. Absch. D.S. 1; St. A.Bern: Allgem. cidgen. Abschiede bl. bl., S. 1; L. A. Schwyz: Abschiede; L. A. Oblvalden: Abschiede;dabei getrennt und als besonderer Abschied der VII Orte bezeichnet; K. A. Glarns: Abschiede;
K. A. Freibnrg: Uneingcbundene Abschiede, ^—Hill» getrennt; K. A. Solothnrn: Abschiede Bd. 28;V—wird als getrennter Abschnitt dem Übrigen vorgestellt.
Im Berner Exemplar fehlen g;—llk; das Schwyzer enthält nur wahrscheinlich ist da Verlust
von Mannscript im Spiele; im Glarncr Exemplar fehlen ^ «l<l; ini Freiburger und Solothnrnerfehlen ev—11
Es ist klar, daß das handelnde Personal bei II nicht durchweg das gleiche wie bei 1 war; wir findenfür diesen Abschied als Gesandte in andern Quellen genannt : Zürich Johann Escher, Stadtschreiber.Bern Wolfgang von Weingarten, Venner; Anton Tillier. Freiburg (Petcrmann) Ammann; UlrichNix. Solothnrn „der alt Stattschryber" (Georg Hertwig). Die Namen der Gesandten von Zürichaus der Instruction vom 9. Januar, St. A. Zürich: Jnstructionsbnch 1544—1554 1. 196; siehe auchArt. i des Textes; von Bern aus dortigem Rathsbuch No. 307 und 308, erste Abth. S. 32 (Wahl derGesandten vom 2. Januar); siehe auch den Abschied vom 6. Januar 1549; von Freibnrg aus dortigen,NathSbnch No. 66 (Wahl der Gesandten vom 10. Januar): von Solothnrn aus dortigen, Ralhsbuch No. 47vom 11. Januar (Freitag »ach Regum).