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November 1524.
um seine große Mißthnt beklagen und das Recht über ihn ergehen lassen. Die Landrichter sollen anch die Sa-lstnicht für gering ansehen, sondern ihn an Leib und Leben strafen. Datnm ans Martini (11. Nov.).
St. A. Zürich: A. Jttmgei Handel (Copie).
Zu i, 7. 1524, (c. Ende October). Zürich an die Untervögte: „Du magst müssen, wie dann setz allerlei w>-ruomen und cmbörnngen vorhanden, und sonderlich, wie uns anlangt, sind die bündischcn mit irem nnhaugwillens, die von Waldshnot zuo beschädigen, zno überziehen und zno belagern, und dicwyl allerlei reden nndcr dwunfern gan und sich etlich merken lassen söllent, die Waldshuotcr nit zno verlassen und inen hilf zuo bewysen, da)^uns und den nnscrn gar bald ein schwerer tödtlichcr krieg nf den hals geeicht möchte werden, dein nbcr wir >wst^teils zum höchsten vorsin wellend, und befelchent dir daruf mit ernst, mit den unfern ernstlich zuo reden und stverschaffen, daß si sich harin als die gehorsamen crzöigint, nnheimsch blibint und weder denen von Walds>st"noch andern, nicmas usgesündert, zuoloufint, sonder allein uf uns wartint, und daß ein jeklicher sin cid und e»und das, so darus möchte erwachsen, betrachte". . . St. A. ZiMchi Missiv»
Zu l. 1524, 12. November (Samstag nach Martini), Luccrn. Die Voten der neun Orte an Züu^„Nachdem üiver ratsbottcn von disem tag heimgeritten, da sind wir bericht worden, wie daß die ungcha'st^pursamc und die, so uf der verfücrischen lutcrschcn sect, im Hcgöw oder Schwarzwald und andcrschwa u>revier in disem mißglonben und Handel verfaßt, sich merken lassen, einen uüwen stürm und ufruor zedarb») redcnt, daß inen vil trosts, hilfs und bpstands von etlichen üivcrn verwandten uß üwerm biet durch st)und mit botschaft zuogscit und verheißen, sy söllcn elf ir(cr) Meinung und sürucmen beharren und nit absto», .werdeut nit verlassen, lind so uns das von den unsern, och ab orten und enden, denen wir der warheit gl)'» ^znokomen, haben ivir gcacht notwendig, üch das nit zc verhalten, und ist darnf unser sonder ganz ernstlich ^bitt und bcgcr, daß ir sölich Händel und fachen wol betrachten, wohin das langen und was darus erwachse» »" "und in disen dingen fürsechung ze thnon, dann ir dem wys und vernünftig gcnuog sind, ob das gmein ^ufruor und vcrsamlung käme, was darus entstou möchte; dann in sölhen ufrücren und versamlnngcn wirtund gar nünt angsehen, weder ecr, cid, glüpt, Pflicht, weder pündt, bricf noch sigcl, und in summa weder ^noch all sin eer; dann nach allem gemeinem sprüchwort so fellt der gmejnd anschlng in nfrüercn selten uf da-'Sölichs haben wir üch gnotcr Meinung nit wellen verhalten," zc. ?c. St. A. Zürich: A. Tagsad»"«'
Zu »>. 1524, 9. November (Mittwoch vor Martini). Constanz an Zürich. „Uns langt an, daß »fgehaltncm tag zuo Frowenfcld, do die Kaiserschen mit den Aidgnosscn handleir woltcnt, mrd Vit Sntcr ^ec>sonch zuogegen ivas, die bellten von Glaris und Uri uß den Näteti gangen schen und hnbint uf derdaß s>) urit aiin solhcn böswicht und Verräter (V. Sutern maincndc) nichts handlen wcllint. Item esnin geschrai bp uns, daß ir von gemainen Aidgnosscn brief söllint haben, darin sy geschriben habint,
Suter in iuver statt nit enthalten söllint, nmb daß er ain verräterischer böswicht spg zc. Nun statetwa s zu o, zuo welches nblainung uns dise ding, ob wir deß wäre kuntschaft hettcnd, gar wol erschießlich u"' ^wir achtent onch, (und) habent darzuo bißhar gestinden, daß ir zuo wolfart und eren unser statt genaisst^.^Darum bitten wir üch gar früntlich, ir wellent uns discr baider fachen, ob ir deren wissen habent, d') ^botteN in schrift berichten Mld es also in stille halten". . . St. A. Zürich: A. Consta»;. - Stadtarchiv C°asi°^
Zu <». Diese Klage erheischt einige Beleuchtung durch die Acten:
1) 1524, 17. November (Donstng nach Othmnr). Zürich an Lucern und ganze Gemeinden der ^i»^' ^Schwyz, Unterwälden, Glarus, Zug, auch Schaffhauscn (und andere Orte?). Verwahrung gegen den .ausgebreiteten Verdacht, daß es für einen Sturm „die Glocken gestellt", bis nach Rapperswyl und ^ s.ffc,letzteres und Baden zu überfallen und einzunehmen; dergleichen habe es niemals in Gedanken gehabt
daß keine Obrigkeit ihm solche Anschläge zutrauen werde; denn es sei entschlossen, die Bünde treulich Z" )"
St. A. Zürich: Missivc». - K. A. Schasshaus-»: Corrcspond"»"'' HU
2) 1524, 18. November (Freitag nach Othmari). Baden an Zürich. Antwort auf die Klage, das;
Wachen verstärkt habe, iveil es einen Angriff von Zürich besorge zc. Man wisse von solchem
und habe Zürich nie zugetraut, daß es die Stadt überfallen und schädigen wolle; weil aber in dcsstu Latt^.^.allerlei Unruhe sei, und man vielfach von drohenden Aufbrüchen höre, so habe man die Wachen etwasversehen, um im Nothfall Widerstand leisten zu können, zc. si. A, Zürich: A. Stadt Bad-»'