August 1525,
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man habe sie deßhnlb ermahnt, sich wohl .zu bedenken und ans gestern ihre Antwort hieher zn schicken, woraufdie Boten abgereist seien. Die erwartete Antwort sei aber noch nicht eingetroffen. ^
13) 1525, 24. August, Zell. Hauptlentc, Räthe ?c. von Oesterreich an Schaffhanscn. Antwort: Man habeden genannten Städten zu Gefallen viele Artikel mildern lassen, was sie selbst ohne Zweifel nicht gering anschlagen;aber keine Antwort sei auch eine Antwort, und sehe man wohl, daß sie (die Bauern) ihre Schuldigkeit nicht thunwollen. Man werde nun solches an S. Durch!, und Graf Rudolf von Sulz berichten und zweifle nicht, daß siemit gebührender Strafe einschreiten werden. Da die Eidgenossen daran kein Mißfallen habe» werden, so bitteman sie, dieses Vorhaben nicht zu hindern, ?c. ' sc. sc. Zürich: sc. Klcggo».
1525, 26. August (Samstag nach Barthol.). Schasfhnnsen an Zürich. Mittheilnng von Abschriften obigerMissiven. ib.
14) 1525, 25. August (Freitag nach Bartholomäi). Die Unterthanen im Kleggnn, Küsscnberger Thal undThiengcn an Zürich. Antwort auf die Vorwürfe in dessen Zuschrift vom 9. August. Dank für die bisher gehabteMühe sc. Die Artikel können sie nicht annehmen, vorab weil ihnen das Gotteswort „ans der Hand gerissen"würde; sie hoffen indeß, daß Zürich auch ferner ein treues Aufsehen haben werde, da sie mit ihm schon Lieb undLeid getheilt haben. — Sie haben Etliche angenommen ans die Aussage hin, daß sie nicht aus dem Gebiete Zürichsseien; wüßten sie solche, so würden dieselben sofort entlassen... Sic seien geständig, nicht immer dem WorteGottes gefolgt zu haben, wollen aber künftig ihr Leben darnach richten; nur ihre großen Beschwerden haben siezun: Aufstand gegen den Grafen bewegt. Sie werden immer verunglimpft, aber die Mißthatcn der Widersachernicht angezeigt; der Vogt zu Küssenberg habe den Anstand nicht gehalten, indem er fremde Znsätzer ins Schloßgelegt; sie hoffen indeß, daß ihr „Glimpf" mit der Zeit auch offenbar werde, sc. sc. sc. Zim-h: sc, «-Mu.
lieber die Milderung ist zu vergleichen Nr. 294, Note ^).
TSS.
Masel. 1525, 21. August f. (Montag vor Bartholomäi f.).
KantonSarchiv Basel: Acten Baueni-Rebellion.
Tag der Städte Zürich, Basel und Sololhnrn, ivcgcn des Banernanfruhrs.
l. Es weiß jeder Bote, wie Basel den Herren in Ensishcim und dem Adel geschrieben und sie ermahnthat, den Anstand gegen die Banersanic zn halten, auch was die Regenten darauf geantwortet, und dast sie diese»Tag nicht besucht haben. 2. Dcstgleichen hat man aus dem Schreiben der Anwälte des Bischofs von Strastbnrggehört, warum sie nicht erscheinen. 9. Auch Bern hat sein Ausbleiben schriftlich entschuldigt. 4. Die Boten habcunun die Banersanic wieder verhört und vernommen, wie nnfrcnndlich die Herren vom Regiment und der Adelmit ihr verfahre, obwohl sie gerne den Anstand hielte, auch das Recht oder gütliche Sprüche willig annehmenwürde; sie erinnert auch, wie die Eidgenossen zn Anfang erklärt haben, demjenigen Thcile räthlich und bchülflichzu sein, der sich gerne zum Frieden weisen lasse, und wie sie daraufhin aus dem Felde gezogen; nun bitte sieum eil? treues Aufsehen, da sie sich wieder sammeln und mit der Hand der Gewalt zu erwehren versuchen wolle.5. Darauf wird ihr geantwortet, was man bisher gethan, sei allen Thcilcn zu Gutem geschehen, und Blutver-gießen und Landcsverhcernng damit verhütet worden; dast man seiner Zeit die Absicht lnndgegcben, dem nach-giebigen und friedlichen Thcil die Hand zn bieten, sei wahr, jedoch nicht in der Meinung, gegen die andere ParteiGewalt zu brauchen und jemand zn nöthigen; man habe auch auf dem letzten Tag eine Zumuthung der Bauer-same, sie mit Gewalt zu retten, in gutem Deutsch abgewiesen, dabei aber sich erboten, alles gern zu thun, was