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Juli 1525,
(XIV.) Zuoletst so ist f. D. lind meinem gm Herl» von Sulz sölichs zuozelassen oder abzuoschlachen unddarzuo den gesandten zuogelasseu, sölich vertrag und abred hindersich an ire gemeinden zuo bringen und dieselbenbis Montags nächstkünftig zuo oder abzuoschlngeu, und wo die undcrthoncn das zuosngen wellen, so sollen st)das thuon und auf ire gegeben glait crschinen mit vollmächtigem gcwalt aller irer gemeinden, onch fnrter einfürderlicher tag fürgenomen und connnissari auf ein gelegnen *) platz geordnet (werden), so die Huldigung inhaltdiser artiklcn anfnemen (sollen).
(XV.) Und mittler zeit soll dhcin pnrtpg gegen der andern nnts tätlichs handlcn noch fürnemen; Iva abernit, soll sölich abred menklich unvcrgriffen und unschädlich sin. Actum Zell am undersec am rrv. tag JuliiAnno ?c. rrv."
Wir lassen noch eine Auswahl von Acten folgen:
1) 1525, 18. Juli, Zell. F. Dt. oberster Hauptmann w. an Zürich. Die Gesandten der Eidgenossen, dievor einiger Zeit zu Watertingen erschienen, haben sich ans gestelltes Ansuchen, gemäß der Erbeinung keine Feindedes Hauses Oesterreich einzulassen oder zu dulden, dazu geneigt erklärt; man habe auch vernommen, daß Zürichin seinem Gebiete entsprechend gehandelt, höre jetzt aber, daß Herzog Ulrich von Würlemberg und die von Steinoffene Feinde des Gotteshauses Oeningen anfcnthnlten; weil nun das der Erbeinung zuwider sei, so bitte manfreundlich, bei Herzog Ulrich und denen von Stein zu verschaffen, daß sie sich der bösen entlaufenen Bauernentschlagen, w. w. St, A. Zürich: A, Oestcrrclch.
2) >525, 22. Juli, Innsbruck, Ferdinand, Prinz m. ?c., an Zürich, Verdanknng des während der Be-lagerung der Stadt Zell bewiesenen guten Willens, und Ersuchen, auch ferner das Beste zu thnn und denEntwichenen keinen Aufenthalt zu gewähren ?e. n-, n>.
3) 1525, 28. Juli (Freitag nach Jacobi), Küssenbcrg, Hs. Jacob von Heideck an Zürich. Er vernehme,daß die Bauern den zu Zell verabredeten Friedcnsvorschlag nicht annhcmen wollen; damit sie. über die Folgenbesser unterrichtet werden, habe er ihnen gerathcn, Zürich um einen oder zwei Boten zn bitten; ob das geschehen,wisse er nicht. Nur als unverbürgtes Gerücht melde er, daß sie vorhaben sollen, nach Zürich und Schaffhansen ?c.zu kommen. St. A. Zürich: A. KlcgglM.
znsätz nf ansuchen der partycn, welche das thut, beid theil zum fürderlichisten und unverzogeulich au gelegen ort inder oberkeit Sulz oder sonst au gelegen nialstatt, dahin man aus der grasschaft Kleggöw nngcfarlich eins tags reitenmag, tag fürnemen, der pnrsami artikel nnd beswerden, so sp gestellt Hand, verhören nnd allen möglichen fleißankeren, sy derhalb giietlich zu vereinen; wo aber die gütlicheit nit verfleug, jeder theil allweg in manotsfrist nacheinander sein klag, antwurt, replic nnd dnplic und was er getraut zu genießen, in schrift stellen, dem obman vonmindern kosten nnd tagsatzung wegen dnplicrt zuschicken, nnd so also von jedem teil zwo schrifte» nberantwurt, fürterdurch obman nnd zusätz widerumb tag zu endlichem mündlichem beschluß an gelegne malstatt, wie vorstat, gesetztund durch dieselben in sechs monaten den nächsten nach der aurufung, one lenger verziehen, es begäb sich dann,daß durch lcistung kundschaft oder andren eehasten Ursachen und notdnrft (des) obmans und (der) znsätz oderordnung rechts dest länger müßt verweilt, endlich austragen, nnd wie sie alsdann durch solich obman und zusätzrechtlich entscheiden, demselben von jedem teil one alles ferrer weigern, appellieren nnd auszng gelebt nnd nach-gegangen werden. Doch soll kein underthan mittlerweil mit der gehorsam!, so er hievor in alleu dingen seiner Herrschaftgethan hat, stillstan, sonder die bis zn erörtrung der fachen thnn und vollziehen."
XIV. XV. „Und solich abred soll bis Zinstag nächst (22. August) endlich zu oder abgesagt werden." Actum Zell 18. August.
K.A.Basel: Abschiede.
*) Von hier an mußte dieser Act aus einer andern Eopie (Zürich: A. Kleggan) ergänzt werden.