Juli 1525,
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Vertrag sei nicht in Kraft erwachsen, und schlagt vermittelnde Bedingungen vor. Des Sondersiechenhäuschcnsund des Bannwarts halb wird eine Entscheidung vorbehalten.
Die Verhandlungen zwischen Bern und Wallis, insbesondere über den Fischfang im nnlern Rhonelnnf, zogensich viele Jahre hindurch und gaben Anlaß zu häufigen Botschaften und fast zahllosen Missive» und Naths-bcschlüsse»; namentlich erforderten die Einleitungen zu schiedsgerichtlichem AuStrag viele Mühe. Alles Erheblicheenthalte» die Sammlungen des Berner Staatsarchivs. Auf diese Andeutung glaube» wir uns hier beschränkenzu sollen.
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Masel'. 1525, 17. bis 25. Juli.
Schreiber, Bauernkrieg III, 53, Kl, 62—69.
Tag der Botschaften von Straßburg, Basel, Breisach und Offeubnrg, behufs gütlicher Vermittlung zwischenMarkgraf Ernst von Baden und seinen Unterthanen.
Schreiber gibt am angezeigten Ort auch die zudienenden Acten.
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Hiapperswyl. 1525, 25. Juli f. (Jacobi f.).
Staatsarchiv Lucer» : Allgem. Abschiede u. k. es. Staatsarchiv Zürich : Abschiede, Bd. s, e. 2SI. LandeSarchiv Appenzell I. N>: Abschiede.
Gesandte: Appenzell. (Ammann Ulrich Jfenhnt). — (Die andern sind nicht bekannt).
». Der Wirth zu Männcdorf. am Znrichsce stellt das Gesuch, es möchten ihm die acht Orte „Zeichen ,,»dFenster" schenken in sein neues Haus. I». Der Herzog von Würtembcrg hat der Bitte, daß er den zn Mnmpelgnrd beraubten Knuflcnten gestatte, ihr Eigenthnm zn einem billigen Preise loszukaufen, kein Gehör geschenkt.Obschon die Kauflente nichts Ersprießliches erlangt haben, danken sie doch bestens für die angewendete Mühe underklären, von dem Kaufe abstehen zn wollen. Da nun der Herzog der Eidgenossen Schreiben so wenig beachtet,so wird vorgeschlagen, daß man ihm und den Seinigen das Geleit anstünden und die mit ihn: verburgrechtetenOrte anhalten wolle, ihm das Bnrgrccht anfznkünden, indem man jetzt immer mehr einsieht, daß ans seinenHandlungen wenig Gutes erwachsen möchte. Ans den, nächsten Tage soll man sich deßhalb weiter berathcn.v. Der Landvogt im Thnrgan berichtet über verschiedene Vorfälle, welche sich überall im Thnrgan ereignen:I. Daß der Bischof von Constanz ihn um Hülfe angesprochen, weil einige seiner ungehorsamen Bauern anßerhalbder Eidgenossenschaft sich in das Thnrgan geflüchtet, ebenso einige Pfaffen, welche seine Unterthnnen verführthaben; er begehre nun deren Auslieferung, um so mehr als die Flüchtigen die eigentlichen Anstifter des Aufruhrsgewesen. 2. Daß einige Bauern dem Propst zu Oeningen, welches Kloster den, Bischof gehöre, einen offene»Absagebrief an die Thür geklebt und sich seither ins Thnrgan geflüchtet haben, deren Verhaftung und Bestrafunger ebenfalls verlange. 3. Daß sich die vertriebenen ketzerischen Pfaffen von allen Seiten her in das Thnrganflüchten und durch ihre Predigten Unruhen erregen, und daß besonders Einer zn Keßivyl ganz grob und nnchristlichüber die Taufe und das Sacramcnt gepredigt habe. Der Landvogt begehrt nun Weisung, wie er sich hiebet