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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Juli 1525,

„recht und hnrkomm bishar gewesen ist, und sofer dann sin Guad ir zuosprüch und aufordrung also mit recht„erobert und luter gemacht wirt, alsdann mag sin Gnad darnach.bott anlegen und sin herlicheit und gerechtigkeit„brnchen, wie von alter har der brach gewesen ist,

„Wyter so soll fürohin unser gnädiger Herr von St, Gallen noch siner Gnaden nachkamen kein nnw„beschwerden uf gmein gottshnslüt on gunst, wissen und willen unser Herren und Obern der vier Orten legen„noch ufsetzen, weder uf ir lib noch guot, und besonderlich keinen armen man mit nüwen beschwerden beladen„und in on rechtfertigung also mit Kotten darzuo zwingen noch nöten, sonder wenn ein armer man umb sölich„nüw beschwerden sich rechts erbüt, soll sin gnad das recht mit iine brnchen nach des Gottshus bruch, wie dann„ob crlntert stat,

„Wyter, wann eins Herren von Saut Gallen Rät, Diener ald Amptlüt, geistlich ald weltlich ald ander„frömbd Personen, niemand usgcnomen, sinen Gnaden etwas klag und Handels, so das Malefiz nit berüerte, von„eim gottshusmenschen ald hiicdersäßen fnrbrächten, dardurch sin Gnad bewegt möcht werden, dieselben verklagten„person fänklich anzenennn lassen, wenn es sich also füegte, so soll ein Herr von Sant Gallen den Amptlüten„und den verklagern nit lichtlich glouben geben, sonder die fach und die that eigenlich wol vorhin erfaren, und„sofer sich dann erfindt, daß die that und die fach an ir selbs war nnd ze strafen notdürftig ist, so soll und mag„ein Herr von St, Gallen ald siner Gnaden weltlich Rät als die hoch Oberkeit allweg nach gestalt der fachen„darin handle» und strafen,

„Ob aber die that und fach nit osfenlich am tag ligt ald durch kuntschaft nit luter mag fürbracht werden,„wenn dann ein armer gottshnsmensch ald hindersäß sin Unschuld darbüt nnd trostung zum rechten gibt und„vermag, so soll ein Herr von St, Gallen oder, ob sin Gnad nit daby wär, siner Gnaden weltlich Rät die„trostung von im annemen und das recht mit im brnchen nach des Gottshus brnch, gewonheit und harkomen,„wie dann ob erlütert stat; was dann recht und urtel gibt, daß dem darnach aber gelebt und nachkamen werden„soll. Doch mit namen ist hierin vorbehalten, was das Malefiz antrifft, oder so snnst schwächlich bös Händel„und fachen fürgicngen, daß ein Herr von Sant Gallen oder sine Hofmeister, Statthalter und die weltlichen Rät„nach altem bruch und gewonheit dieselben sollen und mögen strafen und darin handlen, wie von alter herkamen„ist, damit das übel gestraft und der guot vor dem bösen geschirmt nnd die gerechtigkeit jedem notdürftigen„mitteilt werde."

2. In Betreff der Fälle und der Fastnachthennen bringen die Gotteshausleute die Meinung vor: Es seiwohl ein altes Herkommen, daß sie und ihre Vordem den Fall nnd die Fastnachthennen bisher gegeben; dasGotteshaus habe zum Theil auch Briefe und Siegel darum, weil die Vordem als einfältige Leute sich „in" dieOffnungen haben bereden lassen; sie wissen aber nichts davon, daß jene oder sie selbst gegen solche Beschwerdenje etwas empfangen hätten, oder warum sie das geben müssen. Nun sei dieser Zeit durch Gottes Gnade undHilfe aus der hl. Schrift ganz klar und lauter an den Tag gebracht worden, daß diese Abgaben von dem Leibenicht rechtmäßig, sondern nnchristlich, wider das Wort Gottes und brüderliche Liebe, deßhalb auch an etlichenOrten in der Eidgenossenschaft nachgelassen seien. Und weil der Burg- und Landrechtsbrief so viel vermöge, daßsie gehalten werden solle» wie andere Burger nnd Landlente (der IV Orte), und bei „anderen Umsäßen" solchesnachgelassen sei, so hoffen sie zuversichtlich, der Fülle und Fastnachthennen halb dem Abte nichts mehr schuldigzu sein, und rufen sie die Gesandten an, sie gütlich oder mit rechtlichem Spruch dieser Bürde zu entledigen.

Darauf läßt der Abt antworten, diese Klage sei um so befremdlicher, als die Gotteshausleute selbst bekenne»,das; sie und ihre Vordem von Alter her die Fälle und Fastnachthenncn ohne Widerspruch entrichtet haben. Zudem