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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Oktober 1524.

einen solchenAnzug" als grundlos bezeichnen; nnch erbieten sie sich, dcßhalb ins Recht zn stehen und sich na)Nothdurft zn entschnldigen. Da es sich gebühre, der Sache nachzufragen, Spiegelberg aber Niemand geinwal,so bitte man freundlich, denselben zu berufen und von ihm den Namen des Boten zn fordern, der ein solcheSchreiben gcthan haben soll, und bei diesem Boten wo möglich zuverlässige Auskunft zu geben, auch eine Copader allfällig vorhandenen Schrift zu schicken, ?c. St. A. Bern: Neutsch Missw -N, I>. e, 2S7. Vgl. Rathsmanual Nr. so», p. SS.

Zu (auch vv, I, 4). lieber diese Angelegenheit liegt eine lange Reihe von Acten vor, die wir lul'ziehen müssen:

1) 1524, 27. September (Dienstag vor St. Michael). Zürich an Graf Nndolf von Sulz. Dank für die dodiesseitigen Botschaft in Engen gegebene frcnndliche Antwort w. Nun vernehme man aber, daß keine Milder»^'sondern eher ein Krieg zu erwarten sei; da schon der Hagel das Kleggau betroffen, so möge der Graf ernwsl^'daß ein bewaffneter Neberfall nicht bloß seiner Landschaft, sondern auch Zürich und den Eidgenossen insgcia^zum Nachthcil dienen dürfte; zudem sei zu besorgen, daß auch Angehörige von Zürich und Schaffhauscn da> lmnthwillige Kricgsleute geschädigt würden, was nichts Gutes brächte. Um dem allem zuvorzukommen, bitte w"»ihn als Burger des crnstlichstcn, dahin zu wirken, daß ein solcher Neberzug unterlassen, und die guten Leute "s"'Waldshut, sofern sie sich vergangen, mit einer bürgerlichen Strafe belegt oder vor unparteiisches Recht gewmwürden, zumal der Handel von der Predigt des Evangeliums herrühre, ?c. Schreibe,-, Urkunden (Bauernkriegi l. so-

2) 1524, 30. September, Stockach. Statthalter und Näthe der Negierung von Innsbruck an Zürich. >l»t>^ans dessen Zuschrift an Graf Rudolf von Sulz, die von Waldshut betreffend. Es könne selbst ermessen, das' 'ihnen keine Freude »lache, die Ihrigen, die sich so lange Zeit gehorsam verhalten, zu verderben; darum

sie, das mnthwillige Treiben derselben übersehend, mit einer geziemenden bürgerlichen Strafe sich begnügen wo ^und ihnen dieselbe mehrmals angezeigt, auch Termine für die Annahme und den Bezug derselben gesetzt;Wäldshnter seien aber auf ihrer bösen Meinung verharrt, daß sie keine Strafe verschuldet; zuletzt habender drei (andern) Städte am Rhein und ab dein Wald für sie gebeten. In Betracht dieser Verwendungfrüher bewiesener Treue habe man eingewilligt, daß sich die von Waldshut bis nächsten Sonntag überArtikel erklären: Sie sollen am Leben gesichert sein; sofern F. Dt. ihren Ungehorsam viel oder wenig dest^'wolle, werde sie die Strafe mit Recht an gebührlichen Landgerichten erkennen und vollziehen lassen;sie diese Mittel an, so sollen die drei Städte die Stadt sofort mit 250 Mann von den Ihren besetzen, w-mm die Gesandten darüber bringen werden, wisse man nicht; wenn aber die Wäldshnter diese Vorschlages,annähmen, so könne Zürich selbst einsehen, daß solcher Ucbcrmuth nicht ungestraft bleiben dürfe, indem sawUngehorsam überall dermaßen einreißen würde, daß er nicht mehr auszutilgen wäre, w.

St. A. Zürich: A. O-stn'Mch-

3) 1524, 3. Oetober (Montag nach Michaelis). Zürich an Bern, Basel, St. Gallen und Appenzell-

sind bericht, wie daß Erzherzog Ferdinand von Ocsterrich die sinen zuo Waldshut habe belagert und u»dc>> ^sp mit gwalt ze strafen, und dicwil nu üch und uns sölicher nnchbürlicher krieg nit wol gelegen, sonder »M'den unfern und andern unscrn Mitcidgnossen zuo thürc korus und anderer dingen reichen, ouch billichnachpurcn einandren das best und wägst thüyent, damit st) b>) frid, rnoiv, dein ircn und Ivo möglich sinzimlichem und glichem rechten mügiut bliben, haben wir unser rntsbotschaft verordnet, die bis des fiirsteuouch denen von Wnldshut, arbcitind und allen möglichen flyß ankerind, damit ein früntliche teding ^^^i>ein anlaß zuo billichcm und lidenlichem usträglichcm rechten gemacht werd, und also das kricgsvolk da c ^komme, und darin kein müeg noch arbeit spariut. Und ist dcßhalb nu üch . . ., die wir auzöigter "esach)'^^,harzuo ouch geneigt wüsscnt, (unser früntlich beger), ir wöllint van stund an üwer botschaft ouch gen zc.zuo den unser» schicke», mit bcfelch, glicher gcstalt mit den unser» zc handle», und wöllent sölichs nit abschlach^'

St. A. Zürich: A. Oesterreich. St. A. Bern: A. Z«>^( ^ ^,1

4) 1524, (c. 3. Oetober), (auf dem Weg nach Waldshnt?). (Die Burger und Landlcute von 3^'.BM. und Rath.Uewer Ritterliche wisse botschaft hat uns gcfragct, wohin und war wir wöltend, undursnch wir uf wärent. Dornf gend wir allsamen ciumüntlichen üwer wissheit nntwurt also, wir

des gcmüets, daß wir wcnd zuo unseren guoten uachburcn und zuo unseren brüedrcn und glideren nc