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Juni 1524.
5) 1524, 24. Juni (Joh. Bapt.). Bern an . . . Hctzel (in Lindnch). 1. Nachricht über die Anschläge desHerzogs von Bourbon, des Bischofs von Genf, ?c. 2. Zudem vernehme man, daß der Herr von la Sarraz aufheimlichen Wegen nach Genf und heraus reite und sich jetzt bei dem Grafen von Chnllant in Valnngin aufhalte;und da zu besorgen sei, daß der von Bourbon durch das Gebirge und vor Morteau ziehen möchte, so begeheman, daß Hetzet die dortigen Pässe wohl versehe, damit der Eidgenossenschaft kein Schaden zustoße, und wen»der Herr von „Lascrra" wirklich in Valcndis wäre, so sei zn verschaffen, daß er hieher komme, und zwar »»Geleite Hetzcls, damit er nicht entweichen könnte. u>. »>. e. si» u.
Warthaten, Werg, Hovel. 1524, 50. Juni f. (Doustag nach St. Peier und Pauls Tag f.)'
Staatsarchiv Zürich! Abschiede, Bd.», e. «4.
Gesaudte: Zürich. Heinrich Nubli, des Raths. Zug. Thomas Storker, Vogt. — Der Landvogt >>"Thnrgan: Joseph Amberg, von Schwyz.
t». Handlung mit den Kirchgeuosseu und Zchntpslichtigcn von Rheinau. Den Unterthnnci? von Marthale»,Tnlttikon und Benkel? mird vorgehalten, daß sie sich sperren, dem Abt von Rheinau den Zehnte,? zn Pb?»wie von Alter her, und die ernstliche Meinung der Eidgenossen eröffnet, daß sie bei dem Herkommen verbleibt^sollen. 1. Hierauf antworten die von Marthnlcn, ihre Kirche sei früher eine Pfarrkirche gewesen, mosie „versehen" habe, sodass sie nicht weiter gehen mußten; dies lasse sich noch ans Menschengebeinen erkenne»,die man in? Kirchhof finde; es sei aber spater das Dorf einmal bis ans ganz wenige Häuser abgebrannt, »^als dann die armen Leute keine Kirche zu bauen vermochten, habe der Abt von Rheinau mit ihren? Willen I'„unterstanden", sie zu versehe?? und das seither nnch immer gctha», aber derart, daß sie dadurch sehr beschulseien, da sie eine halbe Meile Wegs nach Rheinau gehen müsse??, ivas ihnen, als „arbeitsame??" Menschen, be>e»eben eine große Zahl, zu viel sei; zudem komme es vor, daß der Pfarre?', wenn er Leute mit den Sacrcnnc»^versehen oder Kinder taufen sollte, nicht zu Hanse sei, und die Mönche sich auch nicht bewegen lassen, ^besorge??, sodaß Kinder ungetanst »??d Alte ohne Sacramente sterbe??; ?>??? de»? zuvorzukommen, haben sie e»'"'Priester bestellt, der ihnen das Wort Gottes predige, und den sie dafür besolden; da nun der Herr von Rhc>»^von ihnen viel Zehnte?? zn beziehe» habe, so fände» sie es billig, daß er denselben unterhalte oder ihn?'»andern setze; wollte er das nicht, so werden sie den Zehnte?? zwar sammeln, aber zurückbehalten, bis die ^ ^rechtlich erläutert wäre. Dabei habe?? sie und ihr bestellter Priester „unter einander viel grobe ungeschickte Lvgebraucht". 2. Die von Trnttiko» antworten, sie haben fast eine ganze Meile Wegs nach Rheinau z»was ihnen, die sich mit der Arbeit ernähre» müsse», beschwerlich falle; überdies werden sie dort manP^versehe?? (wie oben); deßhalb hätte?? sie gern einen Priester, der ihnen das Wort Gottes und nicht E» ^verkünde?? würde; wen» ihnen der Herr von Rheinau einen solchen gebe?? wollte, so würden sieZehnte?? gern ausrichten; wenn es aber nicht geschehe, so erwarten sie Recht voi? ihren gn. Herren i» ^3. In gleiche»? Sinne äußern sich die von Benkel?; sie halten für billig, daß der Abt, da er so viel A».^aus den Zinsen und Zehnten ziehe, die sie mit ihrem Schweiß „erbauen" müssen, der gestellte?? Bitte entil""P^und verschweigen nicht, daß die Herren zn Rheinau, denen die llntcrthnnei? die Zinse und ZehntenRoß und Karre?? zugeführt und ii? den „BeHalter" hinauf getragen habe??, ihnen dafür nicht einmal eine 6»oder eine?? Trunk Weil? geben wolle», sonder» immer sagen, sie seien ihnen nichts schuldig. 4. Dagegen eg