August 1526.
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wöll oder uit, und ob man sölhs mit potten oder schriben nsrichten rvöll, wie jeder pott rueißt." I». Der Vogtzu Gottliebeu bringt im Namen des Bischofs von Coustauz vor, 1. das; sich derselbe über die Beeinträchtigungseiner bischöflichen Rechte, über die Schmälernug seiner Einkünfte durch die Priester und Andere, die Verachtungseines geistlichen Gerichts ?c. beschwere, und daß er wünsche, dieser Dinge wegen ans einem Tage mit den Eid.genossen zu reden und mit uns abzukommen. 2. Ferner meint der Vogt, es sei nicht mehr nöthig, eine Besatzungin Gottlieben zu unterhalten; diese Kosten könnten also wohl erspart werden. 3. Endlich habe er noch 66 Gl.rhein. zu fordern für die Bestellung des Schlosses, was ans jedes Ort 7 Gl. treffe. Heimzubringen. — Z»gleich wird beschlossen, mit dein Bischof ans dem nächsten Tage zu unterhandeln und ihm denselben anzuzeigen.I. Ans dein nächsten Tag ist Antwort zu geben, ob jedes Ort nur einen oder (aber) zwei Mann Besatzungzu Lnggaris halten soll, oder ob man das Schloß abtragen wolle, k. Es werden einige ans Burgund ge-kommene Briefe denen von Schaffhansen zugesandt, betreffend einen ihrer Bürger, damit sie in der Sache zuhandeln wissen. I. Der Bote von Solothnrn soll seinen Obern Bericht geben über das Schreiben ans Nürn-berg und über den Unwillen, den der Herzog von Würtemberg ans sich lade, damit sie nochmals eine Botschaftan ihn abordnen und versuchen möchten, die Sache zu vermitteln, i»». Es soll ans den nächsten Tag jederBote bevollmächtigt werden, über den zu Baden gcmachren Abschied zu antworten, i». Der Bote von Schwpzweiß, was er heinizubringen hat betreffend Pfarrer Occhslin, damit das Geld eingezogen werde. «». Es wirdein anderer Tag nach Lncern angesetzt auf Montag nach Bartholomäi (28. August). l, Junker Ludwigvon Meßbach, der ab dem Tag zu Neuenbürg nach Frankreich zu der Frau Regentin abgeordnet worden, erstattetBericht über den Erfolg seiner Sendung, nämlich daß die Regentin wie ihre Näthe des besten Willens seien, dieEidgenosse» „freundlich" nach und nach zu bezahlen, es solle deßwegen niemand e^orge haben; nur könne nichtalles ans einmal geschehen. — Auch der französische Gesandte, Hen von Boisriganlt, gibt dcßhalb „viele gnleWorte". 2. Der von Meßbach zeigt serner an, wie die Regentin begehre, die Eidgenosse» möchten verhindern, daßdie Granbündner, wie sie gedroht, das Schloß Mosar schleifen. Heimzubringen, tß. Sodann stellt Herr Moreleldas Ansuchen, ihm die Schuldbriefe über den ^rold von der sticardie und von Bieoeea her, die zu Bern liegen,wieder herauszugeben, indem diese Sölde gänzlich ausbezahlt seien. Wrnn wirklich jedermann bezahlt ist, so sollman sich ans dein nächsten Tage erklären, ob man die Brüse her ausgeben ivill. >». Heimzubringen und ans dennächsten Tag Antwort zu geben, ob man das Schloß Bal^ol niederreißen ivill oder nicht. 8» Da den Eidgenossen die Handlung des Landvogtes von Lnggaris (Hans Bnrrach) sehr mißfällt, so soll Unterivalden den-selben ans den nächsten Tag berufen, damit er sich vcrnntivorte. t. Der Landvogt im Thnrgan hat nns ansdiesen Tag ein Lied geschickt; davon ist jedem Boten eine Abschrift gegeben.
1525 4. August (Freitag vor Osivaldi). Ulrich Türler, Landvogt zu Bade», an Hncevn. Er habeletzthin angezeigt,' daß die Banersaine im Kleggau Willens sei, etwelche Habe in die Grafschaft Baden z» flüchten,und daraus die Weisung erhalten, das einstweilen nicht zu grstaltcn. Nun höre er, daß die Bariern den Anstand,den die Bündischcn ihnen zugeschickt, als unleidlich abgeschlagen und abermals dringend gebeten haben, das Ihrigehieher flüchten zu lassen, da sie in großen Sorgen stehen. Ferner berichten die von Zurzach, daß sie jetzt beiihren Nachbarn wohlfeil, ctiva um den halben Preis, Korn kaufen könnten, was ihnen als armen Leuten zuStatten käme, und um bezügliche Erlaubnis; geworben. Um hierin weder zu viel noch zu wenig zu thun, bitte erum beförderlichen Bescheid. Nachschrift: .^n gleichem Sinne habe er an Uri, e^chwyz und Aug geschriebenund bitte Lneer», auch Unterivalden hievon Nachricht z» geben. Sr. A. e»«rn: Misswen,