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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Juni 1524.

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l»> Berti und Freiburg zu schreiben befohlen, damit die beide» Orte die Ihrigen anhalten, die von Cortaillod""gestört mit ihnen verkehren zu lassen und sie fürnnbännig" zu achte».

8 ist dem Bcrner Ercmplar eigen. Dem Zürcher fehlen I», s, le, I, >», > . dein Vasler und Solothurner<1, «, dem erster» auch Ii, dem Freiburgcr nur «?i und «>, dein Schaffhauser :» l, Ii, «z w.

Zu Wir legen zur Ergänzung und Beleuchtung des Abschieds noch einige bezügliche Acten bei i

1) 1524, 30. Juni (Donstag nach Petri und Pauli). Appenzell*) an Zürich.Frummen Eidguossen,nachdem sich setz ein zpt har vil unruob und zwptracht, nit allein in unscrin, sondern gar nach in allen landenschoben, und (nämlich) der leer und predigens halb, Hand wir Annnann und zwpfalt Rat zuo Appenzell nnihidcns nullen, onch unrnob zuo vermpdcn, nin mandnt, wivvol nit im trnck, lassen usgon, welchs inhalt, daßnil unser Priester, pfarrcr, caplön und Helfer nüt anders sollend predigen, wpsen und lere» an den kanzlen und>n der bpcht, dann was sp mit der hniligen gschrift des alten und nüwcn Testamentes mögend bewyscn undprobieren, das aber bishnr übel ist gehalten (worden); dann ctlich vermeinen sich der menschlichen scchungenander den göttlichen zno bruchc», die andern aber allain der göttlichen, unvcrmischung (sio) der menschlichen, dem unfrid entstanden, nit allain under den gaistlichen, sonder onch weltlichen, das zuo besorgen, größerschad frei und libS möcht crivnchsen. Stun sind nur die, (so) die gcschrift nit verstund und aber gern die warhaitwißtcnd, onch der selbigen bpstnnd tätind nach allem rmserm vermüge»; darum so Hand nur ander wert verordnetw>d in zwpfachen Räten angcscchen, daß wir unsere Priester früntlich und güetlich wellend gegen cinandcrn ver-hören der Hailigen geschrift, und jetweder pnrtpg erlaubt, 3 wol gclcrt man, gaistlich oder weltlich, von stctt"der lender, inen bpstnnd ze thnon mit der hail. geschrift. Onch händ wir Ammann und Rat darzno crwclt denwolgelertcn Herrn Doctor Joachim von Wndt zuo Saut Gallen, und sol das beschächen onvcrzogenlich nf Donstngnach Sant Uolrichs tag. Darum so ist unser trungcnlich beger und lütt an üch . ., daß ir söllich fründlich, als

hoffend, gcspräch wellend fördern und uns schicken, so es möglich, den wolgclcrten maistcr Uolrichcn Znüngli"der maister Löwen Jud; so gebend wir im und allen, so darzno vcrornct wcrdcnt, ain fry sicher gclait in unserlnndschnft Appenzell von unser» landlüten, die wil sp im lnnd sind .. > Es soll onch . . . niemand gedenken, alswir villicht möchtind beschuldiget werden, daß wir ein Concilinm wellend halten oder ütz(it) ufsctze», onch niti'övenlich abthnon, sonder allain (so wir mögen) crfarcn, welche Priester uns die warhait lerind, daß sp darbp bildend,u»d welche nit recht daran wärind, darvon standind; darum, besonders guotcn fründ und getrüwcn lieben Eidguossen,u>n der warhait willen thuond, als wir üch ganz vcrtrnwend". .. St. A. Z«nch: A. App-nM.

' Einen vollständigen Abdruck hat Zellwegcr, Urkunden III, 1, 197199, nach einer Abschrift in der^ünmler'schen Sammlung.

2) 1524, 2. Juli (Samstag vor Ulrici). Zürich an Bern, Lucern (und die übrigen Orte). Die vom TageZu Baden heimgekehrten Boten haben neben dem Abschied über allerlei dort vorgegangene Händel berichtet, wiewünlich die zehn Orte einen Tag nach Zug angesetzt und den Boten von Zürich, Schafshanscn und Appenzellderb herausgesagt haben, sie erwart'cn, daß die drei Orte dahin keine Boten schicken; es sei zu vermnthen, daß

u über dieevangelischen Sachen" gehandelt werden wolle, da sie, so oft diese Dinge zur Rede gekommen,w Boten der drei Orte hinaus gewiesen und über die gepflogenen Verhandlungen geschwiegen haben. Stachwsm Anzeichen müsse man selbst vermnthen, daß es sich um Dinge handle, die den drei Orten zur Last gelegtwerden. Nun wisse Luccrn, wie Zürich über die evangelischen Sachen bisher mündlich und schriftlich BerichtIlleben und sich erboten habe, sich eines Bessern belehren zn lassen, was bis jetzt noch von niemand unternommenu' > daneben wisse man von keinen andern Spänen, die nicht nach eidg. Brauch eröffnet werden dürften, weßhalb'»an solche Ausschließung bedanre . . . Wenn aber den Eidgenossen etwas anliege, so bitte man sie, die bisherAUHnnen Erbietnngen zu bedenken, da man sich immer noch gerne weisen lassen, die Bünde treulich halten und^ Uut der Eidgenossenschaft Lieb und Leid thcilcn wolle, ec. St. A. B-nn Kn-hl. Angelcgcnh. St. A. Lmern: Migw-n.

*) Jede Unterschrift fehlt.