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October 1524.
guotcm nit zc vergessen, und demnach sy aber disen Handel erwägen, »nd was Unwillens by andern unfern Eid-gnossen, wo wir dry stett den on die andern unser l. Eidgnossen oder zum wenigsten hinder inen anncmen sölü»,uns (wie) auch iren fürstlichen gnaden erwachsen wurde, bedacht und zuo chcrzen genommen, n>o sich nach besch^henem kons (als dann by disen seltsamen schweren und sorklichen löufen sich gar bald zuotragcn) etwas kriegisch^Handlung um Mömpelgart erwecken, daß uns dann berüerter unwill in rettung der Herrschaft M. nitnachteilig sin und zuo großein schaden reichen wurde; dem vorzcsin wäre ir rat und guotbedunkcn, daß wirHandlung zuo nächsten tagen an gemein unser Eidgnossen langen ließen, damit, so wir gemeinlich die Herrschaft^zuo Händen brächten, in nöten gemeine rettung on allen verwis ze thuon schuldig sin, und also den kons bestesbas erheben und behalten möchten. 3. Diewyl nun ein ersame ratsbotschaft von Solothorn die setz erzelte wssnung . . . weder bcfelch noch gwalt gchebt ze vollziehen, wiewol unser Eidgnossen von Bern gemeint, es nunnit bös gsin, daß sy ilends zno andern Eidgnossen geritten und insonders berücrtcn kons gemeinen Eidgmftst^uf dem tag, so setz zuo Frowcnfeld im Thurgöw geleistet wirdet, habend sy doch solichs nit thuon (iveue»>sonder einem Rat der statt Solothorn hindersich und anbracht (sie). 4. Und als ein ersamer Rat der st»Solothorn die Meinung durch . . Bern fürgcschlagcn, uß vil Ursachen guot sin betrachten mögen, und danneben schwer sin wölken, on gemein Eidgnossen oder zum wenigsten noch mit iner Orten und nemlich alsman in den kons bringen »röcht, so der von etlichen Ocrtcrn abgeschlagen wurde, anzcnemen, und aber inen a' fnit wellen gesellig sin, die vbberncrte Meinung an gemein Eidgnossen, es wäre dann mit bewilligung unft^- gnädigen surften und Herren, ze bringen, haben unser Eidgnossen von Solothorn im schulthesscn allhar gen Aal(do sy sich bemelten u. g. Herren ze finden vcrscchcn) abgefertigt, diß Meinung an ir f. g. zc gelangen laste'darzuo einem Rat der statt Basel glichcr gestalt anzuozeigen." 5. Da er aber bereits weggeritten gewesen, >habe man beiderseits für das Beste erachtet, ihm dies alles, um Geschrei zu vermeiden, auf diese Weise anzuz^und um seinen Bescheid zu bitten, ze. K. A. Bascl: Msch-idschnst-n lONgw°n
2) 1524, 7. October (Freitag nach Frnncisei). Basel an Herzog Ulrich von Würtembcrg. Man sende ^Na thsschreiber Heinrich Nyhiner zu ihm mit dem Auftrag, zu eröffnen, was Solothurn heute angebracht >1"
Creditiv Zc. K.A. Basel: Mlsstven ll d.
TTS.
Ml )einfetden. 1524, 31. October bis 5. November.
Schreiber: Der deutsche Bauernkrieg, I. III.
Tag der Städte Zürich, Basel und Schaffhauseil mit den Gesandten ans den vordcrösterrcichische» ^schaftcn, behufs Anbahnung eines gütlichen Ausgleichs der Stadt Waldshut mit der fürstlichen Herrschaft'
Ein Abschied wurde schwerlich verfaßt. An bezüglichen Acten, die hier in Betracht gezogen werden lo»a'liegen folgende vor: ^
1) 1524, 27. October (St. Simon und Judas Abend). Basel an Waldshut. „Wir habend ufuns jüngst -gesandten ratsbotschaft anbringen ein botschaft, so uf Sonntag ze nacht schierist künftig zuoerschinen und morndis Montags der spän (halb, so) sich zwüschen fürstlicher Durchlüchtigkeit und üwer Gs ^haltend, alles das in der gücte haudlcn verhelfen wirdet, das zuo frid und cinigkeit dienen mag, verordne
K. A. Basel: Missiv-n k. Z,.M,
2) 1524, 31. October (Montag Allerheiligen Abend), Nheinfeldcn. Die Gesandten der vorderöstcrrel lStädte zc. an das Regiment zu Ensishcim. Heute haben die Beiständcr deren von Waldshut, die Bo st) ^von Zürich, Basel und Schaffhauscn, freundlich begehrt, ihre Instructionen in Gegenwart der Waldshnü'tragen zu dürfen, worauf mau ihnen geantwortet, es sei bereits dein Markgraf Ernst von Baden bcw>
der Sache gütliche Mittel zu suchen; dessen Ankunft erwarte man stündlich, könne also sich weiter nicht ein