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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
Seite
752
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752 August 1525.

t findet sich nur im Berncr nnd Glarner Eremplar. Jenem fehlt diesem k, I, », dem Freibnrger f,k, I, », dem Solothurner nur l°, k, 11, dem Schaffhauser :il, I, ii. Letzterem ist der auf der Jahr-rechnung gehaltene Vortrag Boisrigault's beigeheftet, natürlich nur aus Versehen.

Obiger Abschied wird durch folgenden Act ergänzt der ans das eingelegte Schreiben des Landvogtes Bezugnimmt; das letztere geben wir als Note.

v. Autwort der ueun Orte auf die Zuschrift des Landvogtes im Thurgau, als Abschied betitelt, d. d.Sonntag nach St. Laurenzen Tag, unter dem Siegel Lucerns.

1.Als dann der kilchherr von Summri vor uns erschinm ist, haben wir im eiu(eu) abscheid geben, daßer uf der pfarre und pfruond beliben soll inhalt sins besigelten abscheids; darumb ist unser befelch, daß du mitden kilchhörigeu zuo Summri so vil verschaff(ist), daß sy den Priester by siner pfruond nnd pfarr bliben lassenund dem nachkoinen sollen, wie wir in(en) dann onch geschriben haben; das wellen wir von inen gchept habenund kein anders; dn wellest onch den priestcr by unserm abscheid und by der psrnond schirmen nnd handhaben ;c.

2.Wyter, als dann vor zuo tagen und setz an uns gelangt ist etlicher ußländischer litten, pfaffcn nndleyen (halb), die usserlhalb vertriben und als nieineidig flüchtig lüt in unser laicdschaft komm sind und sich setzallenthalb im Thurgöw ilfenthalten, und bcsondcrlich die ketzerischen pfaffen predigend und rcdenl und ir ketzerischgift usgießend, wie sy usserlhalb onch gcthon Hand; daruinb, befelch nnsrer Herren und obren so ist unserernstlich und uf das trungenlichest befelch und Meinung, daß dn von stund sölich ußländisch fluchtig lüt, st) sigenpfaffen oder leyen, nister grafschaft Thurgöiv heißen ziechen, verleiben und ein streng gebott, so hoch dir dasgezimbt, und wir als die oberkeit dich das ze heißen und (sich gewalt Hand, allenthalb im Thurgöiv lassest usgon,daß sölich lüt niemand well Husen, Hofen, enthalten noch undcrschlouf geben, nnd welcher sölhem bott nil ge-horsam ivär, daß du die buoß und straf von demselben inziechen und mit ernst hierin handlen wellest; dannwir schlecht das und kein anders gehepl haben nnd sehen wellen, wer uns darin iiitrag thnon nnd reden well. Und mit namen, ob unser gnädiger Herr von Costanz oder ander über sölich flüchtig meincid lüt, sy sigengeistlich oder weltlich, das recht annieste» und bcgerten, die zum rechten fänklich anzenenicn, so sollt dn nnsermbefelch dieselben fänklich anneinen und das recht ergon lassen über sy. Und dn wellist hierin mit ernst undtapferkeit Handleu und uns füro um söliche obgcseite stuck nit bcküinbrcu; dann wir je diser ungehorsame zumeud komm und erfarm wellen, ob wir Herren im Thurgöw syen oder ob die Thurgöwer unser Herren syen, undwir inen sölich nugehorsame und ketzerisch ivesen, so etlich tribend, vertragen müeßten; daran werden unser Herrenund oberii ir macht nnd vermögen setzen. Darnach wiß dich ze richten.

3.Wyler, von des ungeschickten lieds wegen ist schlecht unser Meinung, daß du den stnbmknecht zuo Pfin(sofer du dins fürgebeus waren grund hast) fänklich annemen und in nach allem ernst fragen lassen soll, wanumharim das lied komm, und wer das gemacht Hab, nnd uns.deß darnach Wyler berichten. Darzuo soll du sölich liedze singen, ze reden »och ze sprechen verbieten lassen by unser herreu und ober» schweren ungnad und strengerstraf, die (wir) uns vorbehalten.

4.Item, des Handels halb zwüschm Conratm Wepfer zuo Staucha» und Herren techan zuo Stamhan istschlecht unser befelch, daß du sy beid uf (das) landgricht laden und darumb das recht bruchen und ergon lassenund darin dapfer handlen und dem rechten gegen dem Wepfer streng nachkamen wellest; ob dann die landrichterein schimpf darus machen und nit dermaß darin handlen wellten, als die fach au ir selber ist, soll du uns deßberichten.

*Item dero von Aeschmz halb ist unser Meinung, wo du die rechten täter und sächer weist und ankamenmagst, soll du die mit allem ernst strafe».