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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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December 1524,

so wäre wohl vieles ungeschehen geblieben , . . Wenn er nber jemnndcn zu nennen wisse, der mit Gewalt gegenihn zu handeln drohe, so begehre man, daß er den anzeige; man werde mit demselben so verfahren, daß er, derLnndvogt, spüren müsse, daß derselbe ganz wider den Willen der Obrigkeit gcthan hätte, da man selbst nieder mitihm noch Andern gcwaltthätig, sondern nur mit Siecht handeln wolle . . . Si, sc Mich: Missw-»,

Maden. 1524, 12. Deeember f. (Montag vor Lucia f,),

Staatsarchiv Lucern: Allg. Abschiede, (Z. 2. k. 692. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, Bd. 9, 1. 22.

Staatsarchiv Bern: Allg. eidg. Abschiede, X. p. 161. KantonSarchiv Basel: Abschiede. KantonSarchiv Areibnrg: Abschiede, Bd. 12.

KantonSarchiv Solothnrn: Abschiede, Bd. XII. KantonSarchiv Schaffhansen: Abschiede.

Gesandte: Zürich. Diethelm Nöist, Bürgermeister; Konrad Escher, des Raths"). Bern, Sebastian v°n>Stein, Ritter, des Raths, Lucern. Junker Jacob Fcer, Spitalmcister; Jacob am Ort, beide des Raths!(Johannes Hubcr). 11 ri, Ammann (Hans) Dictli. Schwyz. Gilg Rychmuth; Martin an derneuer und alter Ammann. Zug. Hieronymus Stocker, alt-Ammann, Untcrwaldcn, Arnold Frnonz,Ammann, Glarus. Marx Mad, Ammann, Basel. Adelbrccht Meyer, alt-Bürgermeister; Caspar Ko'stFreibnrg. Venncr (Ulrich?) Schncivly, Solothnrn, Hans Hng(i), des Raths. Schaffhansen.Peyer, Bürgermeister. Appenzell, Ammann (Ulrich) Jsenhut; Jörg Schmid, des Raths. — E. A. A, t'. Ii'''

t». Der Landvogt im Thurgau berichtet, es sei der Untervogt des Abtes von Rheinau durch drei Oh>^zeugen überwiesen gesagt zu haben, die Schwyzcr (Eidgenossen) haben, als sie vor Stockach gelegen, den klein^Kindern ihre „Zägele" abgehauen, damit sie nicht mehr „mürchen machen", und insonders, daß EinerKind ans der Wiege genommen, in die Höhe gehoben und habe fallen lassen, woran das Kind gestorbeneAuftrag an den Landvogt, den Proccß gegen den Untervogk einzuleiten. I». 1. Es wird gründlich berichtet,Marx Sittich von Ems und Jörg von Frondsberg 4—5l)l>l> Landsknechte annehmen und zu Bregenz nustb^und daß sich gegen 600 Reisige rüsten, nach Brcscia zu ziehen, Ivo schon 12,000 Landsknechte und l5,ÜSpanier versammelt seien; daß die Venetinncr etwa 25,000 Mann zu Pferd und zu Fuß im Feldewelche Truppen alle sich zu Brescia vereinigen sollen, um sofort nach Mailand zu ziehen. 2. Das wird dckKönig und den Hanptleuten geschrieben, damit sie sich desto besser vorsehen können. «. Eine Botschaft ausFreien Aemtern beklagt sich, daß die Landleute von ihrem selbst gebauten Korn zu Mellingen, wenn sie esdurchführen, um es auf die Märkte zu bringen, das Geleit entrichten müsse», welcher Zoll aber erst ^

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letzten dreißig Jahren aufgesetzt worden sei; sie bitten demüthig, ihnen dieses Geleit zu erlassen. — HeimzubrWund ans der Jahrrechnnng zu Baden darüber Antwort zu geben. Mittlerweile soll sich der Lnndvogt erkundigwann und wie dieses Geleit aufgesetzt worden. «I. Der Landvogt im Thurgau zeigt an, daß ein Anstand

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zwischen dem Dompropst in Constanz und einigen „Hofjüngern" zu Pfyn und Nennforn, weilEhrschatz fordere, während diese ihn nicht glauben schuldig zu sein, indem sie entgegnen, sie haben ihrevon seinem Vorfahren, der noch lebe, erhalten und ihm den Ehrschatz bezahlt, und die Dompropstci st' ^tauschweise an den gegenwärtigen Inhaber gekommen; sie hätten also de» Ehrschatz-rrst dann z» entrichten,der frühere mit Tod abginge. Der Landvogt meldet ferner, wie er beide Parteien vor sich bcschicden und

*) Die in N. o erwähnte Missive nennt als Boten von Zürich: Röist, Joh. Berger und andere Verordnete.