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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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Januar 1549.

II. Widerwärtige Verhandlungen der X oder VII Orte. Im Anfang des Tages wird von Vogta Pro von Uri angezogen, wie einer im Mainthal seinen Obern (von Uri) Dinge zugelegt habe, deren siesich mit Recht entschlagen müssen. Da aber der Vogt im Mainthal der Zeit von Nri sei und daher als parteiischerRichter betrachtet werden möchte, so begehren seine Herren, man möge ihnen anzeige,?, wo und von wem siedie Sächer belangen sollen. Da von Basel und Schaffhausen aus diesem Tag keine Boten anwesend sind,so wird die Angelegenheit verschoben bis auf einen Tag, auf welchen? Boten aller XII Orte zusammenkommen.I». Der Herr von Boisrigault hat freundlichen Urlaub genommen und gemeinen Eidgenossen durch eineMissive seine willigen Dienste und alles Gute angeboten und ist wieder nach Frankreich verreist, e. Derpäpstliche Botschafter, Hieronymus Frank, entschuldigt sich schriftlich in Betreff der ihm gemachten Zulage,als habe er sich merken lassen, daß der Kaiser Geld in die Eidgenossenschaft sende, um daselbst Trennungzu bewirken. Man antwortet ihm, weil man hierüber ohne Instruction und früher verlangt worden sei, ersolle jedem Ort berichten, woher ihm solche Aeußerungen zugekommen seien, so lasse man es hierbei verbleiben.«R. Hauptmann, Rath und Gesandte der siebe?? Zehnten der Landschaft Wallis haben in Betreff der Vereinungmit Frankreich geschrieben. Ebenso liegt eine Missive des Bischofs und der Landschaft Wallis vor wegenSpans, von dem sie vernommen, daß er unter den Eigenossen entstanden sei. Das erste Schreiben wird aufden nächsten Tag gemeiner Eidgenossen verwiesen. In Betreff des zweiten wird den? Bischof, Hauptmann, Rüthenund gemeiner Landschaft ihre freundliche Fürsorge und ihr guter und geneigter Wille verdankt und beinebensgeantwortet, die Eidgenossen hätten in Betreff von Herrschaftssachen miteinander zu Zofingen zu verhandeln,doch Alles freundlicher oder rechtlicher Weise und in keiner anderen Gestalt', sonst wisse man von keine???Span, von dem für die Eidgenossen oder ihre Zugewandte?? Gefahr wegei? Aufruhr oder Empörung zubefürchten wäre. Beinebens hat man abgeredet, vonobgenanntem" Schreiben jeden? Boten eine Copie zugeben und de?? abwesenden Orten auch eine solche zuzustellen. «. Auf diese?? Tag hat der Kaiser in Betreffvon Hauptmann Sebastian Schärtlin geschrieben, daß man ihn als des Kaisers und Reichs offenen Aechter,der die von Constanz wieder zur Empörung bewegen wolle, ii? der Eidgenossenschast nicht dulden, sondernverweisen solle. Einige Bote?? sind der Meinung, daß man mit Rücksicht auf die Gefahr, die der E?dgenossen-schaft von daher erfolgen möchte, entsprechen sollte. Da aber nicht von alle?? Orte?? Bote?? anwesend unddie Instructionen der gegenwärtigen verschiede?? sind, so hat man den Handel ii? de?? Abschied genommenund jede??? Bote?? und de?? abwesenden Orte?? eine Copie zugestellt, um auf dem nächste?? Tag antworten zukönnen, t Johann Angelus Nitius, Gesandter des Kaisers und Ferrand Gonzagas, Gnbernators zuMailand, erscheint mit einer Credenz und einen? schriftliche?? Vortrage des Inhalts, es möchte in Betreff derschon früher auf die Bahn gebrachte?? Einung zwischen den Eidgenossen und dein Herzogthum Mailand weitergeschritten, die Artikel wieder zur Hand genommen und ein Ausschuß zu ihn? geordnet werden, um in derSache zu verhandeln und dieselbe zu gutem Ende zu bringen. Ii? seine??? Vortrage, voi? dem jede??? Bote??eine Abschrift zu geben beredet worden ist, wird unter Anderm dergeschechei? anlaß ein ufgerichter Handel"genannt. Hierüber habe?? einige Bote?? Mißfallen, iveil bisher nichts Eigentliches aufgerichtet, sondern nurein Anlaß geschehen sei. Der Botschafter bemerkt hierüber, er verstehe hierunter nichts Anderes als wasdiesfalls die Abschiede von Baden enthalten und habe auch seinen Herren nichts Anderes vorgegeben; wem?bei der Verdolmetschung seines Vortrags aus de»? Italienischen ins Deutsche geirrt worden sei, so möge jeneran der Hand des Originals verbessert werden. Mai? beschließt nun, Alles in den Abschied zu nehmen undauf nächstem Tage Antwort zu geben. K. Johann Franyois von Dann (Bern: Vouda»), Gesandter des