Juli 1524,
" sich verschreiben, ivie man es begehre, — Da noch Andere an den König Forderungen zn stellen haben, sowerden sich die Herren Morclet und von Boisrigault nach Entrichtung des Soldes, der Pensionen :c. mit den'insprechern in Güte vertragen oder, wenn das nicht möglich wäre, dein Recht geinäfi der Vercinung seinen Ganglassen. auch sogleich nach Lpo» zn dem König reisen, um das Erforderliche zu besorgen,
'l- Das hiernach von den französischeil Boten gestellte Begehren, daß man ihnen gestatte, die Knechte anzuwerben""d zu dem König ziehen z» lassen, wird abgeschlagen, jedoch erlaubt, die de», König schon zugezogenen anzunehmen,sie nicht zu den Feinden übergehen, 4, Da dieselben Boten klagen, daß einige Hauptlcute und Knechte, diegar nicht weggezogen oder nur bis Ivrea und Noinnny (Noniagnano?) gekoimnen, den Sold für drei Monate^"f einmal) fordern, und daß eine große Zahl Knechte, die ohne Urlaub und Ursache ans dem Felde hcinigckchrt,""s ganze Besoldung Anspruch machen, so werden ans das Gesuch der französischen Votschaft ans den drei OrtenFrciburg und Solothnrn vier Räthe bestimmt, die bei der Ansbezahlnng des Soldes zugegen sein, dieerwachsenden Irrungen »ach Billigkeit schlichten und namentlich darauf sehen sollen, daß die ohne Urlaub'^""gezogenen nur "für die Zeit des geleisteten Dienstes bezahlt werden; wenn irgend Jemand mit Billigem sichbegnügen würde, so ist ihm das Recht gemäß der Bcrcinung vorzuschlagen, 5, Sodann wird ein Zag nachangesetzt ans Sonntag vor Bartholome (21, August), wo alle Boten mit gehöriger Vollmacht sich Einfinden^ um über diese Angelegenheiten Antwort zu geben, K'. DcrFönig stellt in einem eigenhändigen SchreibenAnsuche j„ gegenwärtiger Roth ihn nicht zu verlasse», was er nach Kräften vergelten wolle, I». Henn-inge., das Gesuch von General Morclet, ihm den Brief, wodurch er sich früher gegen die Eidgenossen für" unterdessen geleistete Bezahlung verschrieben, zurückzuerstatten, i. Was an den König, de» Grand.naitre und^ Kanzler zu Gunsten des Grafen von Ärona geschrieben worden, weiß jeder Bote, It. Glarns soll de»i"crn eine Copie dieses Abschieds zuschicken und sie im Namen aller Orte zu dem nächste» nach Beru .ange-^trn <age auch berufen,
l 1524, 5. August, Ben,. Die cidg, Boten schreibe» au Genf: Die Gesandten des Königs von Frankreichangezeigt, derselbe beabsichtige eine Summe Geld hieher zn schicken; damit dieses Vorhaben in Erfüllung"suche mn„ Syndics und Räthe, den Beauftragten des Königs bchülflich zu sein, damit sie das Geld""^ustigt ,,„d sicher anhcr liefern können, ' ^ A. -u... - Migw°>>,,, wo
ist dem Glarner Abschied eigen. Im Frcibnrger fehlt i.
Z» Dieser Artikel ist für die wälschen Parteien in lateinischen. Abschied ausgefertigt unter den. Datn.n3. August Abschiede, >V, p. 2»g—Wt,
Zn Das Schreiben an den Herzog, dd. 0. August, findet sich in den Berner Latein, Missiven. I. 139 b.
Zu I. Es sind hier einige der wichtigsten Acten nachzutragen: ^
« y 1524, », Juli. Blois! König Franz I. an die einzelnen Orte Begehrt zum Düngt be. se.ner Perjon^0 Knechte, die ihn. schleunigst zuziehen sollten, General Morelet se. auf den. Wege, ..... d.e Zahlungen""^"richten, -e- . , S., «. .u°w,,
K, A, Schasshausm: Conespondmzm. — St, A, ,u«>n, », ^
.2) 1524, 1k. Juli (Samstag vor Maria Magdalcne). Bern NN (die übrigen Orte) Dlt Botschaft des^°"igs von Frankreich, Kerr von Boisrigault, habe vorgebracht, i» ivclcher ^ngc sich des Kon.gv Kr.egshandel^"deu, und mit wie starker Macht die Feinde gegen ihn heranziehen, sodaß wohl nöth.g stn, e.lcnds mit tapsere.nWiderstund zu begegnen und besonders für die Sicherheit der Person des Kön.gs zu sorge», weßhalb er ...»^"ufuug eines Tages auf Donstag nach Jacobi (28. Juli) gebeten. Da der König selbst ... gleiche», Snrne' schrieben n„d dabei angezeigt habe, daß General Morelet von Lpon aus verreist se., „n. auf den genannte» Tagzu kv.nmm und nicht zurückzukehren, bis die Pensionen und Anderes bezahlt seien, wie aus de», beigelegten