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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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September 1625.

Basel Bericht über den Verlauf der Empörung im Elsaß ?c., . seine Thätigkeit für gütliche Vergleichung derParteien, die Verhandlungen der eidgenössischen Botschaften im Mai und Jnli und über den Bruch des ver-abredeten, bis zum 20. August verlängerten Stillstandes von Seiten des Adels. Schon am 21. habe dieser, ob-wohl der Fürst von Oesterreich die Unterhandlung noch nicht abgeschlagen, und die Bauern als Gehorsame ihreAnwälte hieher geschickt gehabt, mit dem Erbieten, das Recht zu erwarten, ungeachtet des ihnen zugesichertenGeleits die armen Leute thätlich angegriffen, getödtet und beraubt und sie dadurch zur Gegenwehr genöthigt.Das habe Basel veranlaßt, abermals eine Botschaft nach Ensisheim zu verordnen, um gütliche Awischenkunftanzubieten, aber bei dem Adel kein Gehör gefunden; vielmehr stehen die Sachen so, daß kein guter Ausgangzu hoffen sei. Da nun die eidg. Botschaften willfährig erschienen, so bitte es sie, diese Dinge zu Herzen zufassen, da nicht bloß Basel, sondern gemeine Eidgenossenschaft durch die Verheerung der anstoßenden Lande em-pfindlich geschädigt würde. Dabei wird ein Schreiben des Markgrafen Philipp verhört und als Beitage ^ jedem Botenabschriftlich mitgctheilt. III. Hienach haben die versammelten Boten ihre Instructionen verlesen und beinahegleichförmig dahin lautend befunden, daß sie Vollmacht haben, in der Güte handeln zu helfen, was zu Friedennnd Ruhe, Verhütung von Landschaden undErsparnng" von Witwen und Waisen dienen könne, und darinweder Mühe noch Kosten zu scheuen. Demzufolge hat man. samt Basel für gut erachtet, dein Adel nochmals zuschreiben und die Frage zu stellen, ob er den nach Offenbnrg beschriebenen Tag besuchen, den Anstand haltenund gütliche oder rechtliche Unterhandlung mit Hülfe des Markgrafen Philipp zulassen wolle, von welchemSchreiben jeder Bote eine Abschrist hat (Beil. Ii). Der Adel antwortet schriftlich in Beil. (I IV. Ans Samstagden 2. September sind die Verordneten der Banersame im Snndgau erschienen nnd haben ihre Anliegen weit-läufig vorgetragen; sie erhalten die Antwort, man sei jederzeit willig gewesen, in der Güte für den Frieden zuwirken, aber nicht gesonnen, in dieser Sache thätlich Partei zu nehmen und einen Krieg zu beginnen; deßhalbwolle man in Ensisheim anfragen, ob das Regiment geneigt wäre, den Tag in Offenbnrg, auf Dienstag nachU. Frauen Geburt (12. September) zu besuchen und da gütlich oder rechtlich handeln zu lassen; willige das-selbe ein, so werde man nichts versäumen; stimme der Adel zu, so sei man zu rechtlichem Entscheid erbötig;wollen (aber) die Herren vom Regiment nur gütliche Vermittlung gestatten, und die Bauern sich auch darein schicken,so werde man immer sein Bestes thnn nnd erwarte hierüber ihren Entschluß. V. .Da man wahrgenommen, daßdie Bauern eine Anzahl eidgenössischer Knechte in ihren Dienst gezogen, was den Obrigkeiten ohne Zweifel sehrmißfällt, so hat man den Gesandten erklärt, es sei unsere ernstliche Meinung, daß sie unsere Leute nicht an-werben nnd die bereits in ihrem Dienste Stehenden beurlaube»; wenn sie das thnn, so werden wir desto ge-neigter sein, in der Güte scheiden zu helfen; wo aber nicht, so würde ihnen wenig Gutes daraus erwachsen.Diese zwei Artikel hat man ihnen schriftlich zugestellt. VI. Hierüber antwortet die Banersame schriftlich (Beil. v),jedoch erst heute, den 5. September. VII. Jacob Nagel von Altcn-Schönstein, Diener des Markgrafen Philippvon Niederbaden, zeigt an , wie sein Herr ihm Credenzbriefe an das Regiment zu Ensisheim und den Adel so-wie an die Banersame zugeschickt und ihm befohlen habe, beide Parteien wo möglich zum Besuch des Tages inOffenburg und einstweiliger Einstellung aller thätlichen Schritte zu bewegen; da der Markgraf deßhalb auch anBasel geschrieben, so bitte er um Rath, wie er seine Aufträge am wirksamsten ausrichten könnte. Man hatnun für gut erachtet, daß sich der Gesandte persönlich an beiden Orten in diesem Sinne verwende; wenn eretwas erreiche, so wolle man wieder an beide Theile schreiben, um die Ausgleichung zu fördern. Diese zweiSchreiben sind auch ausgefertigt worden (Beil. H, Ich. VIII. Es weiß jeder Bote, wie dringlich Basel vor-gestellt hat, was für großen Schaden die Seinigen zu befürchten haben, wenn das Land verwüstet werde; denn