September 1525.
geritten und mit einem ertra gemachten Fähnchen nach Habchissen gezogen sei und durch den Golzner, seinenLieutenant, noch Andere (Genannte) von Solothurn berufen habe, wie das beigelegte Schreiben der Boten inBasel des nähern anzeige. Darauf habe man alle Anstalten getroffen, damit dem Hauptmann Niemand »achfolge;nach der Tngmesse werde sich auch der Große Rath versammeln und weiter rathschlngen, was sich zu thun gebühre,um Frieden und Ruhe zu erhalten. Da der Laufer Lorenz in Waldenburg vernommen habe, daß zwei FähnchenLucerncr ans dem Wege seien, was man zwar nicht glaube, so wünsche man, daß die Sachlage vor den eidg.Gesandten erörtert werde, damit überall diö nöthigen Schritte geschehen, ?c. St.«. Luc--»- Missw-n.
3) 1525, 2. September (Samstag nach Vercnä), 5 Uhr Vorm. Solothurn an Bern. In gleicher Sache, nnr
mit einigem Detail, mit speciellem Bezug ans die Bethcilignng von Berncr Lnndlcnten, deren Führer Jaeob MapZt. St. A. Bern: N. Solothurn I.
Zu ii. 1) 1525, 30. August. Schaffhauscn an die eidg. Boten in Luccrn. Mittheilung einer von denösterreichischen Hanptleuten und Eommissaricn zugeschickten Schrift, ans deren Bitte. Si. A. kur-m-Mgi»-».
2) 1525, 5. September, Zell. F. Dt. von Oesterreich Räthe ?c. an Zürich. Sie habe» de» Nathsbotcngemeiner Eidgenossen auf dem Tage zu Luccrn laut beigeschlossener Eopie (27. Aug.) geschrieben und von cilfOrten, außer Zürich und Basel, die Antwort erhalten, „wie sp unser schryben bcrüerend die ufrüerigen flüchtigenMeineiden puren verstanden, und stiegen uns daruf ze wüsscu, daß nc Heilen und t^bern, mich sp, ab sölcher derpuren usrüerisch mißhäudel(n) und fachen, ouch ab ircin flüchtigen Imncn in ü laudschast gar kein gefallen gehabt,sonder inen widerwärtig und leid sep, dann sp uß bcfclch irel Hellen und Obcin zuo vorgchaltncr taglciflung,ouch setz angesehen und den ircn im Turgew uf das höchst verbiete» »nd dcßhalb ein offen bott und Mandatusgan lasseii, daß sp söllich nßlttndisch flüchtig puren weder Husen, Hofen, underschleif, noch nfenhalt geben, sonderuß dem land vertryben füllen, und besonder uf unser jetzig schrpben denen von Dießenhofen ernstlich geschriben,ouch irem landvogt in Turgöw abermals ernstlich befolchcn haben, daß er allen ernst und fleiß ankcr, damit söllichbauditen uß irer obcrkeit vertribeu und niendcrt darin enthalten, als sp sich veesehen, dem werde statt gethanund nachkamen, dann ir Herren und Ober» des willens und gemüts sepen, die Erbeinigung . . . treulich zc haltenund der stattzcthuou, ?c. Aber der von Stein halb, diewil dieselben nit gemein(cn) Eidgnossen, sonder euch zuo-gehörcn, mögen wir euch darumb auch crsuochen und euch der Erbeinigung anziehen und ermanen, als sp irsteils ivol erliden mögen -c." Da nun jene Bauern in Stein, Stammhcim und der Umgegend (meistentheils)wohnen, und ihnen von Stein aus Essen und Trinken -e. in die Wälder geliefert werde; da dieselben von dortaus die Gehorsamen augreifen und die geraubten Güter auf e.dg. Baven verkaufen, so begehre man, daßZürich solchen Unfug abstelle, w. Nachschrift: Man habe em.ge» Bauern ans die Bitte ihrer Verwandtenschon zum dritten Male schriftliches Geleit zugesandt, aber die Antwort erhalten, sie wollen stch nur gemeinsam,nicht einzeln vertragen lassen, auch die Huldigungsartikel nicht annehmen; daher habe man angefangen, ihnenWeiber und Kinder nachzujagen. Bitte um schriftliche Antwort. S.. A. Zim-h- A, Och-mich.
zoi.
Masel. 1525, 1. bis 9. September.
TlaatSarchiv B-rn- Allg. -idg. Abschied- V. l«!!, Kai.wi.Sarchiv Basel - Abschiede.
Tag der sechs Orte Zürich, Bern, Basel, Solothurn, Schaffhauscn und Appenzell.
I. Basel verdankt zu Anfang die Beschickung dieses Tages und erbietet sich in den freundschaftlichstenWorten, das künftig unverdrossen zu verdienen. Es habe zwa> ans das lA scheinen auch der andern Orte oderivcnigftens ans schriftliche Entschuldigungen für das Ausbleiben gezahlt, da solches nicht geschehen, so wolle esannehmen, das sei in der besten Meinung nntei lassen ivoiden. II. ^.odann et statten die (Abgeordneten) von