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Juli 1524.
tS7.
Masel. 1524, 23. Juli (Samstag nach Maria Magdalcne).
Ka»tonöarchiv Basel: Abschiede.
Eine Botschaft von Zürich — M. Niklans Sctzstab und M. Jos von Kuoscu — eröffnet ihre Jnstrucl^'(wie in Bern, Solothurn ?c.).
Die Antwort fehlt; als Ersah mag eine andere bezügliche Acußerung Basels dienen:
1524, 21. Inli (Donstag nach Margarethe). Basel an Zürich. Antwort ans die Zuschrift betreffend dn>Sturm zu Stnmmhenn. Man habe eincstheils Bedauern empfunden darüber, daß unter Angehörigen der ^gcnossenschaft ein solcher Aufruhr entstanden, dessen Ursachen man (freilich) nicht kenne, zu dessen Stillungaber gerne alles beitragen würde, nnderstheils „hohen Trost" ans der Wahrnehmung geschöpft, daß Zürich? ^zu Frieden und Einigkeit sonderlich geneigt, sich ernstlich bemühe, die Unruhe gütlich abzustellen, und hoffezuversichtlich, daß es in diesen und andern Sachen keine Arbeit sparen werde; wo man dann gute Dienste lest»könne („als unfern gcliebstcn fründen"), sei man dazu geneigt. K. A. Basel: Misswrn, ^
Die Vasler Abschiede-Sammlung hat nur eine in Basel gefertigte Copic der Instruction, die ans der Rückst^das obige, ohne Zweifel richtige Datum trägt.
IS8.
Klarus. 1524, c. 23. Juli.
Ttaatöarclnv Zürich: Abschiede, Bd. 9, l. 70. 42.
I. Gesandte von Zürich, Meister Heinrich Span und Meister Konrad Luchsinger, eröffnen ihre Jnstn»^und erzählen zunächst, wie der Nathsbote von Glarus mit denen von Bern, Lncern, Uri, Schivpz, Untern'»^'Zug, Basel, Freibnrg und Solothurn ans letzten Samstag (111. Juli) vor Näthcn und Bürgern erschiene», "den ans dem Tage zu Zug übernommenen Auftrag an dieselben auszurichten. (Folgen der Bortrag der zchninmGcsandschaft, die schriftliche Antwort Zürichs und die damit verbundenen weiter» Erklärungen). — Hernach "sie die Eidgenossen von Glarus, diese Umstände freundlich zu erwägen und ihr Bestes dafür zu thun, daß,-Lvon andern Orten nicht abgesondert und verachtet werde, und ihrerseits mit der crtheilten Antwort sich zu bcg»' ^ ^Zürich sei noch immer bereit, ans Tagen sich näher über diese Dinge zu erklären und zu einer Verciist'»^^Hand zu biete», und wenn es ans der göttlichen Schrift eines Bessern belehrt werde, sich weisen zu lnsst" ^alles fördem zu helfen, ivas frommen Christen und getreuen Eidgenossen zustehe, mit Aufopferung von LeibGut; dessen solle man sich zu ihm versehen; darum hoffe es, das; sich die vier Orte von den sechscn nickstbewegeil" lassen, sondern betrachten werden, das; seine Antwort ehrbar und für einmal hinreichend sei.
II. Antwort von Glarus, „von Ammann Mad gethan": Den Inhalt obiger Instruction haben die -rmit gutem Willen, „ohne allen Verdruß" sich gemerkt und verstanden. Wiewohl es nun nöthig wäre, nbc> ^Artikel einen besonder» Rathschlag zu halten, um die begehrte schriftliche Antwort verfassen zu können,
der .Kürze wegen ihren Bescheid so „gestellt", das; die Boten ihn mündlich heimbringen können. 1- .„z,sich beklage, das; etliche Orte nicht mehr mit ihm zu Tagen sitzen wollen, so erklären die Herren vondas; sie „dieses Willens und Gemüths ganz und gar nie gewesen sind", sondern der Meinung, mit ihre»