Juni 1523
ll) 1525, 17. Juni (Sanistag nach Corporis Christin Bern an Herzog Uliich von Wnrtcnnberg. Infolgeder heute abermals angebrachten Bitten der Knnflcnte von Nürnberg »in freundliche Berivcndnng bei ihm ersuchemnn> der von ihm erthciltcn Zusage gemäß, um billige Schätzung der ihnen entrissenen Güter, zc.
4) 1525, 17. Juni (Samstag noch Corporis Christi). Bern nn Schaffhanseu. Antivort ans dessen Zuschrift ze.Anzeige, daß deßhalb an den Herzog abernials ein freundliches Schreiben erlassen worden, - - mit dein Ersuchen,dasselbe zu thnn, zc. >md r> i,» E>. z>. Bm>- Tcupch Missim» n. e. reu i>.
5) 1525, 26. Juni. Basel an Jacob Riedi und Jacob Hebdenring, jetzt in Mümpelgard. Gruß zc. „Nach-dem und nur vcrnomen, daß ir üch gen Btümpelgari, das guot, so der Herzog den bündischen kouflüteu nbtrniigen,zc koufen, versiegt, (wellen nur) daß ir üch des selbige» »ß vilerlei uns darzuo bewegenden Ursachen micßigcu,nüt koufen und so ir das samenthast kauft hellen, den kons wider uf und absagen füllen; doch so mögen ir vonsölichem guot für so vil gelts, als der Herzog üch schuldig, wol koufen mit dem geding, ivann die kouflcnt, denendas gnot entwcrt, üch das gelt, wie ir den kons getan, wider zun Händen stellen, daß ir dann denselbigen solichcnkauf, wie der an üch kamen, unverhindert folge» lassen" . . . .«.«.Basel- Missw-n e. sr ».
Zn v (nebst mn>). 1525, 29. Juni (Donsing nach Johannis, vor Zelt. Hans Müller, Oberster, UlrichAlbrecht und andere Hauptlcnte nebst ganzer Gemeinde ab dem Schwarzwald schreiben an die eidg. Boten inBaden: „Frid und gnad von Cristo unserm Herrn init uns allen. Amen. Günstigen wiscn Herren. Wir lasseneuch missen, wie daß uns anlangt, wie daß wir vor euch, als vor unser» günstigen Herren und nachdem verklagtfeigen, wie daß wir ein uubillichen krieg füerc» gegen unser» Herren und nachdem um das, daß wir kein rechtnoch kein anlaß anncmen Wüllen, und (hiernfs lassen wir euer sürsichtigkcit, lieb und guust wissen, daß wir nütsanders begeren denn rechts, und ist unser gcschrei und anrnofen gegen Herren und stcttc(n) und aller menklichcn,daß man uns beholfcn (sei), schütz und schirm zuo recht, und daß das war seig, so ist uns ungezwiflet, unsereHerren von Zürich und Schaffhusen und andere Herren haben deß gnot wissen, erbieten uns deß vor mengclichem,daß wir unseren Herren und obcrkeit alles das thuon wellen, das wir inen von göttlichen rechten zuo thuonschuldig sind. Daruf (haben) unser günstigen und lieben Herren und sründ von Straßburg, Basel, Brisach,Ofsenburg mit sampt andern Herren ein vertrag oder ein anlaß gemacht, den wir nngenomen (und inen?) deßunsere gcschriftcn zuogeschickt. Aber unsere Herren und nachbern ivcnd uns nit darb» btiben lassen und dröwenuns zuo henken, köpfen und zno verderben, darum wir alsdann uf disen tag by einander ligcn, und mücssen unserlib und guot beware» llnd begeren niemant ze schcdigen. Aber nüts bester weniger so grift man uns nn mitbrennen, rauben und mit totschlag und mit allem dem, das uns schädlich und laid ist, über daß wir den anlaßund das recht angenommen Hand. So »messen wir uns je doch unser lib, eer und guot wol retten und schrygeuund ruofen noch hüt by tag gegen gott und gegen der ivelt, daß mau uns zuo hilf komm, by dem billichen undgöttlichen rechten schütz, schirm und handhabe, onch insonderheit all gemein Eidgnossen, die doch all ir tag lieb-haber gewesen sind und »och, dem göttlichen rechten ain bystand ze thuond. Fürsichtigen, günstigen, wisen Herren,diewil uns die Herren und stett angriffen mit brennen und rauben sider dem anlaß, so Hand nur si auch angriffenzno Zell und unser vich geholet, das si nnsern nachbern und fründen genomen, Hanls uns auch under äugengeschlagen in der maß, als uns nit sollen duren (?); Hand wir ir vich auch darmit laufen lassen, dassclbig ver-kauft und den enem ufrecht und redlich zuo kaufen geben, hands euch auch bas gunnt denn snst niemant. Dicivildem also ist, so ist unser fründlich bitt und beger an euer fürsichligc ivishcit, solichen kauf den eucrn zuo ver-folgen lassen und uns solichs gelt zuoschickcn by (dem) zeiger bis briefs; (das) wellen wir allzit günstlich undfründlich um euch verdienen. — G. w. h., wir bitten üch mit snndcrm flyß und ernst, daß euer ersann wisheitdise unser gesandten hotten befolhen lassen syn, die euer gnad und gunst unsere beschwerden wol anzeigen können,worumb wir disen krieg angefangen Hand, und was nns dinglichen begegnet, und ruofen üch noch hüt by tag an,daß ir uns beholfen sigen, schützen und schirmen zuo recht."
K.N.Basel: A. Bauern-Nebettion. — Schreiber, Bauernkrieg II. 245. 246 (nicht ganz correct).
Zu A-. „Artikel so durch Dechant und Capitel Sank Galleu Capitels. neivlich zuo Roschach genmcht undbeschlossen sind."