Dccember 1524.
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gütliche» Spruch erlassen, den aber die Anwälte des Dompropstes nicht haben annehmen wollen. — Erkannt,^ soll bei diesem Spruche bleiben. Dennoch hat man das Geschäft in den Abschied genommen, um desto besserantworten z» können, wenn es wieder zur Sprache käme. « . Der österreichische Gesandte, Doctor Jacob Stnrzel,geklagt, Zürich sei dem Abschied von Einsiedel» nicht nachgekommen, indem noch mehr als dreißig seiner^gehörigen zu Waldshut liegen, die erklären, im Nothfall wollen sie die Andern oder stärkeren Zuzug wiederhabe». Das wird Zürich vorgehalten und nnser Bedauern »nd höchstes Mistfallen darüber bezeugt, worauf es°»twortet, soviel die Obrigkeit wisse, sei niemand der Ihrigen zu Waldshut geblieben, und wäre es dennoch derso thäte es den Herren in Treuen leid. — Zürich wird indest nochmals crmahnt, seine Angehörigen ansWaldshnt zurückzuberufen und sich der Waldshuter nicht mehr anzunehmen, wozu es kraft der Erbeinung ver-pflichtet sei. — Heimzubringen, wie man die Sachen an Hand nehmen wollte, wenn auch diese Mahnung keinen^folg hätte, i Der Herzog von Würtemberg verantwortet sich durch seinen Gesandten Eberhard von Rischach'"""dlich (und) schriftlich' wobei man es für einmal bleiben lästt; es wird aber dem Gesandten dabei bemerkt, derH^og Mge sich hüten in nnsern Landen Unruhen zu erregen oder Angehörige der Eidgenossen anfzuwiegeln und^"wegzuführen, indem man solches nicht dulden würde. - An den Landvogt im Thnrgau ergeht der Befehl, einNules Aufsehen zu haben K. Ein päpstliches Breve meldet, wie S. Heiligke.t herzlich bcdaure, dast die EidgenossenWiderwärtigkeit gegen einander stehen, und dast er nächstens eine Botschaft abordnen werde, um in dieserfm.Mich z» handeln, .heimzubringen, ob man den. Papste .veiter schreiben wolle. I.. Die französischeGesandtschaft eröffnet wie sehr'es den König betrübe, dast durch den lutherischen Glauben unter uns EidgenossenZwietracht entstanden' wen» er irgend etwas Gutes darin schaffen könnte, so anerbiete er seine besten Dienste.
Sodann zeigt die Botschaft an, dast der König noch stark vor Pavia liege und immer noch hoffe, die Stadt" Kobern, indem sie bereits Mangel an Proviant habe, und die Stadt Mailand wohl und stark beseht sei.^Eidgenossen sollen daher den ausgestreuten Gerüchten keinen Glauben beimessen, dast die Feinde sich so .nächtigMärken, »...Pavia zu entsetzen; denn er habe zuverlässige Nachrichten, dast es damit gar nicht so gefährlich sei.^ Papst halte zu ihn. und'mit den Venetiancrn habe der König einen Vertrag geschlossen, dast sie sich keiner^t°i annehmen wollen' Schließlich begehrt die Botschaft, daß ...an ihr auf den zu Einsiedel., gcthanen Vortrag^ Antwort gebe - Die Antwort erfolgt im Sinne der Mehrheit. Alan könne und .volle dem König keine fernere>Me bestimmen, indem die früheren alle verflossen seien; denn der gemeine arme Mann könne die ausstehendennicht länger entbehren; die Eidgenossen haben die Vereinnng treulich gehalten und mehr gAhan als sie^ldig gewesen; wenn der König sie seinerseits halte, so werde man sie auch beobachten. Den. Herrn Morelet könne^ vorgeschlagene Reise nach Lyon nicht gestatten, auch seine Verschreib...^ nicht herausgeben, b.s d.e An-^r befriedigt seien I Die „andächtigen Schwestern" von („nst de».") Wonnenste... zu Teufen klagen,7 ihr Caplan, der -ine ans ihren. Hanse geheiratet, in,...er noch bei ihnen sei, aber ....göttliche dachen"2. Zudem habe vor einigen Jahren ein gewisser Spengler e.ne der Jhr.gen „ehl.ch genommen- und" d°n gristlichru Gerichten das Urtheil „erjagt", daß die klebrigen deren ganzes Gut herausgebe., und d.e Kostensollen, was sich auf etwa 400 Gl. belaufe, die das Kloster nicht zu bezahlen vermöge. 6. Letzter Tage7" über hundert Mann in ihr Hans gekommen, haben ihre Vorräthe „gegessen" und getrunken, die Schwestern"Ü«e>. nnd ihren Mutwillen mit ihnen treiben .volle», sodast sie sechs der jüngsten haben fluchten („flöchnen")Sie bitte» nn. Gottes Willen, ihnen „Gnade nnd Barmherzigkeit zu beweisen". 4. Nachdem ».an ihrenAbrief gehört, hat ».an denen von Appenzell geschrieben, sie möchten den Priester wegweisen nnd das KlosterlAuem Freinngsbrief handhaben und schirmen. I. Die Boten von Zürich bringen vor, sie seien für die