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Funi 1526.
fürgang solle gewünnen, und nit gewendt werden, daß wir uns den krieg uf unser achslen wurden laden undzuodcm, daß wir in sölichem die Erbeinliilg nit halten ?c. Uf.das so ist an üch. . . unser getrungenlich undernstlich bitt, ir wellent die sach zuo herzen »einen und allen müglichen fliß und ernst fürwenden, damit und irdie üwern verstillint, damit si by hns und Hof blibcn und uns und üch nit einen sölichen tödtlicheu krieg nfladint;dann wo das nit gewendt und abgestellt sölte werden, wurden unser Herreil und ober» deß ein groß mißfallenempfachen, und möchte niemant wissen, was oder gegen wem sy handlen ivnrden, damit uns sölich empörungenabgestellt wurden". . . Begehren einer umgehenden schriftlichen Antwort. -sc. A. Aim-h: A. «egg-m.
8«. l525, 6. Juli (Donstag nach Uiriei), Baden. Die Boten von Zürich, Bern, Glarns, Basel, Solo-thurn und Schaffhansen an (die Hanptleute, Commissarien lind Räthe von Oesterreich) ec. „Wolgeboren ?c. zc.Nachdem und dann die purschaft üwer nnderthanen sich empöret und in krieglichcr gestalt wider üch zogen, soverneinen wir doch, daß ir dieselben üwer nnderthanen widerumb understandint zuo gehorsame (ze) bringen, alssuch zum teil beschechen; und diewyl iilin der Handel eben schwer, und die armen lüt an lib und gnot geschedigetwerden, und damit sölich todschlag, »am lind brand vermitte», so ist an diesclb üwer wolgeboren streng ersainwisheit unser fründlich bitt und beger, ir wöllint nochmals lins vergönnen und bewilligen, zwüschent üch und dengemelten üwern nnderthanen fründlich Widerhandlung und mittel zuo besnochen, damit und solich vechd und find-schaft in der güetlikeit hin lind abiveg gethail (werde), ec. zc. Das wellen wir zuo großem dank von üch ver-neinen nnd uns deHeine müeg noch arbeit lassen duren, und ob ir darin bewilligen, so wellent sölichs unferngetrüwen lieben Eidgnossen, Bürgermeistern und Rälen der Stetten Zürich und Schaffhnsen znoschriben; diewerden ir botschaft in nanien nnd nß beselch unser aller dahin verordnen und nach irem besten lind höchstenvermögen darin handle», als sich wird gebüren." Besiegelt — nicht von dem Landvogt, sondern — von demzürch. Nathsboteil Konrad Escher. St. A. Zürich: A. Kl-gncm (Copi-). — K. A. Basel: Abschiede (Copic).
kr, sind dem Zürcher, Ii!» dem Glarner, ii dem Freiburger, !ll dem Appenzeller, ll dem SchaffhauserAbschied eigen. Im Zürcher fehlen rv, x. :s:>, l»!», im Berner »i, «, z«:s, il' ?c., im Freiburgernnd Svlothurner «—4, <>, p, », t-«- ?c. Schaffhausen hat I», ll, i, !, m, q, t, v, x,
NN, «'V, nebst llll und einem Satz von (betreffend Dießenhofen). Appenzell hat i», ll, l, <>, t, v, X,NN, »Z«! und von den Satz betreffend das Rhcinthal.
Zu !. Wir haben noch einige Acten einzulegen:
1) 1525, 8. Juni (Donstag nach Pfingsten), Twiel. Herzog Ulrich von Würtcmberg an Schaffhauscn-„Nachdem ir uns der koufleut halb, so ctlich gnot zuo Mümpelgart nidergeworfen, etwas anzeigung gethon, welle»wir üch nit verhalten, daß uns von unser diener einem vor etlichen tagen angezeigt, wie in angelangt, Ivo wirsöliche güeter benannten kouflentcn widerumb umb ein rechten Pfenning zuosteen lassen, wollen sie uns die uinbbar gelt bezalen, darnf wir widerumb antwnrt gegeben, wo inen dermaßen mit unS ze handlen anmuctig, möge»sie Iren volmüchtigen gewnlt fürderlich gen Stein verordnen (nnd) alsdann uns solichs berichten, doch daß darin keinVerzug geschech, (so) wellten wir alsdann ferrer mit inen handlen lassen. Nachdem sich aber solichs etlicher maßverzogen, darzno uns onch jetzmals etliche geschäft sürgchalten, mögen sie uns, wo es änderst inen gelegen, deß-halb widerumb in acht tagen ansuochen, wellen wir alsdann unser gemüet deßhalb inen ferrer nit verhalten". . '
2) 1525, 13. Juni (Dienstag nach Trinitatis), Twiel. Herzog Ulrich an Schafshansen. Antwort auf diejüngste Zuschrift in Sachen „der Kaufleute". Um vielerlei Mühe zu ersparen, möge Schaffhansen mit denselbenunterhandeln und bis morgen berichten, was sie bestimmt anerbieten und baar geben wollen; da er für die frag-liehe Waare deutsche und wälsche „Kaufleute" genug habe, so gedenke er darin keinen langen Verzug zu gestatten - - >
K. A. Schasshausen: Correspondenzen (Original).