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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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448
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448 Juni 1524,

3) 1524, 2. Juli (Samstag vor Ulrici). Zürich an Schaffhansen. Da den drei Orten (Zürich, Schaffhansen,Appenzell) auf dem letzten Tage zu Baden zugemnthet worden, die nach Zug angesetzte Tagleistung nicht z»besuchen, so scheine nichts Gutes für die evangelische Sache bevorzustehen; deßhalb habe Zürich an alle zehn Orteein freundliches Schreiben erlassen mit dem wiederholten Erbieten, daß es aus dem Worte Gottes sich werde eiiM'Bessern belehren lassen, wenn dies Jemand vermöge. Auf den genannten Tag werde es übrigens doch seine Bobschaft senden, um nach Bedürfnis) handeln zu können; darum bitte /s Schnffhausen, dies ebenfalls zu thun, »»was es überhaupt erfahren könne, unverhohlen mitzntheilcn. St.«. Aim-h: Misswe,,. K. A. Schafshause»: C°>r.

4) 1524, 4. Juli (Ulrici). Schaffhansen an Zürich. Antwort ans dessen Zuschrift vom 2. d. Man »n>nach dem Bericht, den die eigenen Boten gegeben, wie Zürich nichts anderes vermuthen, als daß die zehn O>bin Zug denevangelischen Handel" zu bcratlM gedenken. Ob man dahin eine Botschaft schicken wolle, wc>^man sich nächsten Mittwoch entschließen. St. A. Zim-h: A. Schassha«ft».

5) 1524, K. Juli (Mittwoch nach Ulrici). Dasselbe an Zürich.Als ir in jüngstem schribcn uns goths'"under anderm begert haben, daß wir unser botschaft mit sampt der üwcrn ouch uf den tag gen Zug . . . säft^welliut ?c., haben wir uns nf hüt deshalb mitcnandern nndcrredt, und wictvol wir waißt gott ganz gcnnigt umwillig sind, iich . . . lieb und dienst zuo bewisen, so will uns doch noch dißmals nit gefallen, unser botsaMabzuofertigen, dwil uns uf nächstverschincm tag zuo Baden gehalten so haitcr gesagt ist, daß die drü Ortsöllint dahaim bliben, rind wellen recht im »amen gotts irer Handlung erwarten, in Hoffnung sy werden unbillt) 'wider uns die drü Ort nütz fürnemen, dann je mer inen nachgeritten, je minder unsers bcdunkcns bi inen gcftlMiwirk. So aber nach verschinung bcstintpts tags üch, unser lieb Eidgnossen von Appenzell und uns bcdnnktesin, red mit cnandern zuo halten zc., das werden wir alsdenn nit abschlachcn".. . S«.A. Zürich: s>. Schasjhaus-».

K) 1524, 5. Juli (Dienstag nach Ulrici). Basel an Zürich. Antwort: An dem Tage, wo seine Zuftlp^verlesen worden, sei man mit der Bcrathung des Abschiedes von Baden und andern Geschäften beladen geweft"'wolle sich nun aber in den nächsten Tage,, über jenes Schreiben nach Gebühr entschließen, ?c.

K. A. Basel i Missiven. k. <>

7) 1524, 7. Juli (Donstag nach Ulrici). Bern an Zürich. Antwort auf das abermalige Schreiben

der Tagleistung in Zug.Wiewol wir zuo derselben uf dem tag zuo Bade» nit gcwilligot, nit bester usin ^uf crustlich ersuochcn üivcr uud unser lieben Eidgnossen von den fünf Orten sind wir bewegt, unser botschaftbemcldtcm tag zuo fertigen, und doch nit anders dann in fründlichen guoten gestalten, also was zuo ruow >einigkeit dienen und Widerwillen, zweyung und ufruor mag verhücten und abstellen, daß die selb unser -sich darin arbeite» und an irem guoten fliß nützit sölle lassen crwinden; dann mit und gegen üch ützit unfri'»»oder gewaltigs fürznonämen oder üch zuo nötigen, anders zuo glouben dann üch wol gefallt, ist uns nit gcu^ ^Wir wölleu üch aber darbp gebättcn haben, ob an üch iitzit langen, das zuo fürdrung unser aller einigkeit du«»wurde, alsdann söllichs ouch nit ußzuoslachen, sonders üch zuo bewpscu nach nnscrm vcrtruwen". . .

St. St. Bern: Teutsch Missivc», I>. 208. S«. A. Zürich: N. Bern. ^

8) 1524, 9. Juli (Samstag nach Ulrici). Solothurn NU Zürich. Antwort ans dessen Beschwerde.Verhandlung der zehn Orte ans dem letzten Tage zu Baden. Man habe anEtlicher hitzigen Anschlägen ^

Gefallen,und befrömbdcn uns (aber) darby die ungehörten mißbrüch und nüwerungcn, so für und für ^ ,zuonämen und wider der heiligen cristeniichen kilchcu harkommcn früvenlich ußbrächen, besunders über die frü'U ^ ^Handlungen, so zwüschen üch und gemeiner Eidgnoschaft mit bitte und schribkn vergangen sind. Aber irmso ist unser Meinung, haben ouch unfern botten, so wir uf den tag Zug verordnet, bcfolchen, was zuo frid,und rnoiven dienen mag, nach vermügen zuo fürdern, üch noch jemand andrem gewalte oder schmachbitten üch aber darbt), ir wöllind die üwern, so mit bilden, müssen und andern cristlichen sacramcntcnlöblich alt brück) so frävculich Handleu, zuo ergernuß des gemeinen maus, güctlichen abstellen, bis deßholb »ander üwer und unser lieben Eidgnossen zuo fründlichem verstand der dingen mögen kommen, zuo söllichewouch, darmit dannocht die leer und ere gottes nit underqetruckt werde, allen floß anwenden," zc.

St.A. Zürich: A.S°-°>hu"" ,

Dieser Aenßcrnng entspricht der Eintrag iin Solothnrncr NathSbtklh (12, p. 201, 202) sachlich vollkow