Januar 1525. 557
Schein habe man eine Gemeinde Phallen, »in die Schuldigen. herauszubringen, aber umsonst! der Priester»cnne aber de» Wirth und den Sigrist, die mohl Auskunft geben könnten! seitdem haben ihn die Bauerndurch eine Abordnung ersucht, niemand einzuziehen; wenn er einen Thäter wisse, so möge er den wr dasLandgericht laden. 5. Cr vernehme auch, daß diese Bauern mit denen von Elgg und dem ganzen Thurgauein Verständnis; haben, sich zu erheben, sobald er jemanden finge, womit der Anfang zu einem allgemeinenSturm gegeben wäre; werden aber hier die Schuldigen nicht bestraft, so könnte an andern Orten ein Aufruhrentstehen. 4. Alis Weihnachten habe der Priester zu Andorf den gebräuchlichen Umgang halten wollen, derSigrist ihm aber das Crncisix verweigert. 5. Es beschweren sich die Priester, daß man ihnen die vier Opfernicht mehr geben wolle. K. Die von Ermatingen haben den Priester noch, der hätte wcgschwören sollen; auch»ziehen" da Einige Bärte in der Meingng, dieselben nicht abzuscheren, bis sie selbst Herren seien. 7. Ueberhauptsei da kein Gehorsam mehr, und er könne niemand strafen; denn sobald er es thun wollte, würde ei» Aufruhrausbrechen; er dürfe nicht verhehlen, da wisse er nicht zu regieren. - Heimzubringen und zu berathcn, wasdarin zu thnn sei. Zugleich aber wird dem Landvogt ernstlich befohlen, die Dinge anfmerksam zu beobachten,einstweilen jedoch niemand zu strafen, sondern die Frevler aufzuzeichnen, um sie finden zu können, wenn mansie dcrmaleins strafen wolle. I. Der Landvogt im Thurgau zeigt ferner an, der Abt von Krenzlingen habez» Trüllikon ( trülich") einen erkauften Zehnten; nun verlangen aber die dortigen Bauern, daß er ihnens>"n- diesen Zehnten eine Kirche baue und einen Priester halte, und da er solches nicht glaube schuldig zu sein,so sei er nach Zürich vertagt, ...» den Bauern Antwort z» gebe»; hierüber bittet er nun um Rath. - Dcßhalbwird Zürich ersucht es möge den Abt bei seinen. Zehnten bleiben lassen, und .venu die Bauern nicht nachgeben,s° solle» sie ihn in' den Gerichten suchen, wo er sitzt, k. In dem Span, den „wir" mit Zürich haben wegendes gemeinen Schreibers auf de... Rcchtstag, beharrt das letztere ans der Meinung, daß man (zunächst) nurhiefür einen Obmann erwählen solle, während die nenn Orte einen solchen für den ganzen Nechtshandcl bezeichnenwollen mit den. Zugeständnis; zwar, daß derselbe erst bei den Schiedlcutcn sitzen dürfe, wenn diese unter sichzerfielen Da man hierüber ohne Erfolg in Einsiedeln, Baden und Zug verhandelt hat, so wird jetzt Zürichnochmals dringend ersucht, endlich einzuwilligen zu de». Begehre» der Eidgenossen, dan.it der langwierige Handelins Reine komme' cs will aber seinen Boten keine weitere Vollmacht geben. - Darauf hat ...an den Vorschlaglfemach.. es möchte seine Zugesetzten mit denen der Eidgenossen zusammentreten lassen, ..... Klagen und Antwortenanzuhören und die B.u.dbriefe zu verlesen; wenn sie sich nicht vereinigen könnten, so würde man emen Obmannerwählen, der dann zuerst einen gemeinen Schreiber einsetzen müßte. Auch hieraus w.ll Zur.ch steh ...cht e.n-lassen, damit die Schiedsrichter nicht von de», zu Baden gegebenen Urthc.l gedrängt wurden ^a es auch alleVorschläge betreffend Schreiber und Schiedleute verworfen hat, so w.rd beschlossen d.e ^ache he.mzub.n.gcn, umsie überall nochmals reiflich zu erwägen, und auf den 12. Februar ein anderer Tag angesetzt.
Ans das Begehren der Boten von Zürich, sie nicht in Beschlüsse und Schuften betreffend d lu her.schenHändel mitzubeqreifen, wird wie zu Baden geantwortet, wo sie ...cht m.ts.tzen, werden su auch n.c) e.nbcguf,en.... Zürich gib. Antwort wegen des Bauern zu Pst)", der seine Gevatter... zur El^ genmn.nen und he.ltjedem Ort ein Büchlein mit, wobei es erklärt, es lasse jeden, der zu „ihnen" komme, das Wo.l G ttes lehrenohne Rücksicht auf Päpste, Cardinäle oder Bischöfe. Ist auch heimzubringen. ». Dchgle.chen d.e Antwortbetreffend die Lenle, die zu Waldshu. liegen, nämlich daß es (Zürich) nut e». Dr. Sturzel d.e Er e.n.n.gprüfe.. n„d untersuche» .volle, wer sie besser gehalten habe. Antwort ans nächsten Tag ... zeder Bote kenntde» Berich, den die .wnp.lente aus de». Feld geschrieben, und ihr Gesuch, de». Ko.ug »och Aufschub zu gewahren,