Juli 1524,
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lieben Eidgenossen von Zürich immerfort zu tagen, auch rathschlagen und thnn zu helfen, was die eidgenössischeTreue erfordert und was der Eidgenossenschaft nützlich und ehrlich ist, — wiewohl sie in den französischen Handeln,""t welchen Zürich nichts zu schaffen hat noch haben will, gleich wie die ander» Orte dasselbe ausgestellt haben,während sie es durchaus bei keinen andern Geschäften auszuschließen geneigt sind. 2. Es sei Zürich wohl bekannt,^s! Glarns bisher sich keiner Partei beladen und angenommen, sondern allezeit in guter Meinung die MitteNhalten habe, bedenkend, daß aus der Entstehung von Parteien Uneinigkeit und Mißverständnis; entspringen'"°chte, und daß Schicdlente nöthig seien, um solche Zwietracht mit der Hülfe Gottes aufzuheben; dessen wolle^larus, wie es sich bisher in diesem Sinne bemüht, auch ferner befleißen, der guten Hoffnung, so viel an ihmes zu keinem Kriege kommen zu lassen. 3. Endlich erklären sich meine Herren bereit, die Bünde in allen^'ttgen treulich zu halten und sich dafür zu verwenden, daß sie überall gehalten werden; wenn aber Jemand soDrängt würde, daß er glaubte, dieselben wären gebrochen, so würde Glarns sich dadurch ebenfalls betroffenh'hlm und entschlossen sein zu handeln, was gemeiner Eidgenossenschaft Wohl erfordern' könnte. Im Nebrige»d'bct es die Zürcher, daß sie in ihren Händeln „nicht zum strengsten anshin fahren" und allerwegen das Beste"lögen. '
Auch hier ist eine sichere Angabc des Datums nicht möglich.
ISS.
Soü'tljurn. 1524, 26. Jttlr (Dienstag nach Jacobi).
Dwa,«.N'chi>> Z.iriN,: Acte» Ka»to"Sa.'N.i» Solo»»,»'..- Rathsbnch Nr. >2. i>. 2>9, 220.
l. Nor „Rüthen und Bürgern" eröffnen zwei Nathsbotcn von Zürich (Grevel und Nnbli) ihre Instruction,^"hrend das Evangelium und den Handel zu Illingen. U- Darauf wird ihnen geantwortet: 1. Man wolle^ dein Evangelium bleiben, indem man hoffe, gleich den Bordern es bisher gethan zu haben wie Ehrisienlente..' I" den Geschäften betreffend den Jttingerstnrm habe man bisher das Bcsll gethan; man werde das auch, thnn, so meit es ziemlich und gebührlich sei. 3. Der Knechte halb, die mit „den Andern in den Kriegersuche man Zürich, die Milde walten zu lassen, „angesächen allerlei), so vornachcr onch verlassen"... erachte nicht für nöthig, daß „besondere Orte" sich vereinigen, da dies mehr Unwillen als Gutes bringen. ^e; ober mit gemeinen Eidgenossen darum zu tagen und darin zu handeln, was zu Flieden und Ruhe diene,^ '"an geschehen. 5. „Es ist onch miner Herren Meinung und bitte, daß si sich onch in (den) Handel schicken,^ was unzin,licher fachen by inen bishar gewicht, abgestellt werden, damit man dcster bas zuo einikeit kommen
q Dos Datum hat das Solothnrncr NathSbnch, das auch die wichtigsten Momente des Vortrags berührt, die' """ort dagegen viel kürzer faßt.