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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Juli 1525.

K. Zuletzt haben die Boten allerlei weitere Beschwerden erzählt, wie sie für Steg und Weg, Brunnenund andere Dinge zu gemeinem Nutzen große Kosten tragen müssen, weßhalb sie die IV Orte bitten, bei demAbt dahin zu wirken, daß er ihnen etwelchen Beitrag gewähre und zwar am Ungeld aus Gnaden etwas nachlasse.

Man hat ihn dann zum höchsten gebeten und so viel erreicht, daß er am Ungeld den vierten Pfenningerläßt, in der Meinung, daß derselbe für die gemeinen Kosten verwendet werden soll; dagegen sollen die Ror-schacher Vorsorge treffen, damit das Umgeld redlich und fleißig gegeben wird.

XV. 1.Hiemit so sind die sondrigen artikel der vorgeschribnen geginen und gmeinden in dem uamen desHerren geendet und ustragen, Gott sig lob und eer. Doch mit namcn so haben wir in allen vorgeschribnengüetlichen und rechtlichen sprächen, urteilen und Handlungen unfern Herren und Obern den vier Orten, ouch(dem) Herren Abt und dem Gottshus Sant Gallen in allweg vorbehalten und usgeschlossen das bürg und land-recht, so das Gottshus mit lüt und guot zuo den vier Orten hat, ouch andern vertrügen, sprächen, brief undsigel, so zwüschen dem Gottshus, ouch unfern Herren und obern, deßglich gegen andern Orten unser Eidgnoschaftufgericht und vorhanden sind, denselben in allweg on schaden und onvergriffen sin. Darzuo sollen dise unsergüetlich und rechtlich erkanntnnssen, so vorstand, dem Gottshus an sinen herlicheiten, oberkeiten, rechten, gerechtig-keiten, brächen und altem harkommen, deßglich an allen andern fryheiten, sprächen, vertrügen, offunngen, land-satzungen, instrumenten, urbaren, lehenbüecher(n), zinsbüechersn) und andrer geschriftlicher gwarsami, brief undsiglen, so das Gottshus hat, darzuo den Gottshnslüten an iren fryheiten, grechtigkeiten, brief und sigel, alsozuo beiden teilen sunst in all ander weg ganz in allweg unvergriffen und on schaden sin und by kreften beston,doch sofer daß dise unser güetlich und rechtlich erkanntnnssen und urteilen, so alle vorstand, dadurch ungeschwächtund by kreften blyben und fürtreffen sollend."

2.Und zum allerletsteu so ist unser güetlich abredung und beschluß aller dingen so abstand, daß die obge-nannten gmein Gottshuslüt von allen geginen, deßglich unser gnädiger Herr von Sant Gallen, mich Techantund Convent, und all ir ewig nachkommen zu beiden syten um all ir spän, stoß, beschwerden und artikel, soobgeschriben stand, durch solich unser vorgeschoben güetlich und rechtlich erkanntnnssen gänzlich entscheiden, erlütert,gericht und betragen, aller umvill zu beiden syten tod, hin und ab sin, und daß sy deß einandern zu argemmeiner mer denken, sürziechen, äfern noch entgelten lassen, sonder zuo beiden teilen diß obgeschriben unser güetlichund rechtlich sprüch und erkanntnussen fürohin zuo ewigen ziten stät und nnzerbrochen hakten, denen in allweggeleben und nachkommen sollen; darzuo daß die Gottshuslüt alles dasjenig, so sy dem Gotthus bishar schuldigund pflichtig, darum dann setz kein span gewesen lind kein klag geschechen ist, es sigen zins, zechenden, rent,gült und anders, wie das namen hat, mint usgnommen, ouch nünt dcst minder wie vor von alter har geben,usrichten und bezalcn und dein Gottshus und unscrm gnädigen Herreu von Sant Gallen und siner gnadennachkommen alles das thuon füllen, als fromm gehorsam gottshuslüt, wie von alter har, und wie sy das by ireneiden und eeren zu thun schuldig und pflichtig sind, doch allweg nnser(n) vorgeschribnen güetlichen und rechtlichenerkanntnussen unabbrüchig und hierin vorbehalten, arglist und -gfärd hierin ganz vermitteu und usgeschlossen."

3.Und diser dingen aller zuo warem festem ewigem urkuud so haben wir obgenannten die acht ratsbottenvon den vier Orten unser jeder sin eigen insigel an diser brief zwcn glychlutend, in libells wys geschriben, dergmeinen artikel halb; aber die sondrigen artikel stönd in der Gottshnslüten brief uit (dann sy dero dhein briefbegert), offenlich gehenkt, doch uns und all unfern erben sunst in all weg on schaden, und jedem teil einen gebenuf Montag vor Sant Maria Magdalena tag nach Cristi gcbnrt, unsers beHalters, gezalt fünfzechcnhundertzweinzig und fünf jar."