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November 1524,
uf ernempten tag, das best und was zuo der güetlichheit dienen mag ze handle», abgefertigt; dann wo wir Zw4tracht, spän und krieg, als billich, verhieten können und mögen, sind wir . . (darzuo) geneigt". . .
K.A.Basel: Missiven t. >i>
4) 1524, 19. November (Samstag nach Othmari). Basel an die Voten der neun Orte in EinsiedlsAntwort ans ihre ans Lncern erlassene Zuschrift dd. Samstag nach Martini, enthaltend die Mahnung zum -lullsehen gegen Zürich, die Anzeige von der Einleitung des Rechtshaudels, zc. Man habe diese Dinge mit schwoflichem Bedauern vernommen, indem man besorge, daß aus diesem Widerwillen, wenn er nicht mit Gottesgütlich gestillt würde, größere Entzweiung und demnach die gewisse Zerrüttung der althergebrachten FreundsgMentspringen müßte. Um solchem Zwiespalt zuvorzukommen, habe man, dem Inhalt des Bundes gemäß, als Voll"abgeordnet Adalbert Meper und Caspar Koch, mit dem ernstlichen Befehl, auf dem Tag in Einsiedeln eine g 'liehe Unterhandlung zu versuchen und mit aller Anstrengung dahin zu wirken, daß der Rechtshandel entbehr»/und die Einigkeit wieder hergestellt werde. Man bitte nun die Gesandten der neun Orte zum dringlichsten,Folgen derartiger Händel zu Herzen zu nehmen und sonderlich zu bedenke», was große Freude die Widerwärtig"über eine Zertrennung der Eidgenossenschaft empfinden würden, und wie sehr Hinwider es dieselben sch^mmüsse, wenn sie sehen, daß wir in Einigkeit leben und verharren wollen; man bitte also, die Boten als freuiwvgMittler anzunehmen, w. ec. K, A, Bas-u MWven r. i« >>,
5) Die Instruction für die Basler Botschaft, betreffend die gütliche Unterhandlung, schließt "'ilWeisung, in dem Fall daß eine oder beide Parteien sie nicht annähmen, den Tag zu verlassen und keineroder Trost zu verheißen. — Sodann ist ihr aufgetragen, den neun Orten bei schicklichem Anlaß zu eröffne», ""sehr »um bedanre, daß sie mit Dr. Neichenbach und Veit Suter, die doch bisher der Eidgenossenschaft ^ ^wenig gefördert haben und die Gesandten des Erbfeindes uusers Bundesgenossen, des Königs von Franksseien, also des Herrn, der eben jetzt seine Leute in offenein Krieg gegen die Unfern in Mailand habe, »""BTage geleistet und über Sachen verhandelt haben, die zu einem Landkrieg führen könnten, zu welchen GesäM'(auch) Basel nicht berufen worden sei. Man finde.aber bei rechtem Nachdenken, daß ihnen die lutherische^nicht so hoch angelegen sein möchte als die Absicht, die Eidgenossen zu trennen; man wünsche daher, ,weggewiesen und künftig hinter den andern Orten nichts mit ihnen gehandelt werde. Wenn unter den Eidgew'wetwas Mißverstand walte, z. B. der lutherischen Sache halb, so hoffe man von Gott noch so viel G»»^
so viele (ein „micheltheil") verständige fromme Leute zu haben, daß man, sofern wir einander anhören, wohl »EinigUUg gelangen würde, w. K. A. B->s-l: Absch-idschrist-n lOng>n°»
l>) 1524, 29. November (Sonntag nach Othmari), Solothurner Rathsbeschlnß: Der zu dem BcchtsDl^^Eiusiedeln abzufertigende Bote hat den Auftrag, zum besten zu „schidigen" und zu mittel» und sich >»>t ^Recht zu begnügen. Die Bünde hinauszugcbeu oder mit (den Zürcher») nicht mehr zu tagen, findet m»>rnit geschickt uf ir stündlich schriben". Aber des lutherischen Handels halb will man bei dem Alten bleib»»
K. A. Soloihum: Nathsbuch Nr. 12, p. 326, 327-
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Lncern. 1524, 7. December (Mittwoch nach Nicolai).
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, O. 2. l'. 089.
Tag der V Orte zur Vorbcrathuug für den Tag in Baden.
t». Ans die von den drei Orten zu Einsiedel» vorgeschlagenen Verglcichsartikel betreffend den Spa".Zürich wird heute beschlossen, ans dem Tage zu Baden 12,000 Gl. zu fordern, um noch Raum z"illachlaß zu haben (und wie viel man nachlassen ivill, wissen die Boten); darüber soll jeder BoteVollmacht bringen. Ferner soll in dem Vergleiche vorbehalten sein das Gut der drei zn Baden Hinge»>