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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
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Juni 1524, 44c»

.Zu I». 1524, 21. Juni (Dienstag vor Johannis Vaptistä). Luccru an Freibnrg. 1, In dieser Nuchi seiendurch einen Edelmann» Briefe von dem Admiral übergeben morden, die nmn auf dessen Begehren in deutscherUcbersctzung den andern Orten in Eile zusende, damit sie sich auf de» nächsten Tag in Baden dcßhnlb bcrnthcnnnd dann ohne Hintcrsichbringcn Beschluß fassen können. 2. Sodann habe Herr von Boisrigault ein Schreibendetreffend den Bischof von Genf vorgewiesen, nnd da Bern gemeldet, daß der Bischof mit des Herzogs Bruderund etlichen spanischen nnd burgundischen Edelleutcn nach Genf kommen oder in Burgund anbeiden" Pässendas Geld erwarten wollen, das den Eidgenossen zugeführt werde, so begehre Boisrigault Bescheid, wie er sich zuverhalten habe. Hierüber möge Frcibnrg auf dein Tage zu Baden endliche Antwort geben, ob die Eidgenossendas Geld selbst herbegleiten oder die Sache dein König überlassen wollen, ?c. K.A. Freibmm A. L»«r».

Zu I. Mit Sicherheit wissen wir nur folgende Schreiben nachzuweisen:

1) 1524, 6. Juni, Plessis les Tours. K. Franz I. an gemeine Eidgenossen. Bedauern über die Verspätungder Bezahlung der Pensionen und Soldansprachen. Crcditiv für General Morelei, als damit besonders Bennf-llagten, ?c. St. A. Lucern: Misslven der franz. Könige.

2) 1524, k. Juni, Plessis les Tours. Frauz I. an Luccrn, Glarus, Schasfhausen (nnd andere Orte?).Dunk für die fortgesetzten Beweise treuer Zuneigung, die sich durch die Mahnung au den Herzog vou Stumpenauf's neue bewährt, und Anzeige, daß er Morelet abfertigen wolle, um die ausstehenden Pensionen, Sölde ?c.ll> bezahlen. (Original).

St. A. Lucern: Missiven d. frz. Könige. St. A. Zürich: Tschud. Docnin.-Samml. VIII. Nr. 61. K.A. Scherfhausen: Correspondenzen.

Zu Da der Abschied ohne Zweifel Vieles verschweigt, so ziehen wir die einschlägigen Acten bei:

1) 1524, 15. Juni (Viti und Modesti). Bern an Frcibnrg.Wir haben gestehen üwcr schriben unS setzgcthan, und ist nit ane, uns spc vor drycn tagen glychc Meinung von üwerm und unserm nmptmann von^ischarlcin (Echnllcns) begegnet, die mir bp eignem rptcndem botten uf haltende Jarrechnnng gan Baden ge-ichriben und damit den botten unser Eidgnoschaft dasclbS vcrsamnct angchcnkt haben, dagegen mit schriftcn nndlunst fürscchung ze thuond, als die notdurft wirt erhöischcn, also daß wir in deheiucn zwpfel setzen, sölichS spcZU,» besten versorget". . . K. A. Keiburg: A. Bern. .

2) 1524, 22. Juui (Mittwoch vor Johannis). Bern an Freiburg.Wir werden allerlei schriften und'^llungen, so uns für und für zuokommen, beruht, wie dann der Herzog von Borbun harus in Tütschland^gfcrtig und daby der Bischof von Jens und sin bruoder, ouch der Herr von Sant Severin (Saphoriu?) nit

von Jens in fürncmen spen, etlich Versammlungen Hispanier und andrer ze thuond nnd nit allein denselbenHerzogen zuo beleiten, sundcr ouch das gelt, so zuo beznlung der Pension und verdienten söld vorhanden sin soll,vuzuofnllen itnd zno hindcrhalten, das, Ivo dem also, unS uf das höchst mißfällig; dann wir mögen bedenken,"!>' daher vilfaltig unruow von dem gemeinen mann wurde erwachsen; und wicwol üwcr und unser lieben Eid-Hvvsst» nf unser anzöig darumb dem Herzogen von Savoy, ouch der Princessin gcschriben, nit bester minder habensvw den landvogt von der Wat ouch wellen ersuoche», dcßglpchen üwerm und unserm amptman von EtscharleinIchribcn, nf den von Sant Severin, ouch des Bischofs vou Jens bruoder, so sich bp der Morgie söllen enthalten,ll'o cnchtm und zuo stellen, und Ivo er st mag ankörnen, alldnnn dieselben fänklich anzuonemen und zuo unserHdgnoschaft Händen zuo behalten". . . K. A. Freiburg: A. Ben,.

3) 1524, 23. Juni. Bern an den Landvogt in der Waat. In gleicher Sache: Bitte um genauere Erkundi-^v>rg und Abstellung solcher Ilmtriebe, unter Androhung von Strafmaßrcgeln. Si. A. Bern: Latein. Miss. 1.12«».

4) 1524, 24. Juni (Joh. Bnpt.). Bern an Freiburg. Antwort auf dessen Rückschreiben wegen des Herzogs

Bourbon. Man sehe mit Wohlgefallen, daß es dem Vogt zu Echallens geschrieben und gründlichen Bericht

ihm gefordert habe, wünsche aber, daß es in dem Falle, wo es demselben Hülfe schicken müßte, die Anstalten

^"vt (,) gchcimd") träfe, daß im Gebiet des Hauses Savvpen keine Unruhe entstünde, und daher kein Krieg^lvlgtc;^ denn es sei zu bedenken, welche Beschwerden es für den König und die Eidgenossen mit sich brächte, wenn^ (Benutzung der) Pässe und der feile Kauf in Snvoyen abgeschlagen würde». Wenn Frcibnrg dem genannten^ All Mannschaft zu schicken veranlaßt wäre, begehre man dnS zu wissen, um das Seinigc auch thun zu können.

St. A. Bern: Tentsch Missivcn, v. e. 2V«.

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