October 1524.
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Heilem nichts sei, u. dgl. in. » Der Herzog von Mailand schreibt: Es bekümmere ihn, daß seine An-gehörigen die Eidgenossen beschimpft haben; denn es sei ihm besonders angelegen, daß die Seinigen mit ihnenfreundlich verkehren; dcßhalb habe er seine Amtleute ermahnt, dafür zu sorgeil, daß weder Kriegstncchte nochandere Unterthanen etwas Unbilliges vornehmen; und wenn sie dieser Weisung nicht nachgekommen, so werde erf'e neuerdings ernstlich mahnen und Fehlbarc nach Gebühr bestrafen; er hoffe aber dasselbe von den Eidgenossen.^ Es wird daher an die Vögte zu Lauis und Luggarns geschrieben, sie möchten ihre Unterthanen anhalten, sichg°gen des Herzogs Leute friedlich zu benehmen und ihnen gute Nachbarschaft zu beweisen, Verzeichnis; ber-gigen Personen, die wegen des letzten Aufruhrs bestraft wurden: 1. Hans Metzger von Strubenwyl, „der nachSturm an eine Landsgemciudc (die Trommel) geschlagen hat, wer des gemeinen Mannes Nutzen und Ehrebetrachten wolle", ist bestraft um 50 Gl., die er bis Ostern entrichten soll samt den Kosten, die seinetwegen im^fängniß anfgelaufen. 2. Ulrich von Hofen hat 20 Gl. zu bezahlen bis Ostern, weil er ein Anfanger desBehrens für die Landsgemeinde gewesen/ 3. Basier von Steckborn, der nach dem Sturm im Kloster Feldbach^fagt, die Lutherischen seien jetzt Meister, und wenn er Landvogt sei (?), werde er vier oder fünf Oertchen nichtAchten, wird gebüßt um 20 Gl.,.weil er vierzehn Tage im Gefängnis; gelegen lind daher viele Kosteil verursachtg- 4. Kolbrunuer, der in. Sturm geäußert, die von Illingen dürften wohl ebenso viel („als bald") Rechtb°ben, und er wolle so gern bei denselben sein, als bei denen zu Fraucufeld, wird gebüßt um 15 Gl. und für^ Nacht in de» Thurm gesetzt. 5. Der Schmid von Gachnang, der nach dem Sturm mit Strnbenwpler in^ Stadt herum gelaufen, für' 1« Gl. >. Mit den Gemeinden Dießenhofcu, Steckborn, Pfpn, Wigoldiugen,Ringer-Amt, Ober- und Nieder-Neuuforn, Grießcnbcrg, Eschenz, Wagenhauscn, Ermatingen und Weinfeldcn,^ auf diese.! Tag citirt worden, wird geredet, wie jeder Bote weiß. Ludwig von Meßbach, vordem VogtLauis, berichtet daß es jetzt den Morelli lieb wäre, wenn sie des Schlößchens (Valzol) los würden, das^ Händen Hab!., i.tt. Der Prior von Illingen klagt über den großen Schaden, den sein Kloster erlitten,""b bittet ...» Vergütung indem alle Urbare, Rödel und Freiheitsbriefe bei dem Brande zu Grunde gegangen,""b wn den. einzig noch aufgefundenen Briefe, de». Freiheitsbrief des Kaisers Friedrich, das MajestätssiegclWrisse» wordc./ Er zieht ferner au, daß die (X) Orte, in deren Gebiet das Gotteshaus gelegen, demselbenBestätignngsbries gegeben, worin es heiße, daß dasselbe bei allen ihm von de... römischen Stuhl und de...verliehenen Freiheiten bleiben solle, und das; sie im Jahr 1509, nachdem sie einen Vertrag zwischen ihnen!'"d den Gerichtsherre» in. Thurgan gemacht, de». Gotteshans mit Brief und Siegel zugesichert haben, das; es'""U seinen .Eintersäßen nach Inhalt der Öffnungen, Urbare, Register, Briefe, alten Herkommen und Bräuche,diese.» Ertrag exen.pt sei.! solle. Sodann begehrt er, daß u.a.. ihm einen „Abschied" zustelle, daß alle die-!>», die den. Kloster Zinsen ab ihren „liegenden Höfen" und Gütern schuldig seien und Erblehenbricfe besitzen,Briefe z» banden'des Landschreibers oder des Priors abgeben sollen, dan.it davon Sieversbriefe in des^Hauses Kosten gemacht werden könnten, und es wieder seine Zinsen zu beziehen wisse, und das; die Leute,de». Kloster ablösbare Zinse entrichte.., auf dessen Kosten andere Briefe errichten lassen, mit Anführung derhaften ..„d der llnterpfm.de Darüber wird erkannt und geantwortet, man wolle es in den Abschied nehmen,ih". später Bescheid geben zu können. I.,». Es bittet der Landau..,.an.. Heinrich Nosencgger zu Fraucnfeld,p'öge ihn. das Aull seines Alters wegen abnehn.cn und seiner Frauen Schwestersohn, Jacob Geiliugcr,der Frauenfeld Bürger und woh.chaft sei; er würde demselben ...it Rath behülflich sein. - Da u.a..hat, daß er (Geilingery ein geschickter, rechtschaffener Manu ist, der bei de», letzten Aufruhr von Winterthurde... Landvogt redlich zugezogen, so hat mau sein Gesuch in den Abschied genommen, um darüber auf nächstem