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Angust 1524.
eigene» Boten zum Kaiser zn senden. 5. Noch liegen die Spanier in seinem Land, haben erst neulich die StädteVercelli, Chavannes samt dem ganzen Piemont verheert, wollen die Städte zwingen, ihnen Steuern zu gebe»/und den Pas; besetzen gegen Nizza und Mariona; aber noch wisse nicmand, was eigentlich ihr Plan sei. DieseNachrichten theile der Herzog den Eidgnossen mit, damit sie ihm beförderlich ihren Rath und ihre Weis»"!!ertheilen und erkennen, wie er ihr Freund sei.
Das Solothurncr Exemplar geht nur bis v. Im Freibnrger fehlen, vielleicht durch Ausfall eines BogelsIi—i', im Schaffhauser i und x, (letzteres vermuthlich als selbständiges Actenstück bei Seite gelegt und verloren)'Zu «?. Den Wortlaut des erwähnten Rückschreibens an Biel, dd. Sonntag nach Bartholom« (28. August)'suche man im Staatsarchiv Bern: Deutsch Missiven I'. k. 279 d.
Zu Ii. Beide Schreiben finden sich sab cluto 28. Augnst in den Berner Latein. Missiven I. 146 b, H?-Zn ii». 1) Den Wortlaut des Erlasses an den König, dd. 28. August, enthalten die Bcrner LateinischeMissiven 1. 145 ll.
2) Von den gefaßten Beschlüssen wird dem Landvogt in Luggaris durch Schreiben vom Montag vor Vereno(29. Angust) Kenntniß gegeben, mit dem Auftrag, bis zur Entscheidung des Königs dem Grafen nach VermögeBeistand und Vorschub zn leisten, jedoch ohne dcßhalb Krieg anzufangen oder die Gegner zu thätlichem Widenstände herauszufordern. — Sodann, da dem Grafen früher einige Büchsen für sein Schloß überlassen morde?für die er im Fall des Verlustes sich zn reichlichein Ersatz in Geld verpflichtet, so begehre man, daß die fraglicheStücke geschätzt und dadurch künftigen .Irrungen vorgebeugt werde. St. A. B-m: T-utsch Mission r>. r. ooo v.
Hiehcr gehört noch ein anderes, im Abschied nicht erwähntes Geschäft:
I) 1524, 29. August (Montag ante Vcrenä), schreiben die cidg. Boten an (den Landvogt in LuggarM'l'1)r. Peter von Mantell, des Grafen von Arona Machtbotc, klage wie sein Bruder Franciscus etwas Wein nandere fahrende Habe, um sie vor den Feinden zu retten, jemandem über den See zu liefern verdingt habe? >sie dann aber auf dem Wasser samt dem Schiff erobert worden; nun wolle der Schiffmanu für das verlo>Fahrzeug entschädigt sein, was man nicht billig finde, da Franeiseus der Fuhr halb mit ihm übereingekonM^und zudem des Seinigen beraubt sei; darum verlange mau, daß der Landvogt das von ihm selbst in dermalgesprochene Urtheil nicht excquirc, sondern alles anstehen lasse bis zur nächsten Jahrrechnung und den Fuhr»^weise, den Manlello nicht zu belangen, ?c. St. A. Bm>? Tmtsch Miiswm i>. r.sm o-
lieber diese beiden Angelegenheiten wurde, vermuthlich für die Botschaft des Grafen von Arona, ein lab'
nischer Abschied verfaßt, den der Secretnrius urbis Bernensis unter dein 29. Augnst ausfertigte.
St. A. B«r»t Latein. Missiven I' rve
Zu >v. Es sind hier folgende Acten zu beachten: ^
1) 1524, 9. August, Lyon. König Franz 1. an Frcibnrg. Er habe früher geschrieben, wie Generalbeauftragt sei, die schuldigen Zahlungen zu erlegen, und Anstalt getroffen worden, daß vom letzten Monat N "au 269,699 Franken hier liegen sollten theils für die allgemeinen und besondcrn Pensionen, theils für diegewisser Kriegsleute; zn deren Altsrichtung habe nur die Gegenwart General Morclet's gefehlt, derTod des Generals de Normandie verhindert gewesen sei, anher zu kommen; unterdessen habe sichKarl von Bourbon einen Einfall in die Provence vorbereitet, zu dessen Abwehr der Marschall de Chauu ^dahin geschickt worden, der dann einen Theil jener Summe für die plötzlich eingetretenen Bedürfnissehabe; darum sei von General Morelet nicht der ganze Betrag geliefert worden. Seitdem habe die Dagsust^zu Berit über den begehrten Aufbruch von 6666 Mann, die Zahlung der Pensionen und die Soldansprüäst ^Knechten und Hauptlcnten Beschlüsse gefaßt, (die ihn befremden?). Nun kenne man aber seine hrrzlichr ^den Eidgenossen und wisse, welche Lasten er zu tragen habe, sodaß es ihm jetzt unmöglich wäre, rasch Z" ^was er schuldig sei, wie man von Herrn von Mülinen und den Schultheißen von Freiburg und Solothu>U^ ^nähern vernehmen könne, weßhalb er bitte, diese Personen auf den nächsten Tag in Bern zu schicken,einige Aufträge zu eröffnen haben. Da die Eidgenossen Ursache haben, nach den bisherigen Erfahrungr" st